Politik

Friedensnobelpreis diesmal mit fast einer Million Euro dotiert

Am morgigen Tag wird der Friedensnobelpreis vergeben. Als Favoriten gelten die Weltgesundheitsorganisation WHO und Klimaaktivistin Greta Thunberg. Der Preis ist diesmal mit 950.000 Euro dotiert.
08.10.2020 17:59
Lesezeit: 1 min
Friedensnobelpreis diesmal mit fast einer Million Euro dotiert
21.02.2020, Hamburg: Die Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Schweden nimmt an einer "Fridays for Future"-Demonstration teil und steht abseits der Demonstration. (Foto: dpa) Foto: Daniel Bockwoldt

Das norwegische Nobelkomitee in Oslo lüftet am Freitag (11.00 Uhr) das Geheimnis, wer in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird. Im Rennen sind 318 nominierte Kandidaten, darunter 211 Persönlichkeiten und 107 Organisationen. Wettanbieter rechnen unter anderen die Weltgesundheitsorganisation WHO und Klimaaktivistin Greta Thunberg zu den Favoriten. Experten mutmaßen, dass der Preis diesmal auch an Journalistenorganisationen oder an junge Aktivisten etwa in Hongkong gehen könnte.

Der Friedensnobelpreis gilt als die renommierteste politische Auszeichnung der Erde. Er ist diesmal mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 950.000 Euro) dotiert, das ist eine Million Kronen mehr als 2019. Damals war der Preis an Äthiopiens Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gegangen, der damit vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem Nachbarland Eritrea geehrt worden war.

Der Friedensnobelpreisträger wird im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisträgern nicht in Stockholm, sondern in Oslo verkündet. Dort wird er am 10. Dezember, dem Todestag des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel, eigentlich auch überreicht. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist in diesem Jahr aber unklar, ob der Preisträger nach Norwegen reisen kann oder digital zur Preisvergabe zugeschaltet wird. Die Preiszeremonien sollen diesmal generell in anderem und deutlich kleinerem Rahmen stattfinden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Politik
Politik Heil statt Klingbeil? Ex-Arbeitsminister schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
18.10.2026

Bekommt Lars Klingbeil jetzt Konkurrenz? Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil bekommt nach eigenen Worten aus der SPD viele Ermutigungen, für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche in der Dauerkrise: Immer mehr Ausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
18.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Methanemissionen: Energiepreise – EU-Kommission will Klimaregeln verschieben
18.10.2026

In Brüssel werden Mittel gegen die ausufernden Energiepreise gesucht. Einen Weg sieht die Kommission darin, bestimmte Klimaregeln später...

DWN
Finanzen
Finanzen Kaffeepreis: Warum die billigste Bohne am Ende die teuerste ist
18.10.2026

Kaffee wird immer teurer. Doch wer jetzt zu günstigen Bohnen greift, könnte die nächste Preisexplosion selbst befeuern. Klimawandel,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbungsverfahren: Künstliche Intelligenz verändert die Auswahlkriterien
18.10.2026

Bewerber verfassen Bewerbungsunterlagen mit KI, Betriebe lassen die Maschine zumindest einen Teil der Vorauswahl machen. Das ändert die...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Der größte Fehler passiert lange vor dem ersten Aktienkauf
18.10.2026

Welche Aktie soll ich kaufen? Für viele Börsenanfänger ist das die wichtigste Frage überhaupt. Dabei entscheidet sich oft schon viel...

DWN
Technologie
Technologie Musks Flugauto: Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen
18.10.2026

Seit Jahren stellte Elon Musk ein Raketen-Auto in Aussicht - und der nun gezeigte Tesla Roadster kann dank Kaltgas-Düsen ein wenig...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
18.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...