Politik

Wahlbetrug? US-Richter lässt Stimmenzähl-Maschinen in Georgia „einfrieren“

Ein Bezirksrichter im US-Bundesstaat Georgia hat drei Wahlmaschinen „einfrieren“ lassen. Es soll offenbar eine forensische Inspektion stattfinden, um herauszufinden, ob während der US-Präsidentschaftswahl Wahlbetrug begangen wurde.
30.11.2020 16:50
Aktualisiert: 30.11.2020 16:50
Lesezeit: 1 min
Wahlbetrug? US-Richter lässt Stimmenzähl-Maschinen in Georgia „einfrieren“
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hält am 29.02.2016 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Valdosta (Georgia, USA) eine Rede. (Foto: dpa) Foto: Andrew Harnik

Anwälte, die darum kämpfen, die Wahlergebnisse im US-Bundesstaat Georgia zu verwerfen, haben einen Sieg errungen. Ein Bundesrichter hat am späten Sonntagabend eine einstweilige Verfügung erlassen, um zu verhindern, dass Wahlgeräte bis zu einer möglichen „forensischen Inspektion“ zurückgesetzt werden, berichtet Politico.

Timothy Batten, Richter am US-Bezirksgericht, erließ die Verfügung nach einer Zoom-Anhörung mit den beteiligten Parteien. „Die Angeklagten werden hiermit aufgefordert und daran gehindert, Software oder Daten auf einem Dominion-Wahlgerät in den Counties Cobb, Gwinnett und Cherokee zu ändern, zu zerstören oder zu löschen oder deren Änderung, Zerstörung oder Löschung zuzulassen. Die Angeklagten werden angewiesen, den Klägern unverzüglich eine Kopie des Vertrags zwischen dem Staat und Dominion vorzulegen“, so Batten. Eine persönliche Anhörung in dem Fall ist für Freitag um 10 Uhr geplant.

„Sidney Powell und ich haben gewonnen, dann verloren, aber am Ende gewonnen. Wir werden niemals das Streben nach WAHRHEIT aufgeben, um Gerechtigkeit zu erreichen“, teilte Rechtsanwalt L. Lin Wood über Twitter mit.

Wood und Powell haben umfassende Vorwürfe wegen Wahlbetrugs erhoben und unter anderem eine Dringlichkeitsanordnung beantragt, „dass Wahlgeräte für eine forensische Prüfung durch Experten der Kläger beschlagnahmt werden“ müssen.

Mehr zum Thema:

DWN-SPEZIAL - Bericht: US-Armee führte Razzia bei CIA in Frankfurt wegen „US-Wahlmanipulation“ durch

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Panorama
Panorama Arbeitspausen: Darf der Chef den Zeitpunkt bestimmen?
29.10.2026

Kurz durchatmen, etwas essen oder einen Kaffee trinken: Arbeitspausen gehören zum Alltag. Wann sie stattfinden, entscheiden Beschäftigte...

DWN
Finanzen
Finanzen Lagarde tritt vorzeitig ab: Rennen um die EZB-Spitze beginnt früher
29.10.2026

Christine Lagarde verlässt die Spitze der Europäischen Zentralbank früher als geplant. Damit müssen die Eurostaaten ihre Nachfolge...

DWN
Finanzen
Finanzen Vonovia-Aktie rutscht ab: Vonovia muss Sparen und senkt Erwartungen für 2026 und 2028
29.10.2026

Die Vonovia-Aktie steht am Donnerstag mächtig unter Druck. Der Immobilienkonzern nimmt seine Wachstumsziele zurück und will Investitionen...

DWN
Politik
Politik Spritpreisdeckel lässt auf sich warten: SPD drängt Reiche zur Eile
29.10.2026

Im September hatte sich die schwarz-rote Koalition auf einen erneuten Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel verständigt. Während der...

DWN
Finanzen
Finanzen Mercedes-Benz-Aktie: Abfindungen bei Autobauer gehen in neue Runde – warum der Sparkurs teuer bleibt
29.10.2026

Mercedes-Benz will ab Dezember 2026 erneut freiwillige Abfindungen für Beschäftigte in Deutschland anbieten. Die jüngste Quartalsbilanz...

DWN
Politik
Politik Pflegeversicherung unter Druck: Linnemann schließt Leistungskürzungen nicht aus
29.10.2026

Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen, gleichzeitig steigen die Kosten immer weiter. Gesundheitsminister Carsten...

DWN
Finanzen
Finanzen VW-Aktie im Fokus: Milliardenverlust bei VW – es läuft noch schlechter als gedacht
29.10.2026

Die VW-Aktie hat am Donnerstag im frühen Börsenhandel im Minus tendiert, weil es beim Autobauer noch schlechter läuft als gedacht....

DWN
Politik
Politik Haushaltskrise der Länder: Kommunale Schulden steigen um fast zehn Prozent
29.10.2026

4.907 Euro je Einwohner: Die Verschuldung der Kommunen ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Dabei fällt die Belastung regional sehr...