Wirtschaft

Der Held von Hanoi: Mann rettet Mädchen nach Sturz aus dem 12. Stockwerk

Vietnam feiert einen Lastwagenfahrer, der einem aus einem Hochhaus stürzenden Kind das Leben gerettet hat.
02.03.2021 09:37
Aktualisiert: 02.03.2021 09:37
Lesezeit: 1 min
Der Held von Hanoi: Mann rettet Mädchen nach Sturz aus dem 12. Stockwerk
Das zweijährige Mädchen außerhalb des Balkons im zwölften Stockwerk eines Hochhauses in Hanoi. (Foto: Screenshot)

In Vietnam ist ein zweijähriges Mädchen aus dem zwölften Stock eines Hochhauses gestürzt - und durch den beherzten Einsatz eines Lastwagenfahrers gerettet worden. Das Kind überlebte leicht verletzt. Der 31-jährige Nguyen Ngoc Manh wird seither von Medien in dem südostasiatischen Land als Superheld gefeiert. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der Hauptstadt Hanoi, wie die Zeitung «VnExpress» berichtete.

Das Mädchen war über das Geländer des Balkons geklettert und drohte, 50 Meter in die Tiefe zu fallen. Der Mann hielt sich in der Nähe auf, als er durch laute Schreie von Anwohnern auf die Gefahr für das Kleinkind aufmerksam wurde. Er habe versucht auszumachen, wo das Kind landen könnte und sei dorthin gerannt, erzählte er lokalen Medien.

In nur wenigen Sekunden kletterte er auf ein Vordach aus Metall - rutschte dort aber just in dem Moment aus, in dem das Mädchen abstürzte. Dennoch konnte er mit seinen Armen den Sturz abfangen. Das Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht und habe sich die Hüfte ausgerenkt, sonst aber keine Verletzungen davongetragen, hieß es.

Der Retter verletzte sich ebenfalls leicht bei der Aktion. «Alles ist innerhalb einer Minute passiert», erklärte Manh. «Ich kann nicht glauben, dass ich das Leben des Mädchens gerettet habe.» Vietnams Premierminister Nguyen Xuan Phuc feierte ihn als Helden und sagte, er sei tief bewegt gewesen, als er von der Rettung erfahren habe. Er schlug vor, den Mann für seinen Mut und seinen Einsatz auszuzeichnen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft BMW X5 im Test: Warum die fünfte Generation alles anders macht
24.10.2026

Fast 100.000 Euro Einstiegspreis, bis zu 845 Kilometer elektrische Reichweite und ein Auftritt, der kaum zu übersehen ist: Mit dem neuen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kokain am Arbeitsplatz: Wenn ausgerechnet die besten Mitarbeiter abhängig werden
24.10.2026

Kokain ist längst keine Droge mehr, die nur auf Partys konsumiert wird. Immer häufiger erreicht der Konsum auch den Arbeitsalltag....

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Diese Branchen könnten den KI-Hype schlagen
24.10.2026

Die Börsen brechen Rekorde, doch der Höhenflug steht auf wackligen Beinen. Wenige Technologiekonzerne treiben die Kurse, während...

DWN
Politik
Politik China macht seine Grenzen dicht: Ein neuer Eiserner Vorhang
24.10.2026

China macht seine Grenzen dicht, und längst trifft es nicht mehr nur politisch unbequeme Bürger. Lehrer, Ärzte und KI-Ingenieure dürfen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien im Fokus, während die Wall Street im Minus bleibt
23.10.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Warum Technologiewerte und Rohstoffe die Anleger derzeit in Atem halten.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Erfolgreich mit Bio-Erdnüssen: Zwei Bauern sparen mit KI 90 Prozent der Arbeitskosten
23.10.2026

Trockenheit wird für Europas Landwirtschaft zum immer größeren Problem. Zwei Brüder aus Österreich reagieren darauf mit einer...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Firma gründen in 24 Stunden: Was jetzt wirklich möglich ist – und was nicht
23.10.2026

Ein eigenes Unternehmen an nur einem Tag gründen: Das neue Bundesportal G24 soll dem behördlichen Zickzackkurs ein Ende setzen. Seit Ende...

DWN
Finanzen
Finanzen Größter Verkauf russischen Goldes seit der Finanzkrise 1998: Weitere Tonnen verschwinden aus den Tresoren
23.10.2026

Die neuesten Daten der russischen Zentralbank zeigen, dass die Verkäufe aus den Goldreserven seit Jahresbeginn bereits 62 Tonnen erreicht...