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Die nützlichsten Fintechs der vergangenen Monate und Jahre in Deutschland

Unser Partner informiert: Sie machen uns das Leben leichter und bringen uns komplizierte Finanzthemen näher. Fintechs sind Unternehmen, die sich auf digitalem Wege mit Finanzen auseinandersetzen und das auf verschiedenste Arten und Weisen.
16.02.2021 10:28
Aktualisiert: 16.02.2021 10:28
Lesezeit: 3 min
Die nützlichsten Fintechs der vergangenen Monate und Jahre in Deutschland
Fintech-Unternehmen möchten in finanziellen Belangen das Leben leichter machen. (Quelle: unsplash)

An erster Stelle stehen Finanzdienstleistungen, die auf technischem Wege vereinfacht werden sollen, beispielsweise im Bereich Aktien, Banking oder bei Versicherungen. Fast täglich schießen dabei neue Startups aus dem Boden. Der Markt ist mittlerweile fast schon unüberschaubar geworden. Deshalb haben wir die vielversprechendsten und nützlichsten Fintech-Unternehmen, die in Deutschland genutzt werden können, an dieser Stelle zusammengefasst.

Taxfix

Es ist ein Fintech-Unternehmen, das vor allem Selbstständigen, aber auch normalen Angestellten das Leben erleichtern kann. Es geht dabei um die Steuererklärung. Jeder, der seine Steuererklärung einmal komplett ohne Hilfe selbst gemacht hat, weiß um die Schwierigkeiten, vor die man gestellt wird. Unzählige Formulare und schlecht verständliches Beamtendeutsch sind hier an der Tagesordnung.

Hier hilft Taxfix. Das Fintech-Unternehmen wurde im Jahr 2016 in Berlin gegründet und hilft Menschen dabei, ihr Geld vom Finanzamt zurückzuholen. Die App, die für Android und iOS erhältlich ist, leitet die Nutzer mit Hilfe von einfachen Fragen innerhalb von rund 20 Minuten durch die Steuererklärung. Eingereicht wird sie beim jeweiligen Finanzamt, und zwar komplett digital.

CLARK

Versicherungen sind ein Thema, mit dem sich niemand gerne herumschlägt. Es gestaltet sich meist ziemlich kompliziert. Nimmt man sich einen Versicherungsmakler hinzu, ist man nicht mehr flexibel. Was also tun?! In solchen Fällen kommt die Versicherungsapp Clark ins Spiel. Sie bringt Licht in den oft so undurchsichtigen Versicherungsdschungel.

Dabei bietet sie nicht nur einen kompetenten Versicherungsmanager, der die bereits bestehenden Policen verwaltet, sondern noch viel mehr. Über den Versicherungscheck lässt sich herausfinden, ob ein ausreichender Schutz besteht. Falls nicht, lassen sich mühelos Policen hinzubuchen, wie beispielsweise wichtige Berufsunfähigkeits- oder private Rentenversicherung, wie die Riester-Rente. Demnächst sollen zusätzlich dazu auch ETF-Sparpläne als Altersvorsorge angeboten werden.

Das Thema Beratung kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz. Bei Bedarf hat man innerhalb von Sekunden über die integrierte Chatfunktion bei der Android- oder der iOS-App direkt einen Ansprechpartner zur Seite.

Orderbird

Die Gastronomie hat es in Zeiten von Corona bereits schwer genug. Da müssen sich Restaurant- oder Café-Besitzer sich das Leben nicht noch mit komplizierten Kassensystemen unnötig schwer machen. Orderbird bietet ein komplett digitales Kassensystem, das auf dem Smartphone oder dem Tablet läuft.

Es bietet im Prinzip alles, was Gastronomen so brauchen. Ein kluges Gästemanagement, ein Kassensystem sowie eine kinderleichte Aufnahme von Bestellungen. Mittlerweile hat sich dieses deutsche Unternehmen in ganz Europa als eines der erfolgreichsten Werkzeuge für die Gastronomie etabliert.

Billpay

Bei dieser App handelt es sich um ein Programm zur Vergabe von Mikrokrediten. Billpay hilft Verbrauchern dabei, beim Online-Shopping auf Rechnung, in Raten oder mit Zahlpause einzukaufen. Dabei streckt das Fintech-Unternehmen einfach die Summe vor. Die Verbraucher zahlen den Betrag dann wie vereinbart bei Billpay ab. Dieser Service bietet sich vor allem dann an, wenn eine dringende Anschaffung nötig ist, das Geld gerade aber nicht reicht und man später oder in kleineren Raten zahlen möchte.

Google Pay

Die elektronischen Bezahlmöglichkeiten sind die Zukunft. Künftig werden wir wohl immer seltener mit Bargeld zahlen oder die Karte zücken. Vielmehr wird das Smartphone oder die Smartwatch als kontaktloses Zahlungsmittel dienen. Dienste wie beispielsweise Google Pay machen es möglich. Neben Google bietet beispielsweise auch Apple einen ähnlichen Dienst an.

Dabei wird das Handy einfach beim Bezahlen an der Kassen an den Kartenleser gehalten und schon ist die Transaktion komplett. Der eingebaute NFC-Chip im Smartphone macht es möglich, und zwar überall dort, wo auch kontaktloses Bezahlen mit der Karte möglich ist.

N26

Bei diesem Berliner Startup handelt es sich um eine der ersten reinen Online-Banken. Dabei gibt es nicht, wie bei einer herkömmlichen Hausbank, ein Filialsystem, sondern es funktioniert alles rein digital via App. Die Anmeldung bei N26 läuft ganz schnell über das Smartphone. Hier steht einem dann innerhalb weniger Minuten ein Girokonto sowie eine Geldkarte zur Verfügung.

In der App lässt sich das Konto ganz normal managen. Zudem lassen sich Unterkonten anlegen, beispielsweise wenn man auf eine bestimmte Sache spart. Das integrierte Haushaltsbuch kategorisiert die Ausgaben, sodass man stets den Überblick behält.

Daily Budget

Hierbei handelt es sich um eine Art Haushaltsbuch für das Smartphone. Das Besondere daran ist, dass es einem nicht nur die kompletten monatlichen Einnahmen und Ausgaben verwaltet, sondern das tägliche Budget anzeigt, dass man zur Verfügung hat, sobald alle möglichen Fixkosten abgezogen sind. Daily Budget ist vor allem dann hilfreich, wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung hat und seine täglichen Ausgaben genau im Blick behalten muss.

Gibt es eine Ausgabe, egal ob digital oder Bar, wird sie in der App eingetragen. Übersteigt man das tägliche Budget, muss man am nächsten Tag sparsamer sein. Hat man heute wenig ausgegeben, hat man dafür morgen mehr. Das Prinzip dieses Programms ist wirklich so einfach, dass man es wirklich täglich mehrfach nutzen kann.


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