Politik

Wegen Spanien: Irland will Rettungspaket neu verhandeln

Lesezeit: 1 min
10.06.2012 23:42
Dass Spanien Geld für seine maroden Banken erhalten soll, ohne im Gegenzug irgendwelche Auflagen zu erfüllen, ist für Irland nicht akzeptabel. Das Land will nun versuchen, sein eigenes Rettungspaket neu zu verhandeln.
Wegen Spanien: Irland will Rettungspaket neu verhandeln

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

100 Milliarden Euro erhält Spanien für die Restrukturierung seiner Banken, und dass, ohne irgendwelche Auflagen zu erfüllen (mehr hier). Spanien scheint wie immer eine Ausnahme wert zu sein. Erst werden die Defizitziele erleichtert, während Ungarn bereits erste Strafen erhält, und nun gelangen Gelder über den EFSF an die spanischen Banken, ohne dass es Auflagen gibt oder ganz Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfen muss.

Dies hat zunehmend Kritik anderer Euroländer zur Folge. Irland will nun sein bereits laufende Rettungspaket neu verhandeln, berichtet die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf EU-Quellen, die sich wiederum auf den EFSF berufen. Es gehe für Irland darum, „rückwirkend die Parität zwischen dem Rettungspaket Irlands und dem neuen Deal für Spanien zu sichern“. Dublin plane, das Thema während der nächsten Sitzung der Euro-Finanzminister am 21. Juni anzusprechen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Nato-Nordflanke: Deutsche Marine testet Raketen bei Norwegen

Die Deutsche Marine hat in den vergangenen Tagen Boden-Luft-Raketen bei Norwegen getestet.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Hackerangriff auf US-Pipeline: Investoren bereiten Aufkauf von Benzin in Europa vor

Medienberichten zufolge haben Großhändler Öltanker gebucht, um Benzin und Diesel aus Europa in die Vereinigten Staaten zu bringen.

DWN
Finanzen
Finanzen Rohstoff-Gigant: Kupferpreis muss weiter steigen, damit massive Nachfrage bedient werden kann

Dem Rohstoffhändler Glencore zufolge reicht das gegenwärtige Allzeithoch beim Kupferpreis nicht aus. Das Industriemetall müsse noch...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Konjunktur: Börsianer sind so optimistisch wie zuletzt im Jahr 2000

Das ZEW-Barometer, das die Erwartungen der Börsianer für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten misst, ist im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Chinesischer Automarkt verzeichnet kräftiges Wachstum

Gute Nachrichten für die deutschen Autobauer aus deren größtem Absatzmarkt. Die Auslieferung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen in...

DWN
Politik
Politik USA genehmigen Pfizer-BioNTech-Vakzin für Kinder ab 12 Jahren

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den von Pfizer und BioNTech entwickelten Impfstoff für 12- bis 15-jährige Kinder genehmigt. Bislang...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft China: Rückgang der Bevölkerung stellt wirtschaftlichen Aufstieg in Frage

Die extrem niedrige Geburtenrate in China wird zu einem starken Bevölkerungsrückgang führen. Daher dürfte es für das Land schwierig...