Politik

VW: Verkaufszahlen in Europa brechen um mehr als 10 Prozent ein

Lesezeit: 1 min
09.04.2013 23:40
Allein in Deutschland verlor VW über 15 Prozent im ersten Quartal 2013. Die Erschließung kleiner Märkte im Ausland kann das schwächelnde Massengeschäft nicht ausgleichen. Auch weltweit ist der Umsatz rückläufig.
VW: Verkaufszahlen in Europa brechen um mehr als 10 Prozent ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Volkswagen muss den ersten weltweiten Absatzrückgang seit 2009 hinnehmen, berichtet Reuters. Weil auch der Absatzmarkt in Südamerika schwächer ausfällt als erwartet (mehr hier), kann der Autobauer aus Wolfsburg die hohen Verluste in Deutschland und Europa nicht kompensieren. In Deutschland gingen die Verkaufszahlen für das erste Quartal sogar um 15 Prozent zurück.

Auch in China versucht VW, seine Präsenz zu verstärken. Bis 2018 sollen dort 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden (hier). Doch auch auf dem Wachstumsmarkt in China läuft es derzeit nicht gut für VW. Wegen Getriebeproblemen mussten 384.000 Autos zurückgerufen werden. Die Chinesen zweifeln nun an der Qualität der deutschen Fahrzeuge (hier).

In Europa will die EU den Einfluss des Landes Niedersachsen schwächen. Das Land hält 20 Prozent der Aktien des Autobauers. Die damit einhergehende Sperrminorität verstoße gegen EU-Recht. Erste Richtlinien aus dem Jahr 2007 seien nicht rechtzeitig umgesetzt worden (hier). Auch die Aktie von VW scheint keine sichere Geldanlage mehr zu sein: Ein US-Fonds hat im März Aktien im Wert von einer Milliarde Euro abgestoßen (hier). Der Kurs brach daraufhin ein. Eine offizielle Begründung gab es nicht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
DWN
Finanzen
Finanzen Die USA brechen die Regeln des internationalen Finanzsystems

Wegen kurzfristiger Vorteile verspielt Amerika seinen guten Ruf.

DWN
Technologie
Technologie Energiewende führt zu Strommangel-Wirtschaft, De-Industrialisierung und Verarmung

So, wie die Energiewende derzeit geplant ist, gefährdet sie den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Sozialstaat. DWN-Autor Henrik...

DWN
Politik
Politik Einflussreicher US-Stratege sagt, der Westen trage Mitschuld am Krieg: Hat er Recht?

Stellt der Ukraine-Krieg nur die logische Folge eines erneut aufkeimenden russischen Imperialismus dar? Nein, so der berühmte US-Stratege...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Technologie
Technologie „Die Debatte um die Atomkraft wird nahezu faktenfrei geführt“

Fluch oder Segen? Der Analyst für Energie- und Atom-Politik, Mycle Schneider, empfiehlt einen nüchternen Blick auf die Kernenergie. Und...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...