Finanzen

Harley-Davidson stoppt Produktion seiner Elektro-Motorräder

Harley-Davidson hat die Produktion seiner elektrischen Motorräder „LiveWire“ für unbestimmte Zeit gestoppt. Offenbar gibt es kaum Nachfrage für die teuren Maschinen.
15.10.2019 09:20
Aktualisiert: 15.10.2019 09:22
Lesezeit: 1 min

Harley-Davidson stoppt die Produktion und die Auslieferung seiner neuen Elektro-Motorräder. Grund sei ein Fehler, der bei den abschließenden Qualitätsüberprüfungen entdeckt worden sei, teilte das US-Unternehmen am Montag mit. Weitere Tests und Analysen seien notwendig. Das Unternehmen nannte keinen Zeitpunkt, ab dem die Produktion wieder aufgenommen werden soll.

Zuletzt hatte Harley-Davidson kaum neue Käufer für die "LiveWire"-Motorräder gefunden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters schrecken jüngere Kunden vor allen vor dem Preis zurück. Mit knapp 30.000 Dollar kosten die Maschinen fast so viel wie ein Tesla Model 3.

Harley-Chef Matt Levatich hatte gehofft, mit den E-Motorrädern endlich jüngere Kunden anzuziehen. Das 116 Jahre alte Unternehmen kämpft seit längerem damit, dass seine Kunden immer älter werden. Harley verkauft mehr als die Hälfte seiner Motorräder in den USA. 2018 ging der Absatz auf dem Heimatmarkt so stark zurück wie seit vier Jahren nicht mehr, und auch für das laufende Jahr wird ein Minus erwartet.

Harley-Davidson hatte das Motorrad im Januar auf der Technik-Messe CES in Las Vegas zusammen mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic präsentiert und nach eigenen Angaben gerade erst mit den ersten Auslieferungen an Händler begonnen.

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

DWN
Unternehmen
Unternehmen Umgang mit Cookies: BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung – darum geht's
10.10.2026

Der Bundesgerichtshof prüft, ob Unternehmen für das Speichern von Cookies auf fremden Internetseiten ohne Einwilligung haften müssen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Uber-Robotaxis in Deutschland: Erst Stellen streichen, dann Jobs versprechen
10.10.2026

Uber streicht Tausende Stellen und verspricht gleichzeitig neue Arbeitsplätze in Deutschland. Was widersprüchlich klingt, folgt einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Revolut-Bank greift an: Dieser Fintech-Riese will Europas Banken überholen
10.10.2026

Die Revolut-Bank wächst in einem Tempo, von dem klassische Geldhäuser nur träumen können: fast 70 Millionen Kunden, Milliardenbewertung...

DWN
Technologie
Technologie KI-Prompts für Marketing und Vertrieb: 7 KI-Vorlagen für KMU und Selbstständige
10.10.2026

Fast jedes zweite kleine Unternehmen sieht noch keinen echten Nutzen in KI – dabei liegt der Unterschied oft nur im richtigen Prompt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Dacia Sandero Stepway: Europas Bestseller hat ein Sicherheitsproblem
10.10.2026

Europas meistverkauftes Auto kommt nicht von Volkswagen, Toyota oder Peugeot, sondern von Dacia. Der Sandero Stepway punktet mit enormer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kingspan Group-Aktie unter Druck: EU greift nach geplatztem Deal durch
10.10.2026

Ein geplatzter Milliardendeal? Nein, ein gescheiterter Firmenkauf mit teuren Folgen. Weil der irische Baustoffkonzern Kingspan die...

DWN
Politik
Politik Marine Le Pen plant finanzpolitischen Kurs mit großen Einsparungen: Auf den Straßen wächst die Wut
10.10.2026

Frankreich steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Während Zehntausende junge Menschen gegen marode Schulen und fehlende Investitionen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Generation Z trifft auf Generation X: Wie ein Eiskaffee zum Karrierekiller werden kann
10.10.2026

Ein Eiskaffee beim Bewerbungsgespräch sollte eigentlich keine große Sache sein. Doch für manche Personalverantwortliche verrät der...