Studie: China soll die Welt wegen des Corona-Virus entschädigen

 

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07.04.2020 22:17  Aktualisiert: 07.04.2020 22:17
Das chinesische Corona-Virus hat alleine in der G7-Staatengruppe einen Schaden von 3,62 Billionen Euro verursacht. Nun werden die Stimmen lauter, die eine billionenschwere Entschädigung von China fordern. Auch Italien könnte diesen Weg gehen.
Studie: China soll die Welt wegen des Corona-Virus entschädigen
Xi Jinping, Präsident von China, besucht die chinesische Seuchenschutzbehörde. (Foto: dpa)
Foto: Liu Bin

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Eine Untersuchung der Henry Jackson Society hat ergeben, dass China die weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 (Corona-Virus) hätte mildern können, und es gibt Hinweise darauf, dass die chinesische Regierung gegen die internationalen Gesundheitsverantwortlichkeiten verstoßen hat. Die britische außenpolitische Denkfabrik schätzt, dass die Ausbreitung des Coronavirus, das weltweit mehr als eine Million Menschen infiziert hat, die G7-Staatengruppe einschließlich Großbritanniens, der USA und Japans riesige 3,62 Billionen Euro gekostet hat.

Aus der Studie geht hervor: “Jetzt hat China mit einer fortschrittlichen und hoch entwickelten Desinformationskampagne reagiert, um die Welt davon zu überzeugen, dass es nicht für die Krise verantwortlich ist und dass die Welt stattdessen für alles, was China tut, dankbar sein sollte. Die Wahrheit ist, dass China für COVID-19 verantwortlich ist - und wenn rechtliche Ansprüche gegen Peking erhoben würden, könnten sie sich auf Billionen Pfund belaufen.”

Corona hat seinen Ursprung in China. Dazu kommt, dass illegale chinesische Textilarbeiter einen großen Anteil daran haben, dass sich das Virus in Italien und anschließend in Europa ausbreiten konnte. Um ja keine Kritik aufkommen zu lassen, spielt das Reich der Mitte jetzt in Europa den fürsorglichen Helfer. Doch anstatt einmal Klartext mit Peking zu reden, bleibt Europa tatenlos.

15 Abgeordnete konservative Abgeordnete des britischen Unterhauses schreiben in einem Brief an die Regierung: “Nach den rechtsverbindlichen internationalen Gesundheitsvorschriften müssen die Staaten vollständige Informationen über alle potenziellen Pandemien bereitstellen”. London müsse seine Beziehungen zu China “überdenken”.

In den USA wurden wegen der Corona-Krise zahlreiche Schadensersatzklagen eingereicht. In nur einem einzigen Sammelklagenfall fordern die Kläger 20 Billionen Dollar für US-Unternehmen.Auch die katholische Welt verlangt Konsequenzen. "Das chinesische Regime unter der Führung des allmächtigen Xi Jinping und der KPCh - nicht seines Volkes - schuldet uns allen eine Entschuldigung und Entschädigung für die Zerstörung, die es verursacht hat", zitiert The Catholic Herald Kardinal Muang Bo, Erzbischof von Yangon.

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Cüneyt Yilmaz, geopolitischer Analyst, Wirtschaftssoziologe und Journalist, ist Absolvent der oberfränkischen Universität Bayreuth. Er lebt und arbeitet in Berlin.


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