Russland: Ausländer investieren zunehmend in Rubel-Anleihen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
05.12.2019 11:00
Der Anteil der ausländischen Anleger an den Rubel-Staatsanleihen hat die 30-Prozent-Marke überschritten.
Russland: Ausländer investieren zunehmend in Rubel-Anleihen
Die Nachfrage bei russischen OFZ-Anleihen steigt. (Foto: dpa)
Foto: Jens B

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Auslandsanteil bei den Anlegern von Rubel-Staatsanleihen (OFZ) erreichte im November 32 Prozent, nachdem ausländische Investoren ihren Bestand erneut auf insgesamt umgerechnet 44,2 Milliarden US-Dollar erhöhten. Einen Monat zuvor lag dieser Anteil noch bei 29,8 Prozent. Gleichzeitig sind die Zinssätze der OFZ-Anleihen stetig gesunken. Während des Ausverkaufs im vergangenen Jahr stieg die Rendite auf über neun Prozent, aber da die Begeisterung für OFZ-Anleihen im laufenden Jahr Jahr aufgrund der Befürchtungen neuer US-Sanktionen zurückging, sanken die Renditen auf unter acht Prozent, berichtet Nasdaq.

Ein Insider aus der Finanzbranche teilte den Deutschen Wirtschaftsnachrichten unter der Bedingung der Anonymität mit, dass es sich bei den ausländischen Anlegern auch um russische Firmen und Oligarchen handelt, die ihre offiziellen Sitze in Steueroasen wie Zypern oder Malta haben.

Die Nachfrage nach OFZ-Anleihen war in den vergangenen Monaten in Erwartung einer Leitzinssenkung durch die Notenbank in Moskau besonders hoch. Eine Lockerung der Geldpolitik treibt die Kurse von OFZ-Anleihen gewöhnlich in die Höhe. Die Besorgnis über mögliche US-Sanktionen gegen Moskau, die sich auf OFZ-Anleihen auswirken könnten, hat ebenfalls nachgelassen, nachdem Washington im August 2019 Sanktionen gegen nur auf russische Dollar lautende Eurobonds verhängt hatte.



DWN
Politik
Politik Wendepunkt in Syrien: Kurden-Miliz YPG schließt sich erstmals Assad an

Erstmals im Syrien-Konflikt haben sich offenbar schwer Verbände der Kurden-Miliz YPG der syrischen Armee angeschlossen, um eine gemeinsame...

DWN
Technologie
Technologie Deutschlands gefährliche Wette auf den Beginn eines goldenen Elektro-Zeitalters

Deutschlands Automobilkonzerne entlassen zehntausende Mitarbeiter, um Milliarden in den Aufbau ihrer Elektrosparten zu stecken. Die Wette...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche wollen neues System, aber: Österreichs paradiesische Renten sind teuer erkauft

DWN-Kolumnist Roland Barazon vergleicht die Renten-Situation in Deutschland und Österreich. Er präsentiert seine Sicht der Dinge und...

DWN
Finanzen
Finanzen In China wird Bargeld wegen des Corona-Virus gehortet - in Deutschland wegen des EZB-Virus

Nachdem die EZB im Sommer 2016 den Negativzins von 0,2 Prozent auf 0,4 Prozent erhöht hatte, begannen deutsche Banken vermehrt damit,...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Unternehmen fallen technologisch immer weiter zurück: Militärisches Forschungszentrum soll Abhilfe schaffen

Im Software-Bereich ist Deutschland international in keiner Weise konkurrenzfähig, und auch bei der Künstlichen Intelligenz und der...

DWN
Finanzen
Finanzen Dubai: Der glitzernde Schuldenturm im Wüstensand beginnt zu wanken

Ohne die Intervention des Schwesteremirats Abu Dhabi wäre Dubai schon 2008 bankrott gewesen. Noch täuscht die glitzernde Skyline über...

DWN
Politik
Politik Bürger contra Eliten: Wie das britische Volk den Brexit gegen den Widerstand seiner Mächtigen durchsetzte

DWN-Großbritannien-Korrespondent Keith Miles analysiert, wie die britische Elite sich gegen das Volk stellte und alles tat, um den Brexit...

DWN
Panorama
Panorama Eine fast ausgestorbene Schweine-Rasse feiert ihr Comeback in Europa

Das Mangalica-Schwein hat zurückgefunden nach Europa. Es geht genetisch zurück auf eine Rasse aus dem Römischen Reich. Einem ungarischen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Preise zu hoch: Russischer Automarkt bricht ein

Die Automobilpreise in Russland steigen massiv – der Automarkt droht einzubrechen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona-Virus: Was wirklich dahinter steckt

Über das Corona-Virus ist schon viel geschrieben worden - die tatsächlichen Hintergründe kennen jedoch nur wenige. DWN-Autor Michael...

DWN
Finanzen
Finanzen Nachfrage reißt nicht ab: Die Türkei produziert mehr Goldmünzen als jedes andere Land der Welt

Im vergangenen Jahr hat die staatliche Münzprägeanstalt der Türkei deutlich mehr Goldmünzen produziert als jedes andere Land.

DWN
Panorama
Panorama Die Fugger als Sinnbild des deutschen Mittelstands

Das Kaufmannsgeschlecht der Fugger hat es zu Weltruhm gebracht. Noch heute gilt es als Vorbild für den rasanten Aufstieg einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Aktienkurse trotz Corona-Krise weiter steigen

Die Korrektur im US-Aktienmarkt infolge des sich ausbreitenden Corona-Virus war geringfügig und schnell wieder vorbei. Und auch in den...

DWN
Deutschland
Deutschland Großauftrag von korrupter ukrainischer Staatsbahn: Die Deutsche Bahn läuft ins offene Messer

Die Deutsche Bahn wird die Ukrainischen Staatsbahnen (US) in großem Stil beraten. Dabei hat sie offenbar übersehen, dass bei der US die...

celtra_fin_Interscroller