Politik

Drei russische Militärs sterben bei Unglück mit Nuklear-Bomber

Lesezeit: 1 min
26.03.2021 17:11  Aktualisiert: 26.03.2021 17:11
In Russland sind bei einem Unglück mit einem Nuklear-Bomber drei russische Militärs gestorben. Unter den Toten befindet sich ein Regimentskommandeur.
Drei russische Militärs sterben bei Unglück mit Nuklear-Bomber
Ein von der offiziellen Website des russischen Verteidigungsministeriums zur Verfügung gestelltes Foto vom 26.11.2017 zeigt einen Tu-22M3 Langstreckenbomber, der IS-Gebiete in Syrien attackiert. (Foto: dpa)
Foto: Uncredited

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Berichten zufolge wurden drei Besatzungsmitglieder eines russischen Atombombers getötet, nachdem angenommen wurde, dass ein Schleudersitz versehentlich ausgelöst wurde, als sich die Besatzung auf den Abflug vorbereitete. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag vor einem Trainingsflug am Militärflugplatz Shaykovka. Dies geht aus mehreren Berichten hervor, unter anderem von der russischen Nachrichtenagentur TASS. Unter den Toten soll sich ein Regimentskommandant befinden.

Der Vorfall betraf ein Überschallflugzeug Tupolev Tu-22M3. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall gegenüber The Associated Press und behauptete, der Langstreckenbomber bereitete sich auf eine Trainingsmission vor, als das Auswurfsystem des Flugzeugs versagte.

Unter Berufung auf eine ungenannte Quelle in der medizinischen Gemeinschaft meldete die TASS, dass ein Besatzungsmitglied den Vorfall überlebte und auf eine nahe gelegene Krankenstation gebracht worden sei. Dies muss jedoch noch bestätigt werden.

Eine anonyme Quelle, die mit dem Vorfall vertraut ist, teilte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass der Vorfall wahrscheinlich nicht als Flugzeugabsturz am Boden registriert werde.

T-22M3-Bomber sind so konzipiert, dass sie zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung Land- und Seeziele mit Überschalllenkflugkörpern und Bomben zerstören und mit Nuklearwaffen bestückt werden können.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Deutschland
Deutschland Energiepreise explodieren - Erzeugerpreise auf höchstem Stand seit einem halben Jahrhundert

Angetrieben von ausufernden Energiepreisen haben die Erzeugerpreise in Deutschland den höchsten Stand seit einem halben Jahrhundert...

DWN
Politik
Politik Bruchlinien im Westen: Frankreich zieht Botschafter aus den USA und Australien ab

Das von den USA gegen China in Stellung gebrachte angelsächsische Militär-Bündnis hat offenbar schwerwiegendere Folgen als gedacht....

DWN
Deutschland
Deutschland Experte: Unser Gesundheitssystem ist unsozial - wir brauchen mehr Umverteilung

Heinz Rothgang, Experte für Sozialpolitik und Gesundheitsökonomie, hat sich den Fragen der DWN gestellt.

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet

Die staatliche Rente hat nicht bloß ein Demografie-Problem. Niedrigzinsen und hohe Inflationsraten belasten zunehmend auch die gesetzliche...

DWN
Deutschland
Deutschland Gaspreise auf Höhenflug - den Deutschen droht ein teurer Winter

Die Preise für Erdgas steigen und steigen. Zugleich sind die Speicher hierzulande noch vergleichsweise leer. Was steckt dahinter?

DWN
Finanzen
Finanzen Marc Friedrich: Wir stehen am Ende zweier großer Zyklen, jetzt kommt der globale Schuldenschnitt

Der Finanzautor Marc Friedrich sieht die Welt am Ende zweier bedeutender langfristiger Zyklen angekommen.

DWN
Deutschland
Deutschland Scholz muss erneut vor einem Finanzausschuss aussagen

Finanzminister Olaf Scholz muss im Zuge der Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Einheit FIU aussagen. Es ist nicht die erste...

DWN
Politik
Politik Bewegung in Nahost: Syrien, Libanon und Jordanien rücken enger zusammen

Die Diplomatie im Nahen Osten hat Hochkonjunktur: Syrien kann seine Beziehungen zu seinen Nachbarn weiter normalisieren, erstmals seit...