Politik

Venezuela: Guadio zeigt sich offen für Eingreifen des US-Militärs

Lesezeit: 1 min
10.05.2019 10:26
Letzte Woche hatte US-Außenminister Mike Pompeo eine Invasion Venezuelas durch amerikanische Truppen als möglich bezeichnet. Oppositionschef Juan Guaido steht der Idee nicht ablehnend gegenüber.
Venezuela: Guadio zeigt sich offen für Eingreifen des US-Militärs

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Venezuelas Oppositionschef Juan Guaido hat sich offen gezeigt für eine US-Militärintervention in seinem Land. "Sollten die USA eine Militärintervention vorschlagen, würde ich dies wahrscheinlich akzeptieren", sagte er der italienischen Tageszeitung "La Stampa". US-Außenminister Mike Pompeo hatte ein militärisches Eingreifen seines Landes in Venezuela Anfang Mai als möglich bezeichnet. Die USA bevorzugten aber einen friedlichen Machtübergang. Die USA und andere westliche Staaten betrachten Guaido als Übergangspräsidenten, während Russland und Kuba zu Präsident Nicolas Maduro halten.

[newsletter-signup-telegram]

Venezuela ist unter Maduros linker Regierung in den vergangenen Jahren tief in eine Wirtschaftskrise geraten. Das Land leidet unter einer Inflation von 200.000 Prozent und einem Mangel an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten. Die schwierige Lage hat zu einer Massenflucht in Nachbarländer geführt. Maduro macht dafür einen von den USA geführten Wirtschaftskrieg verantwortlich, der einen Umsturz zum Ziel habe. Die USA haben seit 2017 mehrfach Sanktionen gegen Venezuela verhängt. Kritiker sehen als Gründe für den Abschwung aber auch Inkompetenz von Maduros Regierung, nicht funktionierende Währungskontrollen sowie Korruption.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kostenlose KI-Schulungen: Unternehmen sollten jetzt aktiv werden
05.03.2024

Kurse über Künstliche Intelligenz können Unternehmen einen enormen Mehrwert bieten. Auf dem Markt gibt es bereits zahlreiche kostenlose...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Massiver Stellenabbau bei deutschen Großunternehmen – auch Fach- und Führungskräfte betroffen
05.03.2024

Krisenzeit in Deutschland: Großkonzerne streichen massiv Stellen. Die Konjunkturschwäche und hohe Kosten zwingen zum Handeln. Betroffen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Tesla-Stromausfall: Produktion bei Berlin steht still - Fabrik evakuiert
05.03.2024

Erst brannte ein Strommast, dann fiel der Strom aus: Die Produktion in der einzigen europäischen Tesla-Autofabrik steht still, die Fabrik...

DWN
Finanzen
Finanzen Rentenpaket: 200 Milliarden Euro Aktienkapital für die Rente - wird unser Geld verzockt?
04.03.2024

Aktienrente - so lautet ein Prestigeprojekt der FDP seit dem Wahlkampf 2021. Doch inzwischen ist wenig passiert, seit Monaten kündigt die...

DWN
Technologie
Technologie DWN-Interview: Deutschland mit E-Autos in die Sackgasse?
04.03.2024

Die EU will ein Ende des Verbrenner-Motors. Doch was würde ein Umstieg auf Elektromobilität für die Bewegungsfreiheit der Bürger und...

DWN
Politik
Politik Lauschangriff aus Russland: Deutschlands Spionageabwehr unzureichend - sind wir zu naiv?
04.03.2024

Die Bundeswehr soll Gefahren von außen abwehren. Doch das Gespräch zweier Offiziere der deutschen Luftwaffe ist zu einem...

DWN
Panorama
Panorama GDL-Streik - Weselsky setzt auf Wellenstreiks bei neuem Bahn-Ausstand
04.03.2024

Bahn-Streik - schon wieder! Ab Mittwoch um 18:00 Uhr ruft die Lokführergewerkschaft GDL zu einem 35-Stunden-Streik bei der Deutschen Bahn...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wachstumsschub durch generative KI? Damit rechnen Datenexperten!
04.03.2024

Die deutsche Wirtschaft könnte mit breiter und schneller Anwendung generativer Künstlicher Intelligenz (genKI) kräftig wachsen. So die...