Politik

Expertin: Anschlag von Nashville erinnert an „Oklahoma City Bombing“ durch Timothy McVeigh

Einer Sicherheitsexpertin zufolge erinnert der Anschlag von Nashville an die beiden Anschläge aus den Jahren 1993 und 1995, die in New York und Oklahoma City stattgefunden hatten. Auch damals fanden massive Autobombenanschläge statt.
25.12.2020 21:06
Aktualisiert: 25.12.2020 21:06
Lesezeit: 1 min
Expertin: Anschlag von Nashville erinnert an „Oklahoma City Bombing“ durch Timothy McVeigh
Autobombenanschläge in Oklahoma City und New York. (Screenshot/Twitter)

Rita Katz, Mitbegründerin der SITE Intelligence Group, zieht angesichts des jüngsten Anschlags in Nashville einen direkten Vergleich zu den Anschlägen von Oklahoma City im Jahr 1995 und von New York im Jahr 1993. Katz wörtlich auf Twitter: „Informationen zu #Nashville. Die Explosion ist immer noch gering, aber diese ,absichtliche‘ Explosion, die über ein stehendes Auto ausgelöst wurde, ähnelt erschreckend diesen seltenen Terroranschlägen in den USA: World Trade Center (1993), Bombenanschlag auf Oklahoma City (1995). Glücklicherweise ist die Zahl der Opfer weitaus geringer.“

Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) führt aus: „Am Mittwochmorgen, dem 19. April 1995, parkte Timothy McVeigh einen Kleinlaster vor dem Alfred-P.-Murrah-Federal-Building, einem Gebäude des US-Bundesregierung in Oklahoma City. Im Laderaum des Wagens befand sich ein Sprengsatz aus Düngemittel und Treibstoff, der Zeitzünder war aktiviert. Um 9.02 Uhr explodierte die Bombe, riss die Frontfassade des Regierungsgebäudes ein und tötete 168 Menschen. Mehrere hundert Personen wurden verletzt. Kurz nach dem Anschlag befand sich der Haupttäter bereits in Polizeigewahrsam. McVeigh war bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen – bei seinem Fluchtauto fehlten die Kennzeichen und er trug verdeckt eine Schusswaffe.“

U.S. News stellt ebenfalls einen Ablauf-Bezug zum Anschlag von Oklahoma City her.

Zum zweiten Anschlag führt die BpB aus: „Am 26. Februar 1993 verübten Islamisten einen Sprengstoffanschlag auf die Tiefgarage des World Trade Centers in New York. Ziel war es, den Nordturm des Gebäudekomplexes zum Einsturz zu bringen, angeblich rechneten die Terroristen mit bis zu 100.000 Toten. Tatsächlich aber hielt die Statik der Explosion stand. Sechs Menschen starben.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Neue deutsch emiratische Investitionen stärken Dubais Standortrolle

Die Zeiten, in denen eine Firma vor allem am eigenen Standort und nur begrenzt darüber hinaus florieren wollte, sind vorbei. Heute sind...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Aus einem Hobby wird ein Unternehmen: Sie hatte eine Idee, er musste seinen Job kündigen
18.09.2026

Aurelija Mališauskienė, Gründerin des Unternehmens „Minimali“, begann während ihres Elternurlaubs mit der Herstellung von...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkttrend „Boomerang Hiring“ – erst gekündigt, dann zurückgeholt
18.09.2026

Die Wiedereinstellung ehemaliger Arbeitnehmer wird auch in Deutschland zum wachsenden Trend auf dem Arbeitsmarkt: Wie Arbeitgeber mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Benzinpreis aktuell: Warum Tanken trotz billigerem Öl Rekorde bricht
18.09.2026

Rohöl kostet weniger als auf dem Höhepunkt der Energiekrise 2022, der Euro steht stärker zum Dollar. Trotzdem zahlen Autofahrer in...

DWN
Politik
Politik UN-Generalversammlung: Deutschland reist ohne Merz nach New York
18.09.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz sagt seine Reise zur UN-Generalversammlung wegen der innenpolitischen Lage ab. Die Bundesregierung betont...

DWN
Politik
Politik CO2-Speicherung unter der Nordsee: Dänemark startet Regelbetrieb
18.09.2026

Dänemark macht bei der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid den nächsten Schritt. Das Projekt „Greensand“ wechselt vom...

DWN
Politik
Politik Übergewinnsteuer für Ölkonzerne: EU-Kommission bremst Klingbeil
18.09.2026

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drängt auf eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. Doch aus Brüssel kommt...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Hilfe: Merz fordert mehr Geld von EU-Partnern
18.09.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz erhöht den Druck auf andere EU-Staaten, ihre Unterstützung für die Ukraine deutlich auszuweiten. Gemeinsam...

DWN
Politik
Politik Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Knappe Rennen setzen CDU unter Druck
18.09.2026

Kurz vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich der Kampf um die Spitzenplätze zu. Während in beiden Bundesländern...