Finanzen

Portugal: Verschuldung soll im nächsten Jahr wieder steigen

Lesezeit: 1 min
04.06.2012 13:37
Portugal werde die nächste Tranche des Rettungspaketes erhalten, sagte der portugiesische Finanzminister. Auch wenn in diesem die Neuverschuldung entsprechend der Vorgaben der Troika gesenkt werden können, rechnet die Regierung bereits im nächsten Jahr mit einer Erhöhung der Gesamtschulden.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

„Wir haben alle quantitativen Kriterien und auch alle strukturellen Ziele erfüllt“, sagte der portugiesische Finanzminister, Vítor Gaspar am Montag. Die Troika habe grünes Licht für die nächste Tranche des Rettungspaketes gegeben. Sie hätte empfohlen, den vierten Teil des 78-Milliarden-Rettungspaketes in Höhe von vier Milliarden Euro auszuzahlen.

Darüber hinaus sei Portugal in der Lage die Neuverschuldung des Landes für 2012 auf 4,5 Prozent des BIP zu senken, so Vítor Gaspar. Allerdings habe die Regierung ihre Schätzung für den Gesamtschuldenstand im kommenden Jahr auf 118 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöht. Die Rezession im Land mache eine die Sanierung der Staatsfinanzen schwer. Nach einem Schrumpfen des BIP um 1,6 Prozent im vergangenen Jahr, geht die EU nun von einem Rückgang des portugiesischen Wirtschaftswachstums in Höhe von 3,3 Prozent aus.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Öl- und Gasvorkommen gehen zur Neige

Die Öl- und Gasvorkommen der Russischen Föderation werden nach offiziellen Angaben bald zur Neige gehen, sagt der russische...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflationsschock in den USA: Verbraucherpreise steigen um 4,2 Prozent

Die Furcht vor einer höheren Inflation lastet seit Tagen auf den Aktienmärkten. Nun meldet das Arbeitsministerium die höchste...

DWN
Deutschland
Deutschland Mieter und Vermieter müssen CO2-Sondersteuer bezahlen: „Am Ende der Kanzlerschaft Merkels ist das vermietete Privateigentum in akuter Gefahr“

Die Kosten der neuen Sondersteuer auf das Naturgas CO2 müssen Mieter und Vermieter künftig zu gleichen Teilen bezahlen. Vertreter der...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Heute vor 72 Jahren: Alliierte Militärgouverneure genehmigen das Grundgesetz

Am 12. Mai 1949 hatten die Militärgouverneure Clay, Robertson und Koenig das Grundgesetz vorbehaltlich der Bestimmungen des...

DWN
Deutschland
Deutschland Drosten: Ohne Corona-Impfung wird man sich "unweigerlich infizieren"

Wer sich gegen eine Impfung entscheide, der werde sich "unweigerlich" mit dem Corona-Virus infizieren, sagte der Virologe Christian...

DWN
Politik
Politik Baerbock will mindestens 2 Prozent der Fläche Deutschlands mit Windkraftanlagen bestücken

Annalena Baerbock zufolge müssen mindestens 2 Prozent der gesamten deutschen Landfläche mit Windkraftanlagen bestückt werden, um das...