Finanzen

Der Grund für den sinkenden Goldpreis liegt in China

Der Goldpreis ist in der vergangenen Woche stark gesunken. Der Hauptgrund dafür liegt offenbar in China.
01.10.2019 13:01
Aktualisiert: 01.10.2019 13:02
Lesezeit: 1 min

Anlässlich des Nationalfeiertags, den die Volksrepublik China mit der größten Militärparade ihrer Geschichte feierte, sind die chinesische Börse und die Shanghai Gold Exchange, die größte Börse des Landes für den Handel mit Edelmetallen, seit Dienstag für eine Woche geschlossen.

Die Handelspause in China bis einschließlich 7. Oktober ist offenbar ein wichtiger Grund für den jüngsten Rückgang des Goldpreises - in jedem Fall ein wichtigerer Grund als ein vermeintlich erstarkender Dollar oder eine angeblich sich bessernde Weltwirtschaft.

Für diese These spricht, dass der Goldpreis (sowie auch der Silberpreis) bereits in den vergangenen Jahren um den Nationalfeiertag der Volksrepublik China herum deutliche Verluste verzeichnete und dann in der Folge wieder anstieg, wenn China den Handel wieder aufnahm.

Bereits im Oktober 2016 hatte der Edelmetallanalyst Andy Hoffman auf diesen Zusammenhang zwischen der geschlossenen Goldbörse in China und dem sinkenden Goldpreis hingewiesen und einen erneuten Preisanstieg (korrekt) vorhergesagt, sobald die Shanghai Gold Exchange wieder öffnet.

Wenn die vergangenen Jahre ein Vorbild für das laufende Jahr 2019 sind, so sollte sich der Goldpreis in den kommenden Wochen wieder erholen. Unterstützt wird diese Erwartung höherer Goldpreise auch durch die Liquiditätskrise in den USA, derentwegen die Federal Reserve bereits viele Milliarden Dollar in den Geldmarkt pumpen musste.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Politik
Politik Neuordnung Pflegeversicherung beschlossen: Regierung bringt Pflegereform auf den Weg
30.09.2026

Die Bundesregierung gibt nach langem Ringen von Union und SPD grünes Licht für die geplante Pflegereform. Das Kabinett beschließt den...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Immobilienberatung: ChatGPT wählt einen Immobilienkredit – sinnvoll oder nicht?
30.09.2026

Ein Wohnungskauf für rund 803.000 Euro, eine hohe Eigenleistung und der Wunsch nach Kindern: Kann ChatGPT bei der Wahl des passenden...

DWN
Finanzen
Finanzen LPKF-Aktie bricht nach Prognosesenkung ein: Verzögerte Aufträge belasten Ausblick
30.09.2026

Die LPKF-Aktie ist am Mittwoch kräftig unter Druck geraten. Der Laserspezialist hat seine Prognose für 2026 deutlich gesenkt, weil sich...

DWN
Politik
Politik Russland erhöht Militärausgaben um 27 Prozent. Putin: Krieg mit Europa wäre kurz
30.09.2026

Medwedew spricht von Angriffen auf deutsche Fabriken. Russland beschlagnahmt deutsches Vermögen. Russische Fluggeräte sorgen an der...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs aktuell: Rally verliert an Schwung vor US-Inflationsdaten
30.09.2026

Der Bitcoin-Kurs hält sich am Mittwochmorgen über 83.000 US-Dollar, doch unter der Oberfläche verliert die jüngste Rally an Kraft....

DWN
Unternehmen
Unternehmen 1627 gegründet: Traditionsbrauerei Wolters wird geschlossen
30.09.2026

Das Brauerei-Sterben geht weiter: Die Wolters-Brauerei in Braunschweig schließt die Tore. Für die Produktionsstätte mit 90 Mitarbeitern...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Steigende Kerosin-Kosten: Lufthansa-Chef erwartet noch höhere Ticketpreise
30.09.2026

Nicht nur den Autofahrern machen die gestiegenen Ölpreise an den Tankstellen zu schaffen. Auch die Lufthansa muss mehr Geld für Kerosin...

DWN
Politik
Politik Bildungsnotstand: Protestwelle an Frankreichs Schulen weitet sich aus
30.09.2026

Fehlende Mittel, zu wenig Lehrkräfte, heruntergekommene Gebäude: An mehr als 300 Gymnasien in Frankreich gibt es Proteste gegen schlechte...