Politik

Zeitperiode 2018/19: Bill Gates und Globale Impfallianz waren Top-Finanzier des WHO

Neben den USA und Großbritannien waren die Bill & Melinda Gates Stiftung und die Globale Impfallianz für Impfstoffe, die am Weltwirtschaftsforum gegründet wurde, in der Zeitperiode 2018/19 die Hauptsponsoren der Weltgesundheitsorganisation.
06.02.2021 22:12
Aktualisiert: 06.02.2021 22:12
Lesezeit: 1 min
Zeitperiode 2018/19: Bill Gates und Globale Impfallianz waren Top-Finanzier des WHO
Die Finanziers der WHO in der Zeitperiode 2018/19. (Screenshot)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet auf ihrer Webseite, dass sie im Jahr 2018/19 853 Millionen US-Dollar von den USA, 464 Millionen US-Dollar von Großbritannien und Nordirland und 455 Millionen US-Dollar von der Bill & Melinda Gates Stiftung erhalten hat. Von der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Gavi) erhielt die WHO 389 Millionen US-Dollar, vom Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) 286 Millionen US-Dollar und von Deutschland 359 Millionen US-Dollar.

Darauf folgten Japan mit 234, die EU-Kommission mit 213, Rotary International 168, die National Philantropic Trust 116, der UN Central Emergency Response 100, Kuwait und die Weltbank je 95, Norwegen 93, China 89, Kanada und Schweden je 87, Südkorea 72, und Australien und Frankreich je 71 Millionen US-Dollar.

Es sollte folgendes erwähnt werden: Die globale Impfallianz Gavi wurde am 29. Januar 2000 am Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet. Für die Gründung von Gavi hatte die Bill & Melinda Gates Stiftung 750 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Das geht aus der Webseite von Gavi hervor.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Der wachsende Trend zu digitalen Zusatzeinkommen im deutschen Mittelstand

Wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Lebenshaltungskosten verändern das Verhältnis vieler Beschäftigter und Selbstständiger zu...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie: Warum der Rüstungsstar plötzlich Rost ansetzt
09.07.2026

Rheinmetall war der große Gewinner der europäischen Aufrüstung, doch nun zeigt der Börsenstar Schwächen. Nach dem Aus für das...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Moderna will gegen Krebs impfen
09.07.2026

Der amerikanische Pionier im Bereich der mRNA-Impfstoffe, der während der Pandemie weltweite Bekanntheit erlangte und Milliarden...

DWN
Politik
Politik Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA
09.07.2026

Die US-Regierung hat der vereinbarten Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern unter Trump eine Absage erteilt. Nun gibt es eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Umfrage: Deutsche sorgen sich um finanzielle Zukunft
09.07.2026

Inflation und Krisen setzen viele Menschen unter Druck: In einer Umfrage gibt mehr als die Hälfte der Deutschen an, künftig mehr sparen...

DWN
Politik
Politik Wird Montenegro das nächste EU-Mitglied? Brüssel zählt die Tage, Zagreb stellt Bedingungen
09.07.2026

Nach Jahren der Erweiterungsmüdigkeit zählt Brüssel wieder herunter: Montenegro soll bis 2028 EU-Mitglied werden. Doch vor dem Beitritt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliarden-Zukauf: Deutz möchte Rüstungsfirma FFG kaufen
09.07.2026

Der Motorenbauer Deutz setzt seinen Expansionskurs fort und hat zuletzt eine Akquisition nach der anderen verkündet. Nun plant das...

DWN
Finanzen
Finanzen Europas Fußball-Markt: Erneut Umsatzrekord, doch Stagnation droht
09.07.2026

Europas Fußball-Markt hat laut einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft seinen Rekordkurs fortgesetzt. Auch die Bundesliga trägt dazu bei....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Künstliche Intelligenz in der Autoindustrie: Warum Ford wieder Menschen braucht
09.07.2026

Ford wollte mit künstlicher Intelligenz Qualität sichern, Kosten senken und die Produktion effizienter machen. Doch ausgerechnet dort, wo...