Politik

Bayern LB: Gribkowsky gesteht Bestechung durch Formel-1-Boss Ecclestone

Lesezeit: 1 min
20.06.2012 16:55
Der ehemalige Vorstand der Bayern LB, Gerhard Gribkowsky, hat 44 Millionen Dollar dafür erhalten, dass er die Formel-1-Anteile der Landesbank an einen britischen Investor verkaufte. Dies gab er nun vor Gericht an.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der ehemalige Vorstand der Bayern LB, Gerhard Gribkowsky, hat gestanden, Bestechungsgeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone bekommen zu haben. 44 Millionen Dollar soll Ecclestone im Jahr 2006 an Gribkowsky gezahlt haben, um ihn dazu zu bewegen, die Anteile der Bayern LB an der Formel 1 an den britischen Investor CVC zu verkaufen.

Die Bayerische Landesbank hielt zu diesem Zeitpunkt 47 Prozent am Formel-1-Zirkus. Sie hatte die Anteile als Entschädigung für einen Kredit in Milliardenhöhe bekommen, der nach der Pleite des Medienkonzerns Kirch geplatzt war.

Im Gegenzug für den Verkauf bot Ecclestone an, Gribkowsky über Beraterverträge die 44 Millionen Dollar zukommen zu lassen. Der Formel-1-Boss war nicht damit zufrieden, dass eine Bank die Anteile an der Formel-1 hielt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Die Stärke des Rubels ist nur eine Inszenierung: Verscherzt Putin es sich mit dem russischen Volk?

Russland macht die Welt glauben, dass niemand dem Rubel etwas anhaben kann. Doch in Wahrheit hält die russische Zentralbank den Kurs...

DWN
Finanzen
Finanzen Ackerland statt Aktien?

Auch Wein, Gemälde oder Devisen können Gewinne abwerfen. Im brandneuen DWN-Magazin "Alternative Investments: Ausweg aus dem Nullzins"...

DWN
Technologie
Technologie Schnelles Internet auf dem Mond geplant

Auf dem Mond soll es künftig ein Internet geben, das im Unterschied zum Netz auf der Erde flächendeckend sein soll.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Ukrainisches Militär räumt Rückschlag in wichtiger Stadt Lyman ein

Das ukrainische Militär hat einen Rückschlag im Kampf um die strategisch wichtige Stadt Lyman im Donbass eingeräumt.

DWN
Deutschland
Deutschland Katholikentag 2022 fordert mehr Waffen für den Ukraine-Krieg

Zum Katholikentag 2022 kam nur ein Bruchteil der Teilnehmer. Die staatliche Förderung floss dennoch in gleicher Höhe. Wichtigste...

DWN
Deutschland
Deutschland Der Fachkräftemangel wird sich auf Jahre weiter verschärfen

Schon jetzt fehlen der deutschen Wirtschaft Fachkräfte an allen Ecken und Enden. Und der Engpass wird sich in den kommenden Jahren noch...

DWN
Deutschland
Deutschland Wegen hoher Inflation: Bürger verzichten auf teuren Spargel

Spargel gilt als Edelgemüse. Daher halten sich die Bürger vor dem Hintergrund hoher Inflation mit Käufen zurück. Dies bekommen die...