Unternehmen

Arbeitgeber locken Fachkräfte mit Werkswohnungen

Zahlreiche Unternehmen in Deutschland sind dazu übergegangen, in- und ausländische Fachkräfte mit Werkswohnungen zu locken.
12.02.2020 14:08
Lesezeit: 1 min
Arbeitgeber locken Fachkräfte mit Werkswohnungen
Ein Wohnhaus in der BASF-Arbeitersiedlung in Ludwigshafen-Hemshof. (Foto: dpa) Foto: -

In Zeiten von knappem Wohnraum und Fachkräftemangel locken Unternehmen Mitarbeiter zunehmend mit Werkswohnungen. Von einzelnen Fallbeispielen, auf die man zufällig stoße, sei man inzwischen weit entfernt, sagte Arnt von Bodelschwingh, Geschäftsführer des Forschungs- und Beratungsinstituts Regiokontext. "Wir merken einen starken Anstieg der Zahlen vor allem in den letzten zwei Jahren." Das Unternehmen hat einige davon in einer Studie für ein Verbändebündnis der Bau- und Wohnungswirtschaft untersucht und am Mittwoch in Berlin vorgestellt.

Allein im vergangenen Jahr habe das Unternehmen mindestens 60 neue Projekte in eine Datenbank aufgenommen. "Es gibt kaum ein Bundesland, in dem wir nicht auf irgendeine Berichterstattung zum Thema über konkrete Fallbeispiele gestoßen sind", zitiert die dpa von Bodelschwingh.

Prominente Beispiele sind etwa die Deutsche Bahn, die in München 74 Wohnungen für Mitarbeiter neu bauen lässt, oder der Flughafen München. Der treibt das Thema bereits seit einigen Jahren voran. Im Jahr 2018 wurde ein Objekt mit 46 möblierten Wohnungen eingeweiht, in dem vor allem neue Beschäftigte von außerhalb für bis zu zwei Jahre unterkommen können.

Nicht immer bauen der Studie zufolge die Unternehmen für ihre Mitarbeiter selbst. Häufig beauftragen sie Dienstleister, ihnen entsprechende Angebote zu entwickeln und bereitzustellen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Warum Deon Markets in der Krypto-Landschaft herausragt

In der dynamischen Welt der Kryptowährungen hebt sich Deon Markets deutlich ab. Diese Plattform bietet mehr als nur den Handel mit...

 

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis: Warum Anleger der Erholung nicht trauen sollten
08.07.2026

Gold hat sich Anfang Juli kurz zurückgemeldet, doch der Absturz sitzt tief: Höhere US-Zinsen, ein starker Dollar und nervöse ETF-Anleger...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Auto-Aktien: Warum Europas Autobauer plötzlich Ramschpreise haben
08.07.2026

Europas Autobauer galten lange als industrielle Machtzentren. Jetzt stürzen ihre Aktien auf Mehrjahrestiefs, China bricht weg, Margen...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Warum Putin jetzt die Kontrolle verliert
08.07.2026

Putin räumt erstmals öffentlich ein, dass der Ukraine-Krieg Russland schwer trifft. Doch hinter Benzinmangel, Drohnenangriffen und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Waffenruhe bröckelt: Angriffe und Sanktionen stellen Iran-Abkommen auf die Probe
08.07.2026

Washington macht Teheran für erneute Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus verantwortlich - und kontert mit Sanktionen und neuen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Vom öffentlichen in den privaten Sektor: Habeck wird Berater bei Investmentgesellschaft
08.07.2026

Ex-Vizekanzler Habeck wechselt in die Privatwirtschaft: Ab August nimmt der frühere Wirtschaftsminister einen lukrativen Beraterjob bei...

DWN
Politik
Politik AfD-Brandmauer: Ostdeutscher CDU-Verband fordern ein Ende der Abgrenzung
08.07.2026

Ein Antrag der Brandenburger Mittelstandsunion sorgt innerhalb der CDU für Diskussionen: Mitglieder des CDU-Verbandes fordern das Ende der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Allianz-Umfrage: Betriebsrente schlägt alle Job-Benefits
08.07.2026

Die Betriebsrente bleibt für Beschäftigte der wichtigste Zusatz im Job – und Unternehmen sehen das genauso. Doch ausgerechnet viele...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Unabhängigkeit: Warum der Machtkampf um die Fed deutsche Anleger treffen kann
08.07.2026

Donald Trump ist vor dem Supreme Court abgeblitzt, doch sein Kampf um Einfluss auf die US-Notenbank geht weiter. Über...