Panorama

Iran: Vize-Gesundheitsminister infiziert sich mit dem Corona-Virus

Der iranische Vize-Gesundheitsminister und ein iranischer Abgeordneter haben sich mit dem Corona-Virus infiziert.
25.02.2020 17:15
Aktualisiert: 25.02.2020 17:15
Lesezeit: 1 min
Iran: Vize-Gesundheitsminister infiziert sich mit dem Corona-Virus
Der Iran im Zangengriff des Corona-Virus. (Foto: dpa) Foto: epa Abedin Taherkenareh

Der stellvertretende iranische Gesundheitsminister, Iraj Harirchi, und der iranische Abgeordnete Mahmoud Sadeghi haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt, berichtet die BBC.

Am Dienstag teilte Alireza Vahabzadeh, Medienberater des Gesundheitsministers, über Twitter mit: “Der Corona-Virus-Test für den Herrn Harirchi, den stellvertretenden Gesundheitsminister, der an vorderster Front gegen das Coronavirus kämpfte, ist positiv ausgefallen.”

Der Guardian zitiert Harirchi: “Ich will Euch sagen, dass ich Corona habe."

Zuvor hatte Harirchi während einer Pressekonferenz stark geschwitzt und gehustet.

Wie viele Menschen im Iran sich tatsächlich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, bleibt ungeklärt. Nach offiziellen Angaben sollen bisher 15 Menschen an den Folgen des Virus verstorben sein, während sich die Anzahl der infizierten Personen auf 95 erhöht haben soll.

Der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianoush Jahanpour, sagte, 16 der neuen Fälle seien in Qom bestätigt worden, neun in Teheran und jeweils zwei in Alborz, Gilan und Mazandaran. Das Epizentrum des Ausbruchs des Virus soll die heilige Stadt Qom sein.

DWN-Korrespondent Michael Bernegger führt in einem Beitrag aus, dass das Virus tatsächlich aus einem chinesischen Labor stammen könnte, wo Biowaffen entwickelt werden.

Trotz steigender Fallzahlen in mehreren Ländern gibt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) optimistisch. Es sei sehr ermutigend, dass die Fallzahlen in China zurückgingen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Die Ausbreitung des Virus könne noch gestoppt werden. Die Zahlen aus Italien, dem Iran und Südkorea seien gleichwohl sehr beunruhigend, sagte er. Nach WHO-Einschätzung handele es sich bislang nicht um eine Pandemie, sondern Epidemien in einzelnen Ländern.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Immobilien
Immobilien Neues Gesetz geplant: Besserer Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen
26.10.2026

Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal war nur ein Teil der massiven Schäden an Gebäuden durch Versicherungspolicen abgedeckt. Berlin will das...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bekannte Frage im Vorstellungsgespräch könnte bald verboten sein: Ikea hat sie bereits abgeschafft
26.10.2026

Was haben Sie bisher verdient? Eine der bekanntesten Fragen im Vorstellungsgespräch soll künftig verboten sein. Während Unternehmen sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die kommende Woche wird eine der wichtigsten dieser Berichtssaison.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Audi baut US-Werk für SUVs: Jobverluste in Deutschland drohen  
25.10.2026

US-Präsident Donald Trump verkündet den Bau eines neuen Autowerks von Audi in den USA. Daraufhin entzündet sich am Auftritt des...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die Ergebnisse amerikanischer Unternehmen übertrumpfen die Marktstimmung deutlich, doch Sorgen über KI-Kosten trüben die Aussichten....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kapitalismus lebt: Warum Yanis Varoufakis mit seiner Theorie vom Technofeudalismus zugleich falsch und richtig liegt
25.10.2026

Der Kapitalismus ist tot. An seine Stelle ist ein neofeudales System getreten, in dem sich die Macht in den Händen der Eigentümer...

DWN
Finanzen
Finanzen OpenAI-IPO: Die wahre Sorge der Finanzchefin vor dem Börsengang
25.10.2026

Während die Finanzwelt auf den milliardenschweren OpenAI-Börsengang wartet, treibt Finanzchefin Sarah Friar eine ganz andere Sorge um:...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Arbeitnehmer in der Dauerkrise: Immer mehr psychische Erkrankungen
25.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...