Politik

Griechenland: Ministerpräsident Samaras sagt Teilnahme an EU-Gipfel ab

Lesezeit: 1 min
24.06.2012 15:57
Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras und der designierte Finanzminister Vassilis Rapanos nehmen nicht am EU-Gipfel nächste Woche teil. Der offizielle Grund ist der Gesundheitszustand der beiden.
Griechenland: Ministerpräsident Samaras sagt Teilnahme an EU-Gipfel ab

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der neue griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hat seine Teilnahme am EU-Gipfel in der kommenden Woche abgesagt. Nach seiner Augenoperation am Samstag wird er nicht an dem Treffen teilnehmen, bei dem auch das Sparpaket für Griechenland neu verhandelt werden soll. Dies teilte nun ein Sprecher der Regierung mit.

Der Außenminister Dimitris Avramopoulos und der scheidenden Finanzminister Giorgos Zanias werden Samaras beim Gipfel vertreten. Ebenfalls nicht teilnehmen kann der künftige Finanzminister Vassilis Rapanos. Er war noch vor seiner Vereidigung am Freitag zusammengebrochen und hat sich trotz anfänglicher Zuversicht der Ärzte noch nicht ausreichend erholt.

Die Ausfälle der beiden wichtigsten griechischen Politiker kommen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Inzwischen kommen bereits erste Zweifel auf, ob tatsächlich der Gesundheitszustand der beiden der einzige Grund für ihre Absagen ist: Auch ein Treffen mit der Troika wurde bereits abgesagt (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Politik
Politik Bundestag verlängert juristische Grundlage für Sonderrechte und Corona-Restriktionen

Der Bundestag hat mit der Mehrheit der Regierungsparteien die Fortdauer einer „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festgestellt.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Meghan nennt britisches Königshaus „die Firma“

Herzogin Meghan hat das britische Königshaus im Streit als „Firma“ bezeichnet. Diese Einschätzung ist zutreffend, die Krone ist...

DWN
Technologie
Technologie Edward Snowden: Die Lockdowns machen Geheimdienste und Konzerne noch mächtiger

Die weltweiten Lockdowns sind die Fortsetzung einer Entwicklung, die der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden seit langem kritisiert:...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaft kritisiert Lockdown-Verlängerung: Einzelhandel und Gastgewerbe werden im Regen stehen gelassen

Wirtschaftsverbände kritisieren die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung als Nackenschlag für deutsche Firmen - insbesondere für...

DWN
Finanzen
Finanzen Es rollt eine Lawine von faulen Krediten auf die EU-Banken zu

Die EU bestätigt, dass nach der Pandemie eine große Welle von Insolvenzen zu zahlreichen faulen Krediten führen wird.

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn sich die Börse überhitzt, bringt Gold Sicherheit ins Portfolio

Die Daten zeigen es: Wenn es an der Börse stark bergab geht, dann haben in der Vergangenheit jene Investoren gut abgeschnitten, die...

DWN
Politik
Politik Lagebericht Libyen: Türkei verhindert erneut UN-Waffenkontrollen im Mittelmeer

Die Türkei hat erneut die Kontrolle von Frachtschiffen durch EU-Marinesoldaten blockiert, deren Ziel das Stellvertreterkriegsland Libyen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Neue Technologie: Künstliche Intelligenz entdeckt versteckte Schäden am Auto

Auto-Händlern entstehen durch versteckte Schäden an (Unfall)Autos häufig erhebliche Kosten. Jetzt gibt es eine neue Technologie, die...