Politik

Viele Deutsche treibt Sorge um Lebensmittelversorgung in Pandemie um

Ein Großteil der Deutschen macht sich einer Umfrage zufolge in Zeiten der Pandemie Sorgen um die Lebensmittelversorgung. Zuvor hatten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten in einer Risikoanalyse vor einer Lebensmittel-Angebotsknappheit innerhalb der EU aufgrund der Verschärfung der Corona-Maßnahmen gewarnt.
16.02.2021 18:26
Aktualisiert: 16.02.2021 18:26
Lesezeit: 1 min
Viele Deutsche treibt Sorge um Lebensmittelversorgung in Pandemie um
Ein Mitarbeiter des Lebensmittellieferdienstes Amazon Fresh packt im Depot von Amazon fresh die bestellten Waren in eine Transporttasche. (Foto: dpa) Foto: Monika Skolimowska

Ein Großteil der Deutschen macht sich einer Umfrage zufolge in Zeiten der Pandemie Sorgen um die Lebensmittelversorgung. 79,2 Prozent der Bürger plagen solche Ängste, wie das Marktforschungsunternehmen Dynata in einer am Dienstag veröffentlichten Befragung mit 1000 Teilnehmern ermittelte. Wie die Anfang Februar erhobene Umfrage weiter ergab, ist diese Sorge mit 94,7 Prozent unter Rentnern besonders groß. Mehr als die Hälfte der Deutschen erwartet, dass es ein Jahr oder länger dauern wird, bis die Pandemie überstanden ist.

Am Umgang der Bundesregierung mit der Pandemie scheiden sich die Geister: 38,9 Prozent sind laut der Umfrage unzufrieden damit, während 45,8 Prozent zufrieden sind. Unter Rentnern ist demnach die Zufriedenheit am größten, unter den 45- bis 54-Jährigen die Unzufriedenheit. Über alle Gruppen hinweg besteht dennoch bei 65 Prozent der Befragten die Überzeugung, dass die Regierung die Pandemie erfolgreich bewältigen wird. Die Impfbereitschaft der Deutschen liegt demnach aktuell bei 85,1 Prozent. Jeder Zweite würde sich sofort impfen lassen.

Am 26. Januar 2021 hatten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten in einer Risikoanalyse warnend berichtet: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es in Europa zur Nahrungsmittel-Krise kommt. So ist davon auszugehen, dass der Nahrungsmittel-Preisindex kontinuierlich steigen wird, während eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen innerhalb der EU die Nahrungsmittel-Lieferketten zum Erliegen bringen könnte.“

HIER geht es zur Analyse.

In einer weiteren Analyse heißt es: „Die Gefahr von Cyber-Angriffen auf das deutsche Stromnetz ist real. Sollte tatsächlich ein Cyber-Angriff stattfinden, würde die gesamte Nahrungsmittelversorgung und der Banken-Sektor im Land zusammenbrechen. Vor einer steigenden Cyber-Angriffsgefahr für das Stromnetz während der Corona-Krise hatte zuvor das Weltwirtschaftsforum gewarnt. Die deutschen Sicherheitsbehörden müssen hellwach und hellhörig sein.“

HIER geht es zur zweiten Risikoanalyse.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold erlebt ein Comeback: Wie das MTS Money Transfer System Sicherheit und digitale Freiheit verbindet

Steigende Staatsverschuldung, Inflation und geopolitische Spannungen stärken die Bedeutung von Gold als Vermögenswert. Das MTS Money...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Xiaomi-Elektroautos: Warum dieser Milliardär Volkswagen und Tesla gefährlich werden könnte
31.10.2026

Er verkaufte Smartphones, wurde Milliardär und stieg schließlich ins Autogeschäft ein. Mit seinem ersten Elektroauto gelang Xiaomi-Chef...

DWN
Panorama
Panorama Kommunale Schulden wachsen deutlich: Deutschlands Städte unter Druck, die KfW warnt
31.10.2026

Die integrierte Verschuldung der deutschen Kommunen ist 2025 deutlich gestiegen. Ende des Jahres entfielen rechnerisch 4.907 Euro Schulden...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 70 Jahre Fernsehwerbung: Das beste Marketing, das Deutschland nie vergessen hat
31.10.2026

Ein Fleck auf der Tischdecke, ein Waschmittel und ein Satz, der hängen blieb: 1956 begann die Fernsehwerbung in Deutschland. Seitdem haben...

DWN
Immobilien
Immobilien Heizungstausch finanzieren: So nutzen Eigentümer Förderung, Kredit und Steuerbonus
31.10.2026

Eine neue Heizung kann langfristig Geld sparen, verlangt zunächst aber eine beträchtliche Investition. Eigentümer müssen deshalb...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögensbarometer 2026: ETF-Boom hält an, Anteil der Privatanleger stagniert
31.10.2026

ETFs werden in Deutschland immer beliebter, doch der Anteil der Menschen mit Wertpapieren stagniert. Das neue Vermögensbarometer des...

DWN
Finanzen
Finanzen KfW-Gründerkredite: 225 Millionen Euro zugesagt – doch Banken werden strenger
31.10.2026

Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Gründerkredite zugesagt. Gleichzeitig verschärfen deutsche...

DWN
Immobilien
Immobilien Gebäudetyp E: Weniger Extras sollen den Wohnungsbau günstiger machen
31.10.2026

Weniger Steckdosen, dünnere Decken und niedrigere Baukosten: Der Gebäudetyp E soll den Wohnungsbau in Deutschland erleichtern. Ein neuer...

DWN
Panorama
Panorama Volvo ebenso verdächtig wie BYD: Polnisches Militär verhängt Verbot für Friedhofsparkplätze
31.10.2026

Das Militär führt Einschränkungen für Autofahrer ein, die rund um Allerheiligen den Parkplatz am Osobowicki-Friedhof in Breslau nutzen...