Politik

World Economic Forum: „Great Reset“-Konferenz findet im Mai statt

Die große „Great Reset“-Konferenz sollte eigentlich im Januar 2021 stattfinden. Doch sie wurde auf den Monat Mai 2021 verschoben.
14.11.2020 15:09
Aktualisiert: 14.11.2020 15:09
Lesezeit: 1 min
World Economic Forum: „Great Reset“-Konferenz findet im Mai statt
Die Weltwirtschaft wird auf Null gesetzt. (Screenshot)

Das traditionsreiche Treffen der Wirtschafts- und Politik-Elite in Davos, das Weltwirtschaftsforum (WEF), findet im kommenden Jahr in abgespeckter Form in einem Hotel bei Luzern und in Luzern selbst statt. Das gab die Stiftung WEF am Mittwoch an ihrem Sitz bei Genf bekannt.

Sie hatte das übliche Januartreffen in dem Schweizer Skiort Davos wegen der Corona-Krise bereits abgesagt. Das neue Forum soll vom 18. bis 21. Mai im Hotel Bürgenstock sowie an Veranstaltungsorten wie dem Kongresszentrum in Luzern stattfinden, sowohl mit Anwesenden als auch virtuellen Veranstaltungen - "solange alle Bedingungen erfüllt sind, die die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der Gastgeber gewährleisten", so das WEF.

An dem Jahrestreffen in Davos nahmen jeweils mehr als 3000 Menschen teil. Zusätzlich kamen Politiker aus aller Welt, darunter unter anderem auch mehrmals Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie viele Teilnehmer im nächsten Mai erwartet werden, wusste das WEF noch nicht. Das Fünf-Sterne-Luxushotel Bürgenstock verfügt laut Webseite über 102 Zimmer und Suiten. Es liegt oberhalb des Vierwaldstättersees.

Das Treffen im Bürgenstock steht unter dem Motto: „The Great Reset“ - etwa: Der große Neustart. Es soll darum gehen, wie nach der Pandemie eine nachhaltigere Gesellschaft mit besserem Zusammenhalt aufgebaut werden kann. Ende Januar plant das WEF zudem einen digitalen Dialog mit „globalen Führungsfiguren“ über deren Weltvision 2021.

Mehr zum Thema „Great Reset“:

Masterminds des „Great Reset“ planen eine Verschmelzung von Kapitalismus und Sozialismus

Kommt der Finanz-Sozialismus? Die Zukunftsvision der Eliten des „Great Reset“

Neuer „Bretton Woods“-Moment: IWF ist der große Antreiber des „Great Reset“

„The Great Reset“: Anti-Rassismus-Proteste und Corona werden neue Weltwirtschaftsordnung einleiten

„The Great Reset“: Wie die Eliten der Welt eine neue Wirtschaftsordnung planen

Der "Great Reset" wird von Blackrock gesteuert: Die Staaten dürfen nur assistieren

„The Great Reset“: Werden wir alle zu gläsernen Patienten?

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 50: Die Woche im Rückblick – KW 45
06.11.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lufthansa in der Krise: Billigflieger sollen Gewinne retten
06.11.2026

Steigende Treibstoffpreise, hohe Betriebskosten und die Folgen vergangener Streiks setzen Lufthansa zunehmend unter Druck. Trotz...

DWN
Finanzen
Finanzen Nationale Reserven: Goldkäufe der Notenbanken steigen deutlich
06.11.2026

Notenbanken haben ihre Goldkäufe im dritten Quartal deutlich ausgeweitet, während Anleger weniger Barren und Münzen kauften. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen E-Rechnung ab 2027: Wie KMU die Umstellung wirtschaftlich gestalten
06.11.2026

Die E-Rechnung wird für noch mehr Unternehmen Pflicht – doch wo lässt sich sparen? Christian Mehrtens, Geschäftsführer von Sage...

DWN
Finanzen
Finanzen Ist das das Geräusch einer platzenden KI-Blase?
06.11.2026

Die größten Technologiekonzerne investieren immer höhere Summen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Doch Anleger beginnen, die...

DWN
Politik
Politik Sozialreformen: Hohe Bereitschaft der Deutschen zu persönlichen Einschnitten
06.11.2026

Der Reformbedarf ist groß in Deutschland, darüber herrscht Einigkeit. Doch wie steht es um die Opferbereitschaft der Bevölkerung? Eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Ausverkauf von Tech-Aktien: Südkoreas Börse bricht ein
06.11.2026

Der Ausverkauf von Tech-Aktien in den USA belastet auch die Börsen in Asien. Besonders betroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt. In...

DWN
Politik
Politik Robert Habeck warnt vor Putins nächster Falle: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“
06.11.2026

Europa hat die Gefahr durch Putin lange unterschätzt. Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck fürchtet, dass sich dieser Fehler in...