Technologie

Dänemark erwägt Bau von Windkraft-Inseln

Dänemark plant den Bau einer oder mehrer künstlicher Inseln, die von Offshore-Windparks umgeben sind.
28.12.2019 10:11
Lesezeit: 1 min
Dänemark erwägt Bau von Windkraft-Inseln
Windräder drehen sich an der Nordseeküste. (Foto: dpa) Foto: Christian Charisius

Dänemark plant den Bau einer oder mehrerer künstlicher Inseln, die von Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 10 Gigawatt umgeben sind und bis zu 10 Millionen Haushalte versorgen können, so das Klima- und Energieministerium in Kopenhagen.

Das Land, das im Jahr 2018 41 Prozent seiner Energie aus Windenergie produzierte, hat in der vergangenen Woche ein ehrgeiziges Klimagesetz verabschiedet. Dänemark verpflichtet sich, die Treibhausgasemissionen bis 2030 auf 70 Prozent des Niveaus von 1990 zu senken und bis 2050 eine CO2-Neutralität zu erreichen.

Die Kapazität des neuen Parks, die hauptsächlich vom privaten Sektor mit einem Gesamtbetrag von 26 bis 39 Milliarden Euro finanziert werden soll, wäre fünfmal höher als die derzeitige Windenergieleistung des Landes.“Es ist ein riesiges Projekt. Wir müssen mehr als das Fünffache unserer heutigen Kapazität aufbauen. Wir brauchen einen sensiblen und ehrgeizigen Plan für die Expansion. Deshalb beginnen wir jetzt mit den Vorstudien”, zitiert Offshorewind.biz Dan Jørgensen, den dänischen Minister für Klima, Energie und Versorgung.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gesundheitsreform geplant: Arbeitgeber und Gutverdiener vor Mehrkosten
30.04.2026

Die Gesundheitsreform soll die gesetzliche Krankenversicherung stabilisieren und verlagert die Lasten stärker auf Gutverdiener,...

DWN
Politik
Politik Deutschland rüstet auf: Merz setzt auf europäische Führungsrolle
30.04.2026

Deutschland erhöht seine Verteidigungsausgaben massiv und stellt damit die Machtbalance in Europas Sicherheitspolitik neu zur Disposition....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Preisschock vor der Entlastung: Historischer Sprung an den Zapfsäulen
30.04.2026

Eigentlich sollten Autofahrer ab Mitternacht durch den neuen Tankrabatt aufatmen können – doch kurz vor dem Start der Steuersenkung...

DWN
Immobilien
Immobilien Warnsignal für den Immobilienstandort: Justiz-Debakel um Bauruine belastet Investitionsklima
30.04.2026

Der Fall des Fellbacher „Schwabenlandtowers“ entwickelt sich von einem lokalen Bau-Skandal zu einem besorgniserregenden Lehrstück für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Teuerung in der Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,0 Prozent
30.04.2026

Der Ölpreisschub infolge des Iran-Krieges hat die Inflation im Euroraum im April massiv angeheizt. Nach ersten Schätzungen des...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Zinsentscheid: Leitzinsen der Eurozone bleiben unverändert - wann kommt die Zinswende?
30.04.2026

Steigende Energiepreise, unsichere Märkte und eine fragile Wirtschaft setzen die EZB unter Zugzwang. Noch bleiben die Leitzinsen für die...

DWN
Politik
Politik VW-Aktie: Volkswagen im Abwärtsstrudel – Radikalkurs gegen Milliarden-Verlust
30.04.2026

Der Abwärtstrend bei Europas größtem Automobilhersteller setzt sich unvermindert fort: Volkswagen kämpft zum Jahresauftakt 2026 mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkt April: 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland
30.04.2026

Der Arbeitsmarkt zeigt auch im April kaum Bewegung. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt nur leicht, bleibt aber klar über der...