Politik

Pilzwolkige Riesen-Explosion im Libanon, zahlreiche Verletzte und Tote

In der libanesischen Hauptstadt hat es eine gigantische Explosion mit einer pilzartigen Wolke gegeben.
04.08.2020 18:23
Aktualisiert: 04.08.2020 18:23
Lesezeit: 1 min
Pilzwolkige Riesen-Explosion im Libanon, zahlreiche Verletzte und Tote
Um 18 Uhr ereignete sich eine pilzartige Explosion in Beirut. (Screenshot)

In der libanesischen Hauptstadt Beirut wurden zwei große Explosionen gemeldet. Augenzeugenaufnahmen zeigen die Explosionen und enthüllen die Verwüstungen in der Umgebung.

Die erste Explosion traf am Dienstag kurz nach 18 Uhr Ortszeit das Hafengebiet der Stadt. Auf Videomaterial wurde die Schockwelle festgehalten, die kilometerweit entfernte Gebäude traf, als eine massive Pilzwolke aus Staub und Trümmern in den Himmel schoss.

Das libanesische Gesundheitsministerium wies alle verfügbaren Krankenhäuser an, sich auf die Aufnahme der Verwundeten vorzubereiten, während der Gesundheitsminister des Landes im Fernsehen sagte, dass es eine „sehr hohe“ Anzahl von Verletzten und Toten gebe.

Auf Twitter lassen sich einige Videos von der Explosion abrufen - HIER - HIER - HIER.

BBC-Journalist Sebastian Usher wörtlich:

„Nur wenige Stunden vor der Explosion hatten sich regierungsfeindliche Demonstranten mit den Sicherheitskräften außerhalb des Energieministeriums gestritten und erneut die Rechenschaftspflicht der Staats- und Regierungschefs des Landes gefordert. Es gab ernsthafte Warnungen vor (...) vor einer erneuten Auslösung sektiererischer Konflikte, wenn sich die Wirtschaft verschlechtert. Und die Explosion wird viele an die Bombe erinnern, die Rafik Hariri getötet hatte. Die Libanesen hoffen, dass diese jüngste Explosion eine menschliche Tragödie bleibt - ein Unfall - und keine vorsätzliche Handlung.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Xiaomi-Autos: Elektro-Offensive startet 2027 in Deutschland
04.09.2026

Xiaomi bereitet den Einstieg in den europäischen Automarkt vor. Der chinesische Elektronikkonzern will seine Elektroautos ab 2027 in...

DWN
Finanzen
Finanzen Der September-Fluch: Sollten Anleger davor Angst haben?
04.09.2026

Der September hat am Aktienmarkt einen schlechten Ruf. Historisch ist er für US-Aktien der schwächste Monat des Jahres. Auch verschiedene...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: US-Aktien legen zu, während sich die Renditen von Staatsanleihen stabilisieren
03.09.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die US-Märkte beflügelt haben und welche Sektoren jetzt besonders im Rampenlicht...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Hilfe: Deutschland gibt 250 Millionen Euro für Energie-Reparaturen
03.09.2026

Deutschland unterstützt die Ukraine erneut mit einer hohen Millionensumme beim Wiederaufbau beschädigter Energieinfrastruktur. Mit...

DWN
Politik
Politik EU-Haushalt: Diese neuen Steuern liegen auf dem Tisch
03.09.2026

Die EU braucht Geld für den nächsten Siebenjahreshaushalt und für die Rückzahlung der Corona-Schulden. Deshalb liegen nun acht...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Konjunktur: Licht am Ende des Tunnels? Ende der vierjährigen Flaute rückt näher
03.09.2026

Nach Jahren der Schwäche kommt überraschend Optimismus für die deutsche Wirtschaft auf. Führende Institute heben ihre Prognosen für...

DWN
Politik
Politik Goethe-Institute vor dem Aus: Moskau verschärft Konflikt mit Berlin
03.09.2026

Nach der Schließung des Russischen Hauses in Berlin droht Moskau mit der Schließung der Goethe-Institute in Russland. Außenminister...

DWN
Politik
Politik KI und Jobs im Umbruch: SPD sucht Antworten auf die Arbeitswelt von morgen
03.09.2026

Die SPD-Bundestagsfraktion will klären, wie Politik auf den schnellen Wandel durch Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt reagieren...