Finanzen

Goldman Sachs ermöglicht Investoren Geldanlage in Bitcoin

Die Wall-Street-Bank Goldman Sachs hat mitgeteilt, dass sie Investoren bereits im zweiten Quartal die Geldanlage in Bitcoin und einige andere Kryptowährungen ermöglichen wird.
31.03.2021 17:10
Aktualisiert: 31.03.2021 17:10
Lesezeit: 1 min

Bitcoin und einige weitere Kryptowährungen werden bald für die Kunden von Goldman Sachs verfügbar sein. Mary Rich, globale Leiterin für digitale Vermögenswerte beim Management privaten Vermögens der Bank, bestätigte diese Pläne in einem Interview, das am Mittwoch vom US-Sender CNBC veröffentlicht wurde.

Damit ist Goldman Sachs die zweite große US-Bank, die ihren Kunden die Geldanlage in Kryptowährungen ermöglicht. Der Konkurrent Morgan Stanley hat bereits Anfang März angekündigt, seinen wohlhabenden Kunden Investitionen in den Bitcoin-Fonds von Galaxy Digital anzubieten, der von zahlreichen institutionellen Anlegern genutzt wird (MEHR HIER).

Morgan Stanleys wird das Programm im April starten, Goldman Sachs folgt später im zweiten Quartal. "Es gibt eine Reihe von Kunden, die diesen Vermögenswert als Absicherung gegen die Inflation sehen, und der makroökonomische Hintergrund des letzten Jahres hat sicherlich dazu beigetragen", sagte Mary Rich.

Wie viele Großbanken hat auch Goldman Sachs in diesem Jahr seine Einstellung zu Bitcoin geändert und hat sich vom Skeptiker zum Befürworter gewandelt. Der Bitcoin-Kurs reagierte positiv auf die Meldung und stieg am Donnerstagnachmittag wieder deutlich über die Marke von 59.000 Dollar, nachdem er am Morgen innerhalb weniger Minuten um mehr als 2.000 Dollar auf bis zu 57.600 Dollar eingebrochen war.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: S&P 500 erreicht Rekordhoch – Aktien steigen wegen Verlängerung der Iran-Waffenruhe und starken Quartalszahlen
22.04.2026

Spannende Entwicklungen an der Wall Street: Erfahren Sie, welche Dynamiken den Markt aktuell beherrschen und warum Investoren jetzt genau...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wirtschaftswende abgesagt: Deutschland erwartet Mini-Wachstum und halbiert Konjunkturprognose
22.04.2026

Nicht nur die Folgen des Iran-Kriegs bremsen die Konjunktur in Deutschland weiter aus. Die Bundesregierung rechnet nur noch mit einem...

DWN
Politik
Politik Kein Öl mehr aus Kasachstan: Russland stoppt Lieferung nach Deutschland
22.04.2026

Ab kommender Woche wird kein Öl aus Kasachstan mehr durch die Pipeline Druschba nach Deutschland und zur PCK-Raffinerie in Schwedt...

DWN
Politik
Politik Ungarn gibt Ukraine-Blockade auf: EU-Milliarden und neue Sanktionen gegen Russland kommen
22.04.2026

Der Weg für den 90 Milliarden schweren EU-Kredit sowie für weitere Russland-Sanktionen ist frei. Die Hälfte des Geldes soll bereits in...

DWN
Immobilien
Immobilien Bund als Wohnungsbauer? Regierung plant Bundesbaugesellschaft
22.04.2026

Wenn Wohnraum knapp wird, steigen die Preise: In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen zugleich verteuern sich die Mieten vor allen in...

DWN
Politik
Politik Zwischen Datenschutz und Kontrolle: EU-App zur Altersprüfung im Internet kommt
22.04.2026

Um den Jugendschutz im Internet zu verbessern, hat die EU eine App zur Altersverifizierung entwickelt. Die Lösung, die Ursula von der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Flugstreichungen: Lufthansa streicht 20.000 Flüge bis Oktober
22.04.2026

Die Schließung der Cityline reißt Lücken ins Lufthansa-Netz. Was heißt das konkret für die nächsten Monate und ihre Urlaubspläne?

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Übernahme durch UniCredit: Welche Rolle spielt die Commerzbank-Aktie?
22.04.2026

Im Ringen um die Commerzbank-Übernahme verschärfen sich die Fronten, während UniCredit auf Kontrolle drängt und die mBank für den...