Politik

Italiener verweigert Maske: 500 Euro Geldstrafe in den Niederlanden

In den Niederlanden ist erstmals ein Mann, der aus Italien stammt, zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er sich geweigert hatte, im Flugzeug eine Maske zu tragen. Er muss 500 Euro zahlen.
30.07.2020 16:54
Aktualisiert: 30.07.2020 16:54
Lesezeit: 1 min
Italiener verweigert Maske: 500 Euro Geldstrafe in den Niederlanden
28.02.2020, Bayern, Nürnberg: Atemschutzmasken (partikelfiltrierende Halbmasken) der Schutzklasse FFP2 (r) und FFP3. (Foto: dpa) Foto: Daniel Karmann

In den Niederlanden ist erstmals ein Mann zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er sich geweigert hatte, im Flugzeug eine Maske zu tragen. Ein 30 Jahre alter Italiener müsse 500 Euro Buße bezahlen, urteilte das Gericht am Amsterdamer Flughafen Schiphol am Donnerstag. In Flugzeugen gilt nach niederländischem Recht eine Maskenpflicht.

Der Mann war vor etwa einem Monat mit der Fluggesellschaft Transavia von Las Palmas (Gran Canaria) nach Schiphol geflogen. Er hatte sich nach Angaben des Gerichts während des Fluges mehrfach geweigert, die Anweisungen des Kabinenpersonals zu befolgen und einen Mundschutz aufzusetzen. Damit habe er bewusst auch die Gesundheit von anderen Passagieren gefährdet, urteilte das Gericht. „Das sind für jeden unsichere Zeiten, und die Gesundheit ist ein großes Gut.“

200 Euro der Geldstrafe wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Buße von 300 Euro gefordert.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien steigen kräftig, während die Ölpreise sinken
21.09.2026

Ein ereignisreicher Handelstag bringt überraschende Bewegungen in die globalen Finanzmärkte.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes GLC im Test: Elektrisch ist er endlich so, wie er sein muss
21.09.2026

Der elektrische Mercedes GLC 400 4Matic bringt fast 500 PS, viel Komfort, hohe Ladeleistung und einen überraschend moderaten Verbrauch. Im...

DWN
Politik
Politik Blackrock-Vize: Europa braucht vier Schlüssel gegen die USA-Abhängigkeit
21.09.2026

Philipp Hildebrand, Vizechef von Blackrock und früherer Schweizer Notenbankchef, sieht in der KI-Entwicklung eine historische Chance. Der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nestlé Russland: Kreml übernimmt Kontrolle über deutsche Beteiligungen
21.09.2026

Putin greift erneut auf das Vermögen eines westlichen Großkonzerns zu. Diesmal trifft es Nestlé und auch Beteiligungen der Nestlé...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ruhestand vorbereiten: Warum Männer nach der Karriere in die Krise geraten
21.09.2026

34 Jahre lang bestimmte der Terminkalender sein Leben. Dann war Anders Kretzschmar plötzlich Rentner und musste erst lernen, selbst über...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Holyvolt: Was das Batterie-Startup von Elon Musk gelernt hat
21.09.2026

Holyvolt will schaffen, woran andere Batterieprojekte gescheitert sind: Produktion skalieren, Kosten beherrschen und zugleich eine neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ifo-Umfrage: Bürokratie ist Standortproblem Nummer eins in Deutschland
21.09.2026

Bürokratie gilt für deutsche Unternehmen als größtes Standortproblem und übertrifft Energie- sowie Arbeitskosten deutlich. Eine...

DWN
Politik
Politik AfD vorn, CDU draußen: Wie es jetzt in Mecklenburg-Vorpommern weitergeht
21.09.2026

Ein dramatischer Wahlabend stellt Mecklenburg-Vorpommern politisch neu auf. Während AfD und SPD das Rennen bestimmen, entscheiden...