Deutschland

Warn-App von Bürgern gut angenommen: Ist Corona in Deutschland damit besiegt?

Die Corona-Warn-App wird von 15 Prozent der Bürger genutzt - genau der Marke, ab der die App positive Wirkung zeitigen soll.
24.06.2020 17:57
Aktualisiert: 24.06.2020 17:57
Lesezeit: 1 min

Die Corona-Warn-App des Bundes wird inzwischen von 15 Prozent der Menschen in Deutschland verwendet. Am Mittwoch lag die offizielle Downloadzahl bei 12,6 Millionen, teilte das Robert Koch-Institut auf Twitter mit. Nach Einschätzung von Experten ist ab einer Nutzungs-Quote von 15 Prozent mit einem spürbaren Effekt bei der Eindämmung der Pandemie zu rechnen.

Die Schwelle von 15 Prozent wurde in Deutschland genaugenommen sogar überschritten, da 83,2 Millionen Einwohner 12,60 Millionen Downloads gegenüberstehen (entspricht einer Nutzungs-Quote von 15,14 Prozent). Forscher der Universität Oxford hatten berechnet, dass eine Beteiligungsquote von 60 Prozent benötigt wird, wenn eine App im Kampf gegen Covid-19 alleine steht. Eine Tracing-App als Teil eines Pandemie-Konzeptes inklusive Hygiene, Abstand und Atemschutz (so wie in Deutschland umgesetzt) zeige dagegen schon bei 15 Prozent einen Effekt.

Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurde die offizielle deutsche Corona-Warn-App mehr heruntergeladen als die Corona-Apps aller anderen EU-Staaten zusammen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik SPD rutscht weiter in den Keller: Klingbeil verteidigt seinen Kurs
17.08.2026

An der SPD-Basis rumort es, weil Umfragewerte seit Wochen nicht besser werden und die Partei sich in der Koalition teils schwertut. Den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutscher Negativtrend: Immer mehr junge Menschen ohne Bildung und Arbeit
17.08.2026

In Deutschland steigt der Anteil junger Menschen ohne Job oder Bildungsplatz: Jeder zehnte junge Mensch zwischen 20 und 24 Jahren geht in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Führungskräfteentwicklung: Deutschlands Unternehmen unterschätzen ihr größtes Risiko
17.08.2026

Viele Unternehmen befördern ihre besten Fachkräfte und lassen sie anschließend mit der Führungsrolle allein. Die Folgen sind...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: EU-Außenbeauftragte will Russland-Sanktionen weiter ausweiten
17.08.2026

Die EU hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs insgesamt 21 Sanktionspakete gegen Russland beschlossen. Nun drohen neue...

DWN
Politik
Politik Sie baute mit Putins Rückendeckung ein Imperium auf, nun könnte es eine Finanzkrise auslösen
17.08.2026

In diesem Sommer steht Russlands Antwort auf Amazon, Wildberries, unter ständigen ukrainischen Angriffen. Die Folgen für Russlands...

DWN
Politik
Politik Bahnhöfe, Steuererklärung, TV – was sich im September ändert
17.08.2026

An ersten Bahnhöfen darf kein Alkohol getrunken werden und Sport-Fans können sich auf die NFL-Saison freuen. Der September bringt auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Niedrigwasser in Deutschland: Ökonomin Grimm sagt steigende Preise voraus
17.08.2026

Die Preise könnten bei diversen Grundstoffen steigen, warnt die Wirtschaftsweise. Sie kritisiert die Politiker, die kurzsichtig agierten,...

DWN
Finanzen
Finanzen Europäische Aktien brechen Rekorde: Welche Sektoren sind am attraktivsten?
17.08.2026

Nach einem turbulenten ersten Halbjahr tendieren die europäischen Aktienmärkte auf Allzeithochs. Analysten sehen ein zweistelliges...