Berichte aus der Firmenwelt vom Mittwoch, den 29. April

 

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29.04.2020 12:31  Aktualisiert: 29.04.2020 12:31
Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen aus der Unternehmenswelt vom Mittwoch. Neues gibt es unter anderem von FIELMANN, CONTINENTAL, VOLVO und VATTENFALL.
Berichte aus der Firmenwelt vom Mittwoch, den 29. April
Marc Fielmann, Vorstandsvorsitzender der Optiker-Kette Fielmann, mit einer von seinem Unternehmen produzierten Schutzbrille. (Foto: dpa)
Foto: Christian Charisius

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PORSCHE - Frankfurt: Der Sportwagenbauer startet nach sechs Wochen Pause wegen der Virus-Pandemie in seinen beiden Werken Zuffenhausen und Leipzig ab Montag wieder die Produktion. Dazu seien Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen worden, nach behördlichen Vorgaben und in Abstimmung mit dem Betriebsrat. Seit Ende März ruhte die Produktion, da es auch zu Engpässen bei der Lieferung von Teilen kam. Der Wiederanlauf sei ein wichtiges Signal, erklärt Produktionschef Albrecht Reimold. "Jetzt ist der passende Zeitpunkt, optimistisch nach vorne zu schauen und die Arbeit wiederaufzunehmen."

GAZPROM - Moskau: Der russische Energie-Konzern erwartet in diesem Jahr einen Rückgang der Erdgas-Exporte um etwa 16 Prozent. Hintergrund sei der Einbruch der Nachfrage wegen der Coronavirus-Epidemie, sagte Finanzchef Alexander Ivannikow. Der durchschnittliche Gaspreis in Europa dürfte auf 133 Dollar pro 1000 Kubikmeter fallen nach 211 Dollar im Vorjahr.

GILEAD - Banagalore: Das mit großen Hoffnungen verbundene Mittel Remdesivir des US-Biotechkonzerns hat die Symptome von COVID-19-Patienten bei einem frühzeitigen Einsatz verbessert. In der Studie wurden 62 Prozent der früh behandelten Patienten aus dem Krankenhaus entlassen, verglichen mit 49 Prozent der Patienten, die erst spät behandelt wurden, wie Gilead mitteilte. Die Wirkung und Sicherheit der Arznei wurde bei 397 Patienten getestet. Gilead teilte zudem mit, Remdesivir habe in einer klinischen Studie des Nationalen Instituts für Allergie und Infektionskrankheiten (NIAID) das Studienziel erreicht. Einzelheiten zu den Daten sollen bei einem bevorstehenden Briefing des NIAID bekannt gegeben werden. Remdesivir ist weltweit bislang noch nirgends zugelassen, hat in der Corona-Krise aber große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gilead hatte das Mittel ursprünglich zur Behandlung von Erkrankungen durch die Viren Ebola, Marburg, Mers und Sars entwickelt.

STEAG - Essen: Der Energiekonzern hat wegen der im Zuge der Corona-Krise schwächelnden Wirtschaft seine Prognose für 2020 zurückgezogen. Zu Beginn des Jahres habe die Geschäftsführung mit einem Umsatzanstieg auf 2,4 Milliarden Euro gerechnet, teilte der Essener Konzern bei der Bilanzvorlage 2019 mit. Dies könne nicht mehr aufrecht erhalten werden. Gleiches gelte für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), das wegen des Fehlens ähnlich hoher positiver Einmaleffekte wie 2019 rund zehn Prozent niedriger erwartet wurde. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern das Ebit um fast ein Drittel auf 210 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz sei unter anderem wegen einer geringeren Auslastung der deutschen Steinkohlekraftwerke um 28 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro geschrumpft.

MASTERCARD - Der Nettogewinn des Kreditkarten-Anbieters sank im ersten Quartal um sieben Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Als Grund nannte der Vorstand gestiegene Kosten. Der Umsatz kletterte derweil auf vier (Vorjahr: 3,9) Milliarden Dollar wegen höherer Tranaktionsvolumina.

MÜNCHENER RÜCK - München: Lufthansa-Chef Carsten Spohr zieht in den Aufsichtsrat der Münchener Rück ein. Auf der Online-Hauptversammlung stimmten 96,8 Prozent für den Top-Manager, wie Aufsichtsratschef Nikolaus von Bomhard verkündete. Das Sparkassen-Wertpapierhaus Deka hatte seine Wahl abgelehnt, weil Spohr mit der Sanierung der Lufthansa in der Coronakrise voll ausgelastet sei. Er tritt bei der Münchener Rück die Nachfolge des früheren BASF-Chefs Kurt Bock an.

HASBRO - Bangalore: Den US-Spielzeughersteller belasten die geschlossenen Läden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. Deswegen werde der Jahresausblick gestrichen, teilte der Mattel-Konkurrent mit, der auch Belastungen in der Bilanz im laufenden Quartal erwartet. Verzögerungen bei Filmpremieren und Produktionsunterbrechungen machten sich bemerkbar. Hasbro ist Lizenzpartner für Disney-Kassenschlager wie die Eiskönigin, Star Wars oder Avengers. Im ersten Quartal rutschte das Unternehmen wegen Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf des Peppa-Pig-Machers Entertainment One mit fast 70 Millionen Dollar in die Verlustzone. Der Umsatz stieg um 51 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar.

GLAXOSMITHKLINE - Frankfurt: Der britische Pharmakonzern hat im ersten Quartal besser als erwartet abgeschnitten und seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Der Umsatz kletterte um 19 Prozent auf 9,09 Milliarden Pfund (rund 10,4 Milliarden Euro), wie GlaxoSmithKline mitteilte. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 37,7 Pence deutlich über den Erwartungen von Analysten. Das Unternehmen profitierte von einem kräftigen Umsatzzuwachs bei seinem Gürtelrose-Impfstoff und einer erhöhten Nachfrage nach vielen seiner Produkte im Zuge der Coronavirus-Pandemie.

GENERAL ELECTRIC (GE)- Der US-Mischkonzern hat wegen der Schwäche in der Luftfahrtindustrie und im Kraftwerksgeschäft infolge der Coronakrise im ersten Quartal einen Umsatzrückgang um 7,6 Prozent verbucht. Mit einem Cash Flow von minus 2,2 Milliarden Dollar verfehlte der Konzern die Schätzungen von minus 2,02 Milliarden Dollar. Auch das bereinigte Ergebnis von fünf Cent je Aktie lag unter den Erwartungen von acht Cent.

CONTINENTAL - Düsseldorf: Der Autozulieferer will einem Magazinbericht zufolge wegen der Coronakrise Investitionen verschieben. Um die Liquidität zu schonen, habe der Konzern "Investitionen in das automatisierte Fahren ab Level 3 verschoben", erklärte Konzernchef Elmar Degenhart einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge. Dabei gehe es um Projekte des hochautomatisierten Fahrens. "Die Industrie kann jetzt nicht mehr gleichzeitig mit voller Kraft in vernetzte Autos, Elektromobilität und automatisiertes Fahren investieren", erklärte der Manager. Das Ausmaß der Krise sei einmalig. Er hoffe im zweiten Halbjahr auf "sich normalisierende Verhältnisse".

VOLVO CAR - Stockholm: Der zur chinesischen Geely-Gruppe gehörende Autobauer tritt wegen der Coronakrise auf die Kostenbremse. 1300 der insgesamt 24.000 Stellen sollen in Schweden gestrichen werden. Die Coronavirus-Krise habe gezeigt, dass Volvo seinen Konzernumbau beschleunigen und in einigen Bereichen den Umfang zugunsten der Expansion in Bereichen wie Online-Geschäft, Elektrifizierung und Mobilität reduzieren müsse, erklärte Vorstandschef Hakan Samuelsson.

VATTENFALL - Stockholm: Der auch in Deutschland breit aufgestellte Versorger aus Schweden hat im ersten Quartal mehr verdient. Das Betriebsergebnis kletterte um rund 50 Prozent auf 12,3 Milliarden Schwedische Kronen (rund 114 Millionen Euro), der Gewinn um sieben Prozent auf 6,9 Milliarden Kronen, wie der Versorger am Mittwoch mitteilte. Der Konzern habe unter anderem vom Kundenzuwachs in Deutschland profitiert, Restrommengen aus der Kernenergie in Deutschland verkauft und den Rückgang der Strompreise durch Absicherungen wettgemacht. Konzernchef Magnus Hall erwartet jedoch massive Auswirkungen in Folge der Corona-Krise. Die Spotpreise für Strom in Deutschland seien im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Schnitt um rund ein Drittel niedriger gewesen. Der Konzern habe seine Kosten und Investitionen im Blick. Die Hauptversammlung hatte bereits dem Vorschlag zugestimmt, die ursprünglich für 2019 geplante Dividendensumme um die Hälfte zu kürzen.

NEXT - London: Der Umsatz der britischen Modekette ist aufgrund der Corona-Krise im ersten Quartal eingebrochen. Wegen der Schließung aller Geschäfte und auch einer zeitweiligen Schließung des Online-Betriebs fiel der Umsatz um 41 Prozent. Next erklärte, dass der Rückgang der Verkäufe bisher schneller und stärker ausgefallen sei als das Unternehmen in seinem Stresstest im März angenommen hatte. Die Modekette erhöhte deshalb ihre liquiden Mittel durch den Verkauf von Vermögenswerten sowie durch die Aussetzung von Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen. Zudem sicherte sich Next zusätzliche Kreditfazilitäten. Der Konzern gehe davon aus, dass seine Finanzen daher genauso sicher seien wie im März angenommen, wenn nicht sogar noch sicherer.

DEUTSCHE TELEKOM - Berlin: Deutschlands größter Telekomkonzern folgt dem Beispiel vieler anderer Konzerne und lädt in der Coronakrise zu einer virtuellen Hauptversammlung ein. Die Veranstaltung solle am 19. Juni ohne Anwesenheit von Aktionären stattfinden, teilte der Bonner Konzern mit. Ursprünglich war die Hauptversammlung für den 26. März geplant. Die Deutsche Telekom will ihren Aktionären für 2019 eine Dividende von 60 Cent auszahlen und damit zehn Cent weniger als im Vorjahr.

SEB - Stockholm: Die schwedische Großbank hat im ersten Quartal belastet durch die Coronavirus-Pandemie einen stärker als erwarteten Nettogewinnrückgang verzeichnet. Der Nettogewinn brach um 50 Prozent auf 2,36 Milliarden Schwedische Kronen (rund 220 Millionen Euro) ein und lag damit unter den Prognosen der von Refinitiv befragten Analysten. "Die Folgen der Covid-19-Pandemie hatten einen negativen Einfluss auf das berichtete Quartalsfinanzergebnis, obwohl das zugrunde liegende Geschäft robust blieb", sagte Konzernchef Johan Torgeby.

EFG INTERNATIONAL - Zürich: Der Schweizer Vermögensverwalter hat im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent mehr Netto-Neugelder hereingeholt. Die verwalteten Vermögen seien angesichts der negativen Markt- und Wechselkursbewegungen branchenkonform zurückgegangen, hätten sich im April dann aber leicht erholt. Aktuell verwalte die Bank 139,7 Milliarden Franken Kundengelder. Der Kommissionsertrag habe in den ersten drei Monaten den höchsten Stand in der jüngeren Geschichte erreicht und die Kreditverluste seien vernachlässigbar gewesen. EFG hat zudem mit Wirkung vom 1. August Martin Freiermuth zum Chief Operating Officer (COO) ernannt.

BARCLAYS - London: Die britische Großbank hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch vor Steuern um 38 Prozent auf 923 Millionen Pfund verbucht. Experten hatten mit 1,27 Milliarden Pfund deutlich mehr erwartet. Da Tausende der Unternehmens- und Konsumentenkreditnehmer mit den finanziellen Folgen der COVID-19-Pandemie kämpften, habe die Bank 2,1 Milliarden Pfund als Rücklage für drohende Kreditverluste gebildet.

REMY COINTREAU - Paris: Der Spirituosenhersteller erwartet in dem im April gestarteten ersten Quartal wegen der Coronakrise einen Umsatzrückgang um 50 bis 55 Prozent. Eine "sehr allmähliche" Erholung dürfte im zweiten Quartal erfolgen. In den vergangenen Tagen habe der Konzern seine französischen Produktionsstätten in Cognac und Angers wiedereröffnet. Wegen der Coronavirus-Krise war der Umsatz im Bilanzjahr 2019/20 nach ersten Berechnungen um neun Prozent auf 1,025 Milliarden Euro gesunken. Der flächenbereinigte Betriebsgewinn dürfte um 25 Prozent gesunken sein.

KRONES - München: Der Getränke-Abfüllanlagen-Hersteller spürt die Coronakrise bereits bei den Aufträgen. Der Ordereingang sei im ersten Quartal um 19 Prozent auf 841 Millionen Euro zurückgegangen, teilte Krones mit. Einige Kunden hätten zudem gebeten, die Anlagen später zu liefern. Der Umsatz lag von Januar bis März mit 942 Millionen Euro um vier Prozent unter Vorjahr. Der Nettogewinn stieg aber wegen der bereits vor der Krise eingeleiteten Sparmaßnahmen um knapp acht Prozent auf 39,1 Millionen Euro. Eine Prognose für 2020 sei weiterhin nicht möglich.

FIELMANN - Düsseldorf: Die behördlich verordneten Geschäftsschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben der Optikerkette zugesetzt. Nach einem guten Start in den ersten beiden Monaten sank der Umsatz im ersten Quartal auf 355,3 (Vorjahr: 371,8) Millionen Euro. Der Überschuss brach auf 11,8 (46,9) Millionen Euro ein. Die noch bestehenden und zu erwartenden Geschäftseinschränkungen seien in ihren negativen Auswirkungen auf Absatz, Umsatz und Gewinn nicht kalkulierbar, eine Prognose daher nicht möglich.

AMS - München: Der österreichische Sensorspezialist trotzt der Coronakrise und sieht die Übernahme des deutschen Lichttechnikkonzerns Osram auf einem guten Weg. Dank florierender Geschäfte mit Smartphone-Komponenten stiegen Umsatz und Betriebsgewinn von AMS im ersten Quartal im Rahmen der eigenen Prognose. Der Umsatz legte um 32 Prozent auf 501 Millionen Dollar zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) kletterte auf 101 Millionen Dollar von 23 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. AMS bekräftigte die Erwartung, bis Ende Juni die Zustimmung der Kartellbehörden für die Osram-Übernahme zu erhalten.

STANDARD CHARTERED - London/Hongkong: Die britische Großbank schlägt sich in der Corona-Krise besser als viele Konkurrenten. Der Gewinn vor Steuern fiel im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 1,22 Milliarden Dollar, wie Standard Chartered mitteilte. Das hauptsächlich in Asien, Afrika und dem Nahen Osten aktive Geldhaus stockte die Rückstellungen für Kreditausfälle per Ende März auf 6,2 Milliarden Dollar auf von 5,8 Milliarden Ende Dezember.

AMC ENTERTAINMENT - Bangalore: Der weltgrößte Kinobetreiber wird in seinen Kinos Filme der Universal Studios nicht mehr aufführen. "AMC ist der Ansicht, dass Universal mit dem Plan, gleichzeitig über Streaming-Plattformen und in die Kinos zu gehen, das Geschäftsmodell und den Vertrag mit uns bricht", sagte Adam Aron, Geschäftsführer von AMC, in einem Brief an die Vorsitzende der Universal Studios, Donna Langley. Universal sei von der Entscheidung enttäuscht und bezeichnete diese als einen Versuch, "unsere Position und unser Handeln zu überdenken". "Wir glauben absolut an die Theatererfahrung und haben keine gegenteiligen Aussagen gemacht. Wie wir bereits gesagt haben, gehen wir davon aus, zukünftige Filme direkt in die Kinos zu bringen, sowie auf Premium-Video on Demand (PVOD), wenn diese Vertriebsform sinnvoll ist", sagte ein Sprecher des Filmstudios. Universal gehört NBC Universal, einer Tochtergesellschaft von Comcast. AMC betriebt rund 1000 Kinos auf der ganzen Welt. Filmveröffentlichungen werden während der Coronakrise verschoben, da die Theater in den Vereinigten Staaten als Teil der präventiven Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus geschlossen wurden. Dies veranlasste die Studios, einige Filme direkt online zu veröffentlichen.

SAMSUNG ELECTRONICS - Seoul: Der südkoreanische Elektrikkonzern erwartet einen Gewinneinbruch im laufenden Quartal. Der Umsatzrückgang in der Unterhaltungselektronik wiege die Stärke im Chipgeschäft auf, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. "Umsatz und Gewinn des Produktgeschäfts, einschließlich Smartphones und Fernseher, werden voraussichtlich deutlich zurückgehen, da COVID-19 die Nachfrage beeinflusst und zu Filial- und Werksschließungen weltweit führt", erklärte Samsung. Der Technologiekonzern hatte von der Nachfrage nach Servern und Computern profitiert, da Millionen von Menschen als Folge der Beschränkungen während der Coronakrise auf der ganzen Welt gezwungen sind, sich zu Hause ein Büro einzurichten. Doch der Verkauf von Fernsehern und Smartphones hat sich im Vergleich zum ersten Quartal verlangsamt, da rezessionsorientierte Verbraucher den Kauf von nicht-essentieller Unterhaltungselektronik verschieben - ein Trend, der in der globalen Tech-Industrie zu beobachten ist. Der weltweit führende Hersteller von Speicherchips und Smartphones meldete einen operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sank um drei Prozent, während der Umsatz um 5,6 Prozent stieg.

STARBUCKS - Bangalore: Die Kaffeehauskette rechnet wegen der Coronavirus-Krise das zweite Quartal in Folge mit erheblichen Einbußen. Das Unternehmen muss infolge von Filialschließungen und Betriebsbeschränkungen in China einen Verlust zwischen 25 und 35 Prozent einstecken, teilte Starbucks mit. In der Volksrepublik, dem größten Wachstumsmarkt des US-Konzerns, blieben die Geschäfte den größten Teil des zweiten Quartals geschlossen, während Restaurants in den Vereinigten Staaten im März zu einem Mitnehm- und Lieferservice-Modell übergingen. Die Kaffeekette mit Sitz in Seattle verzeichnete für das zweite Quartal, das am 29. März endete, einen Rückgang der weltweit vergleichbaren Ladenverkäufe um zehn Prozent. Analysten hatten nach IBES-Daten von Refinitiv mit einem Rückgang um 9,71 Prozent gerechnet. Ohne Einmalposten verdiente das Unternehmen 32 Cent je Aktie, was den Erwartungen der Wall Street entsprach. Die Aktien des Unternehmens fielen im erweiterten Handel um rund zwei Prozent.


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