Politik

Giftgaseinsatz in Syrien: Russland nimmt Assad in Schutz

Lesezeit: 1 min
22.08.2013 04:15
Die UN hat eine Sondersitzung zum angeblichen Giftgaseinsatz in Syrien einberufen. Die syrische Opposition sieht Baschar al-Assad als Urheber des Angriffs. Doch die syrische Regierung weist den Vorwurf zurück und erhält Unterstützung aus Russland. Denn Moskau geht von einer „vorausgeplante Provokation“. aus.
Giftgaseinsatz in Syrien: Russland nimmt Assad in Schutz

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Aufgrund des jüngsten angeblichen Giftgasangriffs in Syrien hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Sondersitzung einberufen. Die Sitzung ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Der stellvertretende Generalsekretär der UN, Jan Eliasson, sagt, dass der Einsatz von chemischen „Stoffen“ von der UN überprüft werde. Doch zum gegebenen Zeitpunkt gebe es keinen Hinweis auf den Einsatz von C-Waffen, berichtet Al Jazeera. Er hoffe, dass die UN-Waffeninspekteure Zugang zum Ort des Vorfalls erhalten werden.

Alexander Lukaschewitsch, Sprecher des Außenministeriums Russland geht von einer „vorausgeplanten Provokation“ aus. Der Angriff habe zu dem Zeitpunkt stattgefunden als die UN-Waffeninspekteure mit ihren Untersuchungen anfingen, berichtet Al Jazeera.

Für Großbritannien steht fest, dass die syrische Regierung den Giftgaseinsatz befohlen hat. „Ich hoffe, dass dieser Vorfall diejenigen aufrütteln wird, die das Assad Regime unterstützt haben. Nun können sie die barbarische und mörderische Natur des Regimes erkennen“, zitiert Reuters den britischen Außenminister William Hague.

Auch die syrische Opposition macht Präsident Baschar al-Assad verantwortlich für den Angriff. Doch Damaskus lehnt jedwede Verantwortung ab. Auch über die Anzahl der Opfer herrscht Ungewissheit. Denn die Zahlen der Opfer sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachprüfbar. Die Angaben rangieren von 213 bis 1.300 Toten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Russland: Sind auf Ausschluss aus globalem Zahlungsnetzwerk Swift vorbereitet

Die russische Regierung ist eigenen Angaben zufolge auf einen möglichen Ausschluss aus dem weltweit wichtigsten Zahlungsnetzwerk...

DWN
Politik
Politik China entsendet 5.000 Soldaten in den Iran

China wird 5.000 Soldaten in den Iran entsenden, um seine dortigen Investitionen zu schützen. Die Truppen-Verlegung muss vor dem...

DWN
Finanzen
Finanzen Extreme Märkte werden viele in Panik versetzen, aber wenige sehr reich machen

Banken und Politik fürchten sowohl Inflation als auch Deflation, wenn diese zu stark werden. Doch verhindern können sie beide letztlich...

DWN
Deutschland
Deutschland Europa erlebte den kältesten April seit 2003

Der zurückliegende April war in ganz Europa der kühlste April seit 2003. Glaubt man den Weinbauern, ist auch der Mai bislang auffallend...

DWN
Deutschland
Deutschland AKTUELL: Wegen Halbleiter-Knappheit: Bereitet jetzt auch BMW Produktionsstopps vor?

Der Konzern bestätigt es zwar nicht - aber glaubhaften Informationen zufolge bereitet sich BMW darauf vor, Bänder vorübergehend...

DWN
Politik
Politik In Kolumbien droht ein Umsturz, doch das wäre gut für Europa

Die Massenproteste in Kolumbien könnten früher oder später zum Umsturz der aktuellen Regierung führen. Aus europäischer und deutscher...

DWN
Deutschland
Deutschland Ifo-Institut: Elektro-Offensive vernichtet jede dritte Stelle in der deutschen Automobilindustrie

Etwa jeder dritte Arbeitsplatz wird hierzulande durch den von der Politik vorangetriebenen Feldzug gegen Benziner und Diesel-Autos...