Politik

Russischer Sicherheitsdienst FSB verhindert Anschlag auf Polizeibeamte

Der russische Bundessicherheitsdienst (FSB) hat einen Terroranschlag auf Polizeibeamte vereitelt und einen russischen Staatsbürger festgenommen.
22.01.2021 17:20
Aktualisiert: 22.01.2021 17:20
Lesezeit: 1 min
Russischer Sicherheitsdienst FSB verhindert Anschlag auf Polizeibeamte
Offiziere der russischen Spezialkräfte warten, während der Bundessicherheitsdienst (FSB) am 17. August 2016 in St. Petersburg, Russland, eine Operation gegen gesuchte Mitglieder illegaler bewaffneter Einheiten aus dem Nordkaukasus durchführt. (Foto: dpa) Foto: Anatoly Maltsev

Der russische Bundessicherheitsdienst (FSB) hat einen Terroranschlag auf Polizeibeamte in der Region Baschkortostan vereitelt und einen russischen Staatsbürger festgenommen, der den Angriff vorbereitete, teilte der FSB in einer Erklärung am Freitag mit. „Der Bundessicherheitsdienst hat einen Terroranschlag in der Republik Baschkortostan vereitelt. Die Operation des FSB führte zur Inhaftierung eines 1995 geborenen russischen Staatsbürgers, der Vorbereitungen für den Angriff auf Strafverfolgungsbeamte traf“, heißt es in der Erklärung.

Der FSB verzichtete darauf, die Identität des Mannes zu veröffentlichen, und verwies auf seine laufenden Ermittlungen. Nach Angaben des FSB wurden Schusswaffen, Munition und Teile eines improvisierten Sprengsatzes aus seinem geheimen Cache beschlagnahmt. Auf seinen Kommunikationsgeräten befanden sich Handbücher zur Herstellung von Bomben und Korrespondenz mit Abgesandten der in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation Hayat Tahrir al-Sham (HTS), die seine kriminellen Absichten unter Beweis stellten, so die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass.

Der FSB veröffentlichte auch ein Video, das den mutmaßlichen Terroristen neben seinem Waffenlager zeigt. „Hier wollte ich Waffen und ein selbstgemachtes Sprengmittel beschaffen, um Menschen in die Luft zu jagen“, antwortete er auf die Frage eines Ermittlers.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie PC-Gaming in Europa erlebt eine Phase der Zurückhaltung

Einst galt PC-Gaming in Europa als lohnende Langzeitinvestition. Man baute sich einen Rechner zusammen oder rüstete ihn auf, zahlte im...

DWN
Finanzen
Finanzen Verpflegungspauschale 2026: Wie Sie Spesensätze berechnen und was zu beachten ist
10.04.2026

Spesensätze 2026 im Überblick: Wie hoch die Verpflegungspauschale 2026 ist, wann 14 Euro oder 28 Euro gelten und welche Regeln bei...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spritpreise: Deutlicher Rückgang an den Zapfsäulen – Kommt jetzt die Trendwende?
10.04.2026

Nach einer langen Phase extremer Kosten geben die Kraftstoffpreise den zweiten Tag in Folge spürbar nach. Laut ADAC verbilligte sich...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Reisebranche im Sinkflug: Ifo-Geschäftsklima bricht wegen Iran-Krise ein
10.04.2026

Die Eskalation in Westasien belastet die Reisebranche massiv. Laut aktuellem Ifo-Index führen Umbuchungen, Stornierungen und steigende...

DWN
Politik
Politik Trump erhöht den Druck auf die NATO: Interne Konflikte verschärfen sich
10.04.2026

Donald Trump stellt die Verlässlichkeit der NATO zunehmend infrage und verschärft damit die Spannungen innerhalb des Bündnisses. Welche...

DWN
Politik
Politik Sicherheit in Europa: Warum die Stabilität auf dem Balkan jetzt entscheidend ist
10.04.2026

Heeresinspekteur Christian Freuding warnt bei seinem Besuch in Bosnien vor wachsenden Spannungen auf dem Balkan. Angesichts externer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflations-Schock: Iran-Krieg treibt Teuerung auf höchsten Stand seit 2024
10.04.2026

Der Konflikt im Iran belastet die deutschen Verbraucher massiv. Im März 2026 sprang die Inflationsrate sprunghaft auf 2,7 % – der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Porsche-Akte: Absatzkrise in China und USA – Ruht die Hoffnung auf dem E-Cayenne?
10.04.2026

Porsche kämpft mit Gegenwind: Im ersten Quartal 2026 sank der Absatz der VW-Tochter weltweit um 15 % auf 60.991 Fahrzeuge. Vor allem die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschlands Industrie schwächelt: Geopolitische Spannungen bremsen Erholung
10.04.2026

Deutschlands Industrie steht unter wachsendem Druck durch geopolitische Spannungen und schwache Auftragszahlen. Wie stark bremsen...