Finanzen

Dax schleppt sich müde in den letzten Handelstag der Woche - heute Nachmittag Arbeitsmarktdaten aus den USA

Das deutsche Leitbarometer zeigt sich derzeit eher lustlos. Heute Nachmittag präsentieren die USA ihre Arbeitslosenquote für den November.
04.12.2020 09:55
Aktualisiert: 04.12.2020 09:55
Lesezeit: 1 min
Dax schleppt sich müde in den letzten Handelstag der Woche - heute Nachmittag Arbeitsmarktdaten aus den USA
Heute dürften sich die Märkte wohl eher lustlos entwickeln. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat am letzten Handelstag der Woche bis 10 Uhr bei Niveaus um 13.245 Punkten nahezu stagniert.

Die Börsianer rechnen für heute mit einem schleppenden Handelsverlauf. Einerseits hat Deutschland gerade den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar verlängert. Andererseits hat es beim Kampf gegen die Pandemie einen erheblichen Fortschritt gegeben, weil Biontech und Pfizer bereits in Großbritannien die Zulassung für ihren Impfstoff erhalten haben.

Eine ähnliche Entwicklung hat es bereits gestern gegeben: So hat der Dax am Donnerstag ein Plus von 0,5 Prozent auf 13.253 Punkte verzeichnet. Die Liste derjenigen Aktien, die am meisten zulegten, hat MTU angeführt (plus 2,6 Prozent auf 211,60 Euro). Die Nummer zwei war die Deutsche Bank, die den Tag mit einem Gewinn von 2,3 Prozent auf 9,75 Euro abschloss. Den dritten Rang nahm schließlich adidas mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent auf 273,80 Euro ein.

In der Tabelle der Tagesverlierer lag Covestro auf dem ersten Platz, das ein Minus von 2,4 Prozent auf 45,86 Euro verbuchte. Linde büßte zwei Prozent auf 205,70 Euro ein, und EON beendete den Tag mit einem Verlust von 1,3 Prozent auf neun Euro.

Die Anleger warten heute Nachmittag auf die Arbeitslosenquote aus den USA für den November, die um 14.30 Uhr MEZ präsentiert wird. Die Prognosen liegen bei 6,8 Prozent. Im Vormonat hat das Niveau bei 6,9 Prozent gelegen.

Um 16 Uhr MEZ erfolgt dann die Zahl der Werkaufträge. Die Volkswirte rechnen mit einem Wachstum von 0,8 Prozent. Bei der vorherigen Berechnung hatte der Wert noch 1,1 Prozent betragen.

Um 17 Uhr MEZ präsentiert Russland seinen Verbraucherpreis-Index. Die Erwartungen sind 0,8 Prozent. Im Vormonat lag das Wachstum bei 1,1 Prozent.

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