Technologie

Atari entwickelt Blockchain-Versionen beliebter Handy-Spiele

Lesezeit: 2 min
19.12.2018 16:27
Die Computerspielefirma Atari lässt Blockchain-Versionen von zwei seiner legendären Handyspiele entwickeln.
Atari entwickelt Blockchain-Versionen beliebter Handy-Spiele

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Atari entwickelt Blockchain-Versionen von beliebten Handy-Spielen

Der renommierte Spielehersteller Atari Inc. hat eine Lizenzvereinbarung mit Animoca Brands Limited, einer Tochtergesellschaft der Animoca Brands Corporation Limited, bekannt gegeben. Diese gibt ihm das Recht, Blockchain-Versionen der berühmten Atari-Handyspiele Roller Coaster Tycoon Touch und Goon Squad zu produzieren und zu veröffentlichen.

Im Rahmen der Vereinbarung, die sich bis zum 31. März 2022 erstreckt, erhält Atari eine Mindestgarantie für zukünftige Einnahmen in Höhe von 250.000 Dollar, die in Aktien der Gesellschaft zahlbar sind. Zudem erhält Atari einen Umsatzanteil, wenn die mit den Spielen erzielten Bruttoeinnahmen einen Gesamtbetrag von 500.000 Dollar überschreiten.

Dies ist ein bedeutender Schritt für die Entwicklung von Blockchain-Spielen, da es sich um einige der legendärsten Handy-Spiele handelt. RollerCoaster Tycoon Touch hat weltweit mehr als 19 Millionen Downloads. Grund dafür waren neue Funktionen und eine Partnerschaft mit Foodgod (alias Jonathan Cheban), der für seine Reality-Show-Auftritte in der erfolgreichen Fernsehshow „Keeping Up the Kardashians“ berühmt wurde.

Goon Squad lässt Spieler in eine Unterwelt fallen, die von Gangstern, Glücksspielen und rasanten Kartenkämpfen beherrscht wird. Spieler können einen Weg vom niederträchtigen Goon zum allmächtigen Paten planen, indem sie Karten sammeln, um durch die Ränge aufzusteigen und das ultimative kriminelle Imperium aufzubauen. Animoca Brands erwartet, dass beide Spiele bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2019 veröffentlicht werden.

Neben der Lizenzvereinbarung haben beide Partner ein Memorandum of Understanding zur Entwicklung einer strategischen Partnerschaft unterzeichnet, um gegenseitige Möglichkeiten in Bezug auf Spiele, Produktentwicklung, Blockchain und andere Bereiche zu erkunden. Atari zufolge bedeutet die Partnerschaft die Anerkennung der wachsenden Rolle der Blockchain-Technologie in der Videospiel- und digitalen Unterhaltungsindustrie.

Weitere Meldungen

Blythe Masters tritt als CEO des Blockchain-Startups Digital Asset zurück

  • Blythe Masters, Chief Executive Officer von Digital Asset und eine der prominentesten Befürworterinnen der Blockchain-Technologie an der Wall Street, tritt nach etwa vier Jahren in der Funktion zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
  • AG Gangadhar, ein ehemaliger Manager von Uber, der im April dem Vorstand von Digital Asset beigetreten ist, wurde zum Vorsitzenden ernannt und wird als amtierender CEO fungieren, während das Unternehmen einen neuen Chief Executive sucht.
  • Masters, eine ehemalige JPMorgan-Bankerin, führte Digital Asset durch seine globale Expansion und half dem Startup, Millionen von Dollar zu sammeln, unter anderem bei einigen der weltweit größten Banken.

Neuseeland: Blockchain-Technologie soll IT-Exporte steigern

  • Die Erträge aus dem drittgrößten Exportsektor Neuseelands, der Informationstechnologie, könnten durch verteilte Ledger-Technologie erheblich gesteigert werden.
  • Einem Bericht der neuseeländischen Innovationsagentur Callaghan Innovation zufolge gibt es in diesem Sektor viel Raum für Wachstum, wenn das Land Blockchain-Technologie einsetzt.
  • In dem von Joshua Vial verfassten Bericht wurde auch darauf hingewiesen, dass die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, öffentliche Dienstleistungen in Neuseeland zu verändern, indem sie die Transparenz verbessert, Betrug verhindert und Vertrauen schafft.

Meldungen vom 18.12.

Meldungen vom 17.12.

Meldungen vom 15.12.

Meldungen vom 14.12.

Meldungen vom 13.12.

Meldungen vom 12.12.

Mehr Blockchain-Themen finden Sie hier.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Heribert Prantl: „In der Geschichte der Bundesrepublik gab es noch nie so umfassende Eingriffe in die Grundrechte“

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph hat mit Heribert Prantl gesprochen. Der prominente Journalist und Jurist warnt davor, dass der Staat die...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanz-Insider: Der Euro ist unrettbar verloren

Durch eine Reihe extremer Maßnahmen ist es EZB und Politik noch einmal gelungen, den Zerfall der Eurozone abzuwenden. Doch die sich...

DWN
Politik
Politik Österreich: Im Westen verankert, den Blick nach Osten

In der zwölften Folge der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders mit Österreich. Er analysiert die...

DWN
Finanzen
Finanzen Explosion der Immobilien-Preise: Mieten lohnt sich immer öfter als Kauf

In 51 von 75 Städten ist die finanzielle Belastung durch die Miete geringer als beim Kauf. Die Unterschiede sind vor allem in den...

DWN
Finanzen
Finanzen Nutzt China den Bitcoin als Finanzwaffe gegen den US-Dollar?

PayPal-Mitbegründer Peter Thiel hat die US-Regierung aufgefordert, Chinas Beziehung zu Bitcoin aus einer geopolitischen Perspektive neu zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuern und Abgaben steigen kräftig: Auch Geringverdiener werden jetzt zur Kasse gebeten

Die Steuer- und Abgabenlast ist in Deutschland so hoch wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr und dürfte weiter steigen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Trotz Pandemie: Investments in Logistik-Immobilien weiter hoch im Milliarden-Bereich

Die Pandemie beeinträchtigt zwar viele Branchen. Doch bleiben die Engagements im Immobiliensektor nach wie vor äußerst hoch.

DWN
Finanzen
Finanzen Target2 macht's möglich: Deutsche Netto-Auslandsvermögen in Gefahr

Die Target-Forderungen Deutschlands innerhalb der EU haben längst astronomische Höhen erreicht. Ökonomen hatten zuvor inständig davor...