Finanzen

EZB lässt Leitzins unverändert

Lesezeit: 1 min
04.04.2013 14:04
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins beim historischen Tief von 0,75 Prozent belassen. Auch die Bank of England hat keinerlei Zinssenkung beschlossen.
EZB lässt Leitzins unverändert

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die japanische Zentralbank hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie den Finanzmarkt zur Bekämpfung der Deflation massiv mit Geld schwemmen wird. Der Leitzins sei nun auch nicht mehr der wichtige Orientierungswert für die Notenbank, sondern viel mehr die Geldmenge (hier).

Unterdessen hatte die Bank of England am Mittwoch mitgeteilt, ihren Leitzins nicht zu senken und auch das Quantative-Easing-Programm weiterhin auszusetzen. Wie erwartet, hat sich entsprechend auch der EZB-Rat entschieden, den leitzins auf dem historischen Tiefstand von 0,75 Prozent zu belassen. Bei der letzten EZB-Ratssitzung kam es das erste Mal nicht zu einem einstimmigen Nein bezüglich einer Senkung des Leitzins, wie EZB-Chef Draghi damals mitteilte. Ob es auch dieses Mal wieder Stimmen für eine Senkung gab, wird Draghi vermutlich in der für später angekündigten Pressekonferenz beantworten müssen.

Hauptthemen der Pressekonferenz werden jedoch die Situation in Zypern und der politische Stillstand in Italien sein.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es keiner mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Technologie
Technologie Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Fangen E-Autos tatsächlich schneller an zu brennen?

Nicht wenige glauben, dass E-Autos schneller Feuer fangen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die TU Braunschweig hat dazu jetzt...

DWN
Finanzen
Finanzen Nie zuvor haben Investoren so viel Geld in ETFs investiert

Im ersten Quartal gab es Rekordzuflüsse von 359,2 Mrd. Dollar in börsengehandelte Fonds. Der historische Rekord ist eine Folge der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Regierung muss keine Geldgeschenke verteilen: Selbsterarbeiteter Wirtschaftsboom in China erreicht Verbraucher

Der starke Anstieg der Importe zeigt, dass der Wirtschaftsboom in China nun auch bei den Verbrauchern angekommen ist. Im Gegensatz zu den...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.