Wirtschaft

Trump: Wirtschaftlicher Erfolg ist bestes Mittel gegen Rassismus

US-Präsident Trump sagt, dass das beste Mittel gegen Rassismus "großartige Jobs" und "grossartige Einkommen" seien.
05.08.2020 19:01
Lesezeit: 1 min
Trump: Wirtschaftlicher Erfolg ist bestes Mittel gegen Rassismus
US-Präsident Donald Trump. (Foto: dpa) Foto: Alex Brandon

US-Präsident Donald Trump hat wirtschaftlichen Erfolg als bestes Mittel gegen Rassismus in den USA bezeichnet.

In einem Telefoninterview mit Fox News am Mittwoch sagte Trump auf die Frage, wie die gesellschaftliche Spaltung des Landes in diesem Punkt überwunden werden könne, die “beste Antwort” darauf seien “großartiger Erfolg, großartige Jobs, großartige Einkommen”. Die USA hätten sich unter seiner Führung bereits auf einem guten Weg befunden, bevor die Coronavirus-Pandemie die Entwicklung unterbrochen habe. Nun gehe diese weiter. “Die Antwort, in nur einem Wort, lautet ‘Erfolg’. Erfolg wird uns zusammenbringen”, sagte Trump.

Der Republikaner wies zudem die Forderung seines Vorgängers Barack Obama nach Reformen zur Förderung der Wahlrechte zurück. Der Demokrat hatte in der vergangenen Woche in seiner Trauerrede für den schwarzen Bürgerrechtler John Lewis unter anderem einen landesweiten Feiertag zum Wahltermin sowie zusätzlich Wahlbüros gefordert.

Trump beschrieb zudem die Anti-Rassismus-Bewegung Black Lives Matter als “marxistische Gruppe”. In den USA war es nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer Polizeikontrolle im Mai zu landesweiten Protesten gekommen, die zum Teil in Gewalt umschlugen. Das Thema Rassismus spielt eine wichtige Rolle im Wahlkampf zu den Präsidenten- und Kongresswahlen Anfang November.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Online-Broker-Vergleich: Die besten Aktiendepots für Anleger – Tipps zur Anbieterauswahl

Ein Online-Broker-Vergleich beginnt beim Wertpapierdepot: Ein Depot ist die Eintrittskarte zur Börse, nur mit einem Depot können Anleger...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Wall Street schließt im Minus, während sich der Anleiheausverkauf fortsetzt
28.09.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Erfahren Sie, welche entscheidenden Faktoren die Wall Street heute in Atem hielten.

DWN
Politik
Politik Geran-5: Wie die Ukraine auf Russlands schnelle Drohne reagiert
28.09.2026

Russlands schnelle Angriffsdrohnen stellen die ukrainische Luftverteidigung vor ein neues Problem. Während ältere Geran-5-Modelle...

DWN
Politik
Politik Europa schließt Fabriken und träumt von strategischer Autonomie
28.09.2026

Da es keine Antwort auf die heute und jetzt hohen Energiepreise gibt, zu denen auch die Politik der EU beigetragen hat, verkauft Ursula von...

DWN
Politik
Politik Verteidigungsfähigkeit: Bericht zu Verteidigungsbereitschaft der EU offenbart Lücken
28.09.2026

Signifikante Lücken bei der Luftverteidigung, bei Drohnen und bei Munitionsbeständen: Vor dem Treffen der europäischen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliardeninvestition richtet Hunderte Satelliten auf Putin
28.09.2026

Die finnische Satellitenfirma Iceye spielt bereits eine wichtige Rolle für die Ukraine und ihre Angriffe auf russische Ziele. Nun will das...

DWN
Politik
Politik Erneuerbare Energien: Solarstromproduktion übertrifft Vorjahreswert
28.09.2026

Bereits Ende September hat die Solarstromproduktion in Deutschland den Vorjahreswert übertroffen. Welche Faktoren zu diesem Rekord...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltweite Schulden mit Gold tilgen? Dann müsste es 400.000 Dollar kosten
28.09.2026

Die Goldpreise erreichen 2026 Rekordstände. Doch was wäre, wenn Staaten ihre Schulden theoretisch mit ihren Goldreserven decken wollten?...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-China-Handelskonflikt: Expertin warnt vor 50 verlorenen Jahren
28.09.2026

Chinas Exportmaschine setzt Europas Industrie zunehmend unter Druck, und ausgerechnet Deutschland trifft der neue Wettbewerb besonders...