Finanzen

Bericht: Banken entwickeln gemeinsames europäisches Zahlungssystem

Medienberichten zufolge arbeiten rund 20 europäische Großbanken an einem gemeinsamen Zahlungssystem, um den bislang dominierenden ausländischen Anbietern Konkurrenz zu machen.
06.11.2019 10:29
Lesezeit: 1 min

Zahlreiche große Banken in Europa arbeiten offenbar an einem gemeinsamen Zahlungssystem, um den dominanten US-Anbietern wie Visa, Mastercard oder auch Paypal Paroli zu bieten. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag am Rande einer Bankenkonferenz in Paris. Carlo Bovero, für Kartenzahlung zuständiger Manager bei der französischen Großbank BNP Paribas, sprach von Diskussionen von Banken, die "einen großen Teil Europas repräsentieren".

Die Initiative hat den AFP-Informationen zufolge bereits einen Namen: Pan European Payment System Initiative. Ziel ist, den Kunden alle Zahlungsmethoden unter einem Dach anzubieten. Der Anstoß für die Initiative sei von der Europäischen Zentralbank gekommen. Auch dem wachsenden Einfluss chinesischer Konzerne solle die europäische Initiative etwas entgegensetzen.

Den Informationen zufolge soll ein großer Teil der französischen Banken bei der Initiative mitmachen, aus Deutschland sei die Deutsche Bank dabei. Auf Anfrage wollte kein Institut die Pläne bestätigen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

 

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto und Finanzamt: Wo Anleger in Steuerfallen geraten – und wann Steuerhinterziehung droht
04.11.2026

Ab 2027 melden Krypto-Anbieter erstmals automatisch Transaktionsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern – und zwar für das gesamte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW-Aktie: Gewinn von BMW schrumpft - Jobabbau wird ausgeweitet
04.11.2026

Am Dienstagabend erschreckt der Autobauer die Märkte mit der zweiten Gewinnwarnung im laufenden Jahr. Das liegt auch daran, dass die...

DWN
Politik
Politik Machtkampf in Polen: Warum Investoren nervös werden könnten
04.11.2026

Polizisten vor dem Verfassungsgericht, eine aufgebrochene Absperrung und ein Präsident, der sich mitten in einer nächtlichen...

DWN
Finanzen
Finanzen Continental-Aktie steigt: Conti hebt nach starkem Quartal Gewinnprognose an
04.11.2026

Große Reifen für E-Autos sorgen bei Continental für Rückenwind, teurere Rohstoffe bremsen. Nun hat der Hersteller im dritten Quartal...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ifo: Stimmung in der Autoindustrie springt nach oben
04.11.2026

Der Index springt um fast 30 Punkte. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren dreht die Einschätzung der aktuellen Lage ins Plus. Grund...

DWN
Politik
Politik Neue Angriffe auf Iran: Europas Rechnung ist bereits um 127 Milliarden Euro höher
04.11.2026

Die geschlossene Straße von Hormus wird für Europa immer teurer. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben...

DWN
Finanzen
Finanzen 21 Millionen Rentner: Gesetzliche Rente steigt 2027 um mehr als vier Prozent?
04.11.2026

Eine Erhöhung von mehr als vier Prozent steht voraussichtlich für Deutschlands Rentner an. Von 2028 an müssen sich Arbeitnehmer und...

DWN
Politik
Politik Wachsende Defizite: Krankenhäuser fürchten neue Milliardenlöcher und Pleiten
04.11.2026

Die Finanzlöcher deutscher Krankenhäuser werden immer tiefer: Eine Welle von Klinik-Insolvenzen wird erwartet. Um gegenzusteuern, wollen...