Finanzen

KfW bewilligt Corona-Kredite in Höhe von fast 20 Milliarden Euro

Die staatliche Förderbank KfW hat Hilfskredite in Höhe von 19,3 Milliarden Euro bewilligt, um Unternehmen in der Corona-Krise zu stützen.
13.05.2020 15:53
Lesezeit: 1 min
KfW bewilligt Corona-Kredite in Höhe von fast 20 Milliarden Euro
Hessen, Frankfurt/Main: Das Logo der KfW an der Zentrale der KfW Bankengruppe. (Foto: dpa) Foto: Frank Rumpenhorst

Zur Unterstützung der deutschen Unternehmen hat die staatliche Förderbank KfW Hilfskredite in Höhe von 19,3 Milliarden Euro bewilligt. Das geht aus einem gemeinsamen Dokument des Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministeriums hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag. Dies sind knapp 60 Prozent des insgesamt beantragten Kreditvolumens, aber 99 Prozent der Anträge. Bei der KfW lagen Stand Dienstag 38.048 Kreditanträge im Gesamtvolumen von 34,04 Milliarden Euro vor.

Der Unterschied zum Volumen der bewilligten Kredite kommt daher, dass nur die kleineren Darlehen bis drei Millionen Euro sofort genehmigt werden. Großvolumige Anträge müssen noch durch den Lenkungsausschuss der KfW. Alle beantragten Corona-Kredite sind aber bereits von den Geschäftsbanken geprüft worden und es gilt als unwahrscheinlich, dass dieser Ausschuss die Anfrage ablehnt.

KfW Research erwartet für 2020 Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um minus sechs Prozent.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Siemens Energy-Aktie erholt sich: Neu auf Goldman-Empfehlungsliste
01.06.2026

Trotz jüngster Kursverluste sehen Analysten bei Siemens Energy weiteres Potenzial. JPMorgan belässt Siemens Energy auf "Overweight" -...

DWN
Politik
Politik Kommt die Bafög-Reform doch nicht? - Ärger in der Koalition
01.06.2026

Bundesforschungsministerin Bär erwartet kein schnelles Bafög-Update mehr. Warum sie Verständnis für einen etwaigen Stopp der Reform...

DWN
Politik
Politik Millionengrab Northvolt-Pleite: Regierung verstieß gegen Informationspflicht
01.06.2026

Vom Hoffnungsträger zum Millionengrab: Viele Politiker sahen das Projekt als entscheidend an. Heute zittern Bund und Land um 600 Millionen...

DWN
Politik
Politik AfD-Wahlprogramm verabschiedet: Atomenergie, CO2-Aus und begrenzte Migration
01.06.2026

Die AfD rüstet sich für die anstehenden Landtagswahlen im September: In Mecklenburg-Vorpommern verabschiedeten die Delegierten auf dem...

DWN
Politik
Politik EU-Schulden werden zur Kostenfalle für Deutschland
01.06.2026

Europa will mehr Rüstung, sichere Energie, starke Industrie und stabile Renten. Doch der IWF warnt, dass diese Rechnung kaum aufgeht,...

DWN
Politik
Politik Staatskrise Deutschland: Minderheitsregierung oder Neuwahlen - was wäre denkbar?
31.05.2026

Die schwarz-rote Regierung unter Kanzler Merz geht dem Ende zu - trotz aktueller Durchhalteparolen der möglichen Nachfolger Spahn und...

DWN
Finanzen
Finanzen Staatsanleihen unter Druck: Wie der Krieg den Preis des Geldes erhöht
31.05.2026

Lange galten Staatsanleihen als sicherer Hafen, nun werden sie selbst zum Warnsignal. Krieg, Energiepreise und Inflation treiben Renditen...

DWN
Panorama
Panorama Kimmel, Fallon, Stewart: Die wichtigsten Late-Night-Shows in den USA – und ihre Wirkung
31.05.2026

Von Johnny Carson bis Jimmy Kimmel: Late-Night-Shows gehören fest zur US-Unterhaltungskultur. Heute kämpfen die Formate jedoch mit...