Politik

Chef der Innenministerkonferenz warnt vor Verschwörungstheoretikern

Chef der Innenministerkonferenz warnt vor Verschwörungstheoretikern, die in der Corona-Krise Hochkonjunktur haben. "Vieles erinnert an die Reichsbürger. Die haben wir anfangs ebenfalls belächelt, bis sich ihre Ansichten verbreitet und sich einige irgendwann bewaffnet haben", sagt er.
26.04.2020 23:05
Lesezeit: 1 min
Chef der Innenministerkonferenz warnt vor Verschwörungstheoretikern
11.10.2018, Thüringen, Schlotheim: Razzia bei einem Reichsbürger. Von der Polizei sichergestellte Patronen liegen auf einem Tisch. Foto: Kathleen Sturm

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Georg Maier, hat vor Gefahren durch Verschwörungstheoretiker in der Corona-Krise gewarnt. Die Verbreitung von Verschwörungstheorien erfülle ihn mit Sorge, sagte Maier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). "Sicher, vieles ist abstrus, und man mag es belächeln", sagte der SPD-Politiker. "Vieles erinnert an die Reichsbürger. Die haben wir anfangs ebenfalls belächelt, bis sich ihre Ansichten verbreitet und sich einige irgendwann bewaffnet haben. Auch deshalb muss man diese Verschwörungstheoretiker jetzt im Auge behalten."



Für die Verbreitung dieser Theorien machte Maier nicht zuletzt die Tatsache verantwortlich, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr über seriöse Medien, sondern nur über soziale Netzwerke informierten.

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