Politik

Russland und Armenien führen gemeinsames Manöver durch

Russland und Armenien haben Ende der vergangenen Woche damit begonnen, ein Luftverteidigungs-Manöver durchzuführen.
27.07.2020 14:00
Lesezeit: 1 min
Russland und Armenien führen gemeinsames Manöver durch
14.07.2020, Armenien, Tawusch: Ein armenischer Soldat schaut an der Frontlinie durch ein Fernglas. (Foto: dpa) Foto: Uncredited

Russland und Armenien haben Ende vergangener Woche damit begonnen, ein gemeinsames Luftverteidigungs-Manöver durchzuführen, teilte das Büro des armenischen Verteidigungsministers am Donnerstag mit. Laut Schuschan Stepanyan, dem Pressesprecher des Verteidigungsministers, wird sich die militärische Übung auf die Entwicklung neuer Methoden zur Bekämpfung feindlicher unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) konzentrieren, berichtet i24 News. Russische und armenische Offiziere werden gemeinsam Luftverteidigungsbatterien und Kampfjets bedienen.

Am Mittwoch teilte Aserbaidschan mit, eine armenische taktische Starrdrohne X-55 auf einer Aufklärungsmission abgeschossen zu haben. Einen Tag zuvor teilte Armenien mit, dass eine aserbaidschanische Mehrzweck-Hermes 900-Drohne, die von der israelischen Firma Elbit Systems hergestellt wurde, abgeschossen wurde.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten hatten zuvor über die wichtigen Beziehungen Russlands und des Iran zu Armenien und das Verhältnis Israels zu Aserbaidschan berichtet.

Das russische Verteidigungsministerium weist Berichte, wonach das aktuelle Manöver im Zusammenhang mit dem Berg-Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan steht, zurück, so der staatliche Radiosender der Republik Armenien. Am 17. Juli 2020 hatte Russland ein Last-Minute-Manöver im Südwesten Russlands gestartet. Es kamen 414 Flugzeuge, 106 Kriegsschiffe, fast 27.000 Militärfahrzeuge und 150.000 Soldaten zum Einsatz.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Finanzen
Finanzen Kaffeepreis: Warum die billigste Bohne am Ende die teuerste ist
18.10.2026

Kaffee wird immer teurer. Doch wer jetzt zu günstigen Bohnen greift, könnte die nächste Preisexplosion selbst befeuern. Klimawandel,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Methanemissionen: Energiepreise – EU-Kommission will Klimaregeln verschieben
18.10.2026

In Brüssel werden Mittel gegen die ausufernden Energiepreise gesucht. Einen Weg sieht die Kommission darin, bestimmte Klimaregeln später...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbungsverfahren: Künstliche Intelligenz verändert die Auswahlkriterien
18.10.2026

Bewerber verfassen Bewerbungsunterlagen mit KI, Betriebe lassen die Maschine zumindest einen Teil der Vorauswahl machen. Das ändert die...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Der größte Fehler passiert lange vor dem ersten Aktienkauf
18.10.2026

Welche Aktie soll ich kaufen? Für viele Börsenanfänger ist das die wichtigste Frage überhaupt. Dabei entscheidet sich oft schon viel...

DWN
Technologie
Technologie Musks Flugauto: Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen
18.10.2026

Seit Jahren stellte Elon Musk ein Raketen-Auto in Aussicht - und der nun gezeigte Tesla Roadster kann dank Kaltgas-Düsen ein wenig...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
18.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Entsorgungswirtschaft warnt: mehr Brände durch Batterien
18.10.2026

Immer mehr Alltagsgegenstände enthalten fest verbaute Batterien, die nicht jeder überhaupt erkennt. Im Müllauto oder der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bald treffen die Giganten aufeinander: Die Wette auf Indien könnte lukrativer sein als die auf China
18.10.2026

Wenn nur zehn Prozent der Inder, die heute kein Auto besitzen, in den kommenden Jahrzehnten Eigentümer eines Neuwagens würden, sprächen...