Finanzen

Dax: Anleger lauern auf Tesla, Facebook und Apple - außerdem US-Zinsentscheid im Blick

Das deutsche Leitbarometer bewegt sich derzeit mehr schlecht als recht. Die Anleger halten sich mit Engagements zurück, weil heute Abend wichtige Nachrichten aus den USA kommen.
27.01.2021 10:52
Aktualisiert: 27.01.2021 10:52
Lesezeit: 1 min
Dax: Anleger lauern auf Tesla, Facebook und Apple - außerdem US-Zinsentscheid im Blick
Die deutsche Börse bewegt sich heute Morgen nur sehr wenig. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,2 Prozent auf 13.845 Punkte verloren.

Die Anleger warten auf den US-Zinsentscheid, den die Fed um 20 Uhr präsentieren wird. Darüber hinaus halten sie sich deswegen mit Engagements zurück, weil Tesla, Facebook und Apple nach Börsenschluss ihre Quartalsergebnisse für das vergangene Jahr veröffentlichen werden.

Doch schon im Laufe des Tages gibt es wichtige Informationen aus den USA – und zwar Konjunkturdaten: So werden um 13 Uhr MEZ Statistiken über die Hypotheken-Anträge präsentiert. Um 14.30 Uhr MEZ erfahren die Börsianer schließlich, wie sich die Auftragseingänge für langlebige Verbrauchsgüter entwickelt haben. Ebenso wird die Entwicklung der Investitionsgüter ohne Militär und ohne Flugzeuge veröffentlicht.

Insgesamt ist noch nicht klar, welche Richtung die Börsen einschlagen. Gestern hatte das deutsche Leitbarometer die Verluste vom Montag kompensiert – und zwar insbesondere durch die starke Entwicklung der Schwergewichte SAP und Linde. So ist der Index um 1,7 Prozent auf 13.871 Zähler gestiegen.

Die Aktie des Technologiekonzerns kletterte um 4,2 Prozent auf 109,98 Euro, und das Papier von Linde schraubte sich um 3,6 Prozent auf 210,40 Euro hoch. Auf dem dritten Platz landete adidas, das den Handelstag mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 276,70 Euro abschloss.

Allerdings es gab auch Verlierer: Delivery Hero hat 3,1 Prozent auf 133,50 Euro eingebüßt und war damit diejenige Aktie, die am meisten verloren hat. Infineon verlor 1,5 Prozent auf 33,40 Euro, und RWE verzeichnete ein Minus von 1,4 Prozent auf 36,29 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Chat Control: Will die EU private Nachrichten lesen?
17.08.2026

Chat Control soll helfen, sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz aufzudecken. Doch die geplanten EU-Regeln lösen massive Kritik aus, da sie...

DWN
Technologie
Technologie Russlands Starlink-Kopie ist weiter als erwartet
17.08.2026

Russland arbeitet schneller als erwartet an einem eigenen Satellitennetz nach dem Vorbild von Starlink. Das System Rasswet hat bereits...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliardendeal: Ventilatorenspezialist EBM-Papst wird an US-Konzern verkauft
17.08.2026

Mit dem Verkauf an den börsennotierten Konzern Madison Air will das fränkische Familienunternehmen EBM-Papst den Zugang zum...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Dax-Konzerne: Rekordgewinne und Personalabbau  
17.08.2026

Trotz Rekordgewinnen von 52,6 Milliarden Euro bauen Deutschlands größte Börsenkonzerne massiv Stellen ab. Während die...

DWN
Politik
Politik SPD rutscht weiter in den Keller: Klingbeil verteidigt seinen Kurs
17.08.2026

An der SPD-Basis rumort es, weil Umfragewerte seit Wochen nicht besser werden und die Partei sich in der Koalition teils schwertut. Den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutscher Negativtrend: Immer mehr junge Menschen ohne Bildung und Arbeit
17.08.2026

In Deutschland steigt der Anteil junger Menschen ohne Job oder Bildungsplatz: Jeder zehnte junge Mensch zwischen 20 und 24 Jahren geht in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Führungskräfteentwicklung: Deutschlands Unternehmen unterschätzen ihr größtes Risiko
17.08.2026

Viele Unternehmen befördern ihre besten Fachkräfte und lassen sie anschließend mit der Führungsrolle allein. Die Folgen sind...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: EU-Außenbeauftragte will Russland-Sanktionen weiter ausweiten
17.08.2026

Die EU hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs insgesamt 21 Sanktionspakete gegen Russland beschlossen. Nun drohen neue...