Finanzen

70 Prozent der Deutschen schrecken vor Immobilien-Käufen zurück

Aus einer repräsentativen Umfrage geht hervor, dass über Zwei-Drittel der Deutschen vor Immobilienkäufen zurückschrecken.
13.02.2020 15:21
Aktualisiert: 13.02.2020 15:21
Lesezeit: 1 min
70 Prozent der Deutschen schrecken vor Immobilien-Käufen zurück
Mehrere Häuserfassaden sind in München (Oberbayern) zu sehen. (Foto: dpa) Foto: Nicolas Armer

Hohe Preise und die Angst vor Verschuldung halten Verbraucher einer Umfrage zufolge vom Immobilienkauf ab. Mehr als 70 Prozent von etwa 1.000 Befragten in Deutschland gaben an, dass hohe Preise vom Erwerb eigener vier Wände abschreckten, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der ING Bank hervorgeht. Knapp 70 Prozent nannten die Sorge vor hohen Schulden als Hindernis. Mehrfachnennungen waren möglich. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet.

Zugleich gaben 22 Prozent der Befragten in Deutschland an, Mieten oder Hypotheken nur mit Schwierigkeiten bezahlen zu können. Im Jahr 2017 waren es noch 14 Prozent. Dabei sei vor allem der Anteil der Mieter mit Problemen gestiegen. Immobilienbesitzer profitierten hingegen von den niedrigen Hypothekenzinsen.Ein Ende steigender Immobilienpreise erwarten die Befragten vorerst nicht. Den Angaben zufolge rechnen 77 Prozent der Verbraucher in Deutschland mit weiteren Zuwächsen in den kommenden zwölf Monaten. Ähnlich sieht das eine Mehrheit in anderen europäischen Ländern. Lediglich in Italien und Großbritannien sind es weniger als 50 Prozent. Im Auftrag der ING, die auch Baufinanzierungen anbietet, wurden im August 2019 jeweils etwa 1.000 Verbraucher in zwölf europäischen Ländern befragt, in Luxemburg waren es 500.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Novo Nordisk-Aktie: Warum der Ozempic-Riese plötzlich alles ändert
21.09.2026

Novo Nordisk macht aus sich selbst „Novo“ und dreht sogar den berühmten Stier im Logo um. Doch hinter der vermeintlichen kosmetischen...

DWN
Finanzen
Finanzen Neue Euro-Banknoten: Diese Motive stehen zur Wahl – Umfrage endet
21.09.2026

Europas Bargeld soll moderner, sicherer und langlebiger werden. In einer großen Online-Umfrage entscheiden Bürger über mögliche Motive...

DWN
Politik
Politik Wahlsieg für Putin: Kremlpartei sichert sich Zweidrittelmehrheit
21.09.2026

Die Kremlpartei Geeintes Russland sichert sich bei der russischen Parlamentswahl offenbar erneut eine Zweidrittelmehrheit. Oppositionelle...

DWN
Politik
Politik Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD knapp vor SPD – in Berlin siegt die Linke
21.09.2026

Zwei Wahlen, zwei politische Erdbeben: Im Nordosten scheitert die CDU an der Sperrklausel, in Berlin wird die Linke stärkste Kraft....

DWN
Technologie
Technologie KI-Risiken: Welche Gefahren durch künstliche Intelligenz wirklich drohen
21.09.2026

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant und löst immer neue Debatten über mögliche Risiken aus. Während einige Fachleute vor...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Europäische Banken und Stromnetze sind interessant, zehn Prozent des Portfolios in Gold
20.09.2026

Der Glaube an künftige Gewinne besiegt offenbar noch die Angst vor teurerem Geld.

DWN
Finanzen
Finanzen Investmentchancen: Korea, Luxus, Wasser – wo jetzt Rendite lockt
20.09.2026

Die Börsen stehen nahe ihren Rekorden, doch einige Anleger suchen ihre Chancen ausgerechnet dort, wo es zuletzt besonders wehgetan hat....

DWN
Panorama
Panorama KI-Kunst: Kreative Revolution oder seelenlose Kopie?
20.09.2026

Zurzeit gibt es viel Kritik an KI-generierter Kunst. Die Argumente klingen vertraut: „seelenlos“, „bloße Reproduktion des...