Finanzen

Die Causa WeWork: Verantwortlicher für Börsen-Debakel bekommt 1700 Millionen Dollar zum Abschied

Lesezeit: 1 min
22.10.2019 14:45  Aktualisiert: 22.10.2019 14:53
Nach dem Debakel um den vollkommen überbewerteten Börsenaspiranten WeWork erhält der für die Pleite verantwortliche ehemalige Chef 1700 Millionen Dollar.
Die Causa WeWork: Verantwortlicher für Börsen-Debakel bekommt 1700 Millionen Dollar zum Abschied
Foto: Patrick Pleul

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach dem geplatzten Börsengang des überbewerteten Büroraum-Vermieters WeWork erhält der unter dem Druck der Großinvestoren zurückgetretene ehemalige Chef und Mitbegründer Adam Neumann rund 1,7 Milliarden Dollar Abfindung, berichtet das Wall Street Journal. Das Geld stammt vom japanischen Großinvestor Softbank, welcher nun die Kontrolle über das Unternehmen übernimmt.

Das Finanzportal Zerohedge berichtet, dass Neumann zudem Aktien im Gesamtwert von rund 1 Milliarde Dollar an Softbank verkaufen wird und dafür rund 185 Millionen Dollar an Gebühren erhalte.

Zweifel an WeWorks verlustreichem Geschäftsmodell, aber auch an der Machtfülle von Neumann hatten Investoren die Laune verdorben und außerdem Zweifel an der vollkommen überzogenen Bewertung von rund 47 Milliarden Dollar geweckt. Innerhalb weniger Wochen sank diese auf nun unter 8 Milliarden Dollar.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik BUNDESTAGSWAHL-TICKER: Ganz knappes Rennen zwischen CDU und SPD

Lesen Sie im Folgenden unseren Bundestagswahl-Ticker, den wir laufend für sie aktualisieren werden.

DWN Express
Grüne und FDP fast sicher an der Regierung - SPD oder CDU müssen in die Opposition

Keiner weist darauf hin, nur die DWN: Grüne und FDP werden so gut wie sicher Mitglieder der nächsten Bundesregierung sein.

DWN
Politik
Politik BUNDESTAGSWAHL: Ganz knappes Ergebnis - CDU derzeit vor SPD

Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Bundestagswahl: CDU/CSU und SPD fast gleichauf.

DWN
Finanzen
Finanzen Ökonomen: Anleger können mit Ausgang der Bundestagswahl zufrieden sein

Für Anleger im Speziellen und die Wirtschaft im Allgemeinen bedeutet der Ausgang der Wahl tendenziell eine gute Nachricht, so führende...

DWN
Politik
Politik Gewählt um zu bleiben: Keine Partei, die heute im Bundestag sitzt, wird ihn je wieder verlassen

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph zeigt auf, warum sich keine der im Bundestag vertretenen Parteien Sorgen um ihren Verbleib machen muss -...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Silber: Preis und Nachfrage steigen weiter

Sowohl Anleger als auch die Industrie fragen das Edelmetall verstärkt nach.

DWN
Politik
Politik Der Drosten Schwedens: Wir haben bei Corona Recht behalten

Kommende Woche fallen in Schweden fast alle noch verbleibenden Corona-Beschränkungen, die weitaus geringer waren als in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russland bereitet sich auf die Post-Öl-Ära vor

Russlands Premier Mikhail Mischustin gab bekannt, dass sich sein Land so schnell wie möglich auf die Ära "nach dem Öl“ vorbereiten...