Wirtschaft

Die Türkei produziert mehr Gold-Münzen als jedes andere Land

Im vergangenen Jahr hat die staatliche Münzprägeanstalt der Türkei deutlich mehr Goldmünzen produziert als jedes andere Land.
09.08.2020 08:55
Lesezeit: 3 min
Die Türkei produziert mehr Gold-Münzen als jedes andere Land
Die Türkei produziert massiv Goldmünzen. (Foto: Sözcü)

Darphane, die staatliche Münzprägeanstalt der Türkei, ist einer der weltweit größten Hersteller von Goldmünzen. Im vergangenen Jahr hat die türkische Münzprägeanstalt 37 Tonnen Goldmünzen produziert, wie der finnische Edelmetallhändler VOIMA berichtet. Dies war eine Produktionssteigerung gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent. Zudem war es ein Vielfaches dessen, was die anderen großen Münzprägeanstalten der Welt produziert haben.

Zum Vergleich: Während die türkische Münzprägeanstalt im letzten Jahr 37 Tonnen Goldmünzen produzierte, erreichte die australischer Münzprägeanstalt Perth Mint nur 12 Tonnen und die amerikanische U.S. Mint sogar nur rund 7 Tonnen. Das heißt, die Darphane produzierte mehr Goldmünzen als Perth Mint und U.S. Mint zusammen. Und in den letzten 20 Jahren haben die Türken bis auf wenige Ausnahmen stets mehr Goldmünzen produziert als die Amerikaner, wie die folgende Grafik zeigt.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Immobilien
Immobilien Mehr Rechte für Mieter: So reformiert das Kabinett das Mietrecht
01.07.2026

Mietpreisbremse, Möblierung, Kündigung: Im April 2026 wurde ein Entwurf zur Änderung des Mietrechts im Bundeskabinett angenommen. Was...

DWN
Politik
Politik Rente statt Pension? Beamtenpensionen gehören auf dem Prüfstand
01.07.2026

Die Beamtenpensionen sind ein riesiger Kostenfaktor für Bund und Ländern. Trotzdem hat sich die Zahl der Pensionsempfänger in den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Saab landet historischen U-Boot-Deal mit Polen
01.07.2026

Polen kauft drei U-Boote von Saab und zahlt deutlich mehr als zunächst erwartet. Der Auftrag umfasst nicht nur die Boote selbst, sondern...

DWN
Politik
Politik Koalitionstreffen zum Reformpaket: Welche geplanten Änderungen auf Widerstand stoßen
01.07.2026

Am Mittwoch trifft sich der Koalitionsausschuss zu einer voraussichtlich wegweisenden Sitzung. Ein ganzes Paket an Reformen soll vor Beginn...

DWN
Finanzen
Finanzen Kospi zeigt die gefährliche Seite der KI-Euphorie
01.07.2026

Südkoreas Börse feiert den KI-Boom, doch hinter der Rekordrally wächst ein gefährliches Muster. Privatanleger kaufen Chipwerte auf...

DWN
Politik
Politik Russland Benzinmangel: Putins Energie-Supermacht muss plötzlich einkaufen
01.07.2026

Russland gehört zu den großen Energieexporteuren der Welt. Doch nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien sucht Moskau offenbar...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Microsoft zahlt 6,3 Milliarden Dollar an Steuern in der EU – Deutschland bekommt wenig
01.07.2026

Microsoft zahlt in der EU 6,3 Milliarden US-Dollar Steuern – doch Deutschland erhält davon trotz hoher Umsätze nur einen kleinen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tech-Giganten streichen Tausende von Stellen: Experte glaubt nicht, dass KI den Menschen ersetzen wird
01.07.2026

Oracle hat im Laufe des letzten Jahres 21.000 Mitarbeiter entlassen, während das Unternehmen massiv in künstliche Intelligenz investiert....