Deutschland

„Beverly Hills, 90210“-Star Shannen Doherty wird 50

Viele Deutsche sind mit der berühmten US-Serie „Beverly Hills, 90210“ aufgewachsen. Einer der Serien-Stars ist Shannen Doherty. Sie wird am 12. April 50 Jahre alt.
07.04.2021 11:51
Lesezeit: 2 min
 „Beverly Hills, 90210“-Star Shannen Doherty wird 50
Shannan Doherty, Schauspielerin aus den USA, steht bei der Baby2Baby-Gala auf dem Roten Teppich. (Foto: dpa)

Die Serienfiguren Brenda Walsh und Dylan McKay waren für eine ganze Generation von Teenagern in den 1990er Jahren das absolute Traumpaar. Die dunkelhaarige Schönheit Brenda (Shannen Doherty) und der lässig-coole Dylan (Luke Perry) durchlebten im Erfolgsformat «Beverly Hills, 90210» Höhen und Tiefen und trennten sich schließlich - in den Herzen von Fans weltweit aber blieben sie zusammen. «Ich liebe alle meine Brüder und Schwestern aus 90210, die für mich wie eine Familie geworden sind», schrieb Doherty zum 30. Jubiläum der Serien-Premiere im Herbst auf Instagram. «Und ich liebe die Fans, die diese Sendung wirklich zu einem Stück Fernseh-Geschichte gemacht haben.»

Doherty wird am Montag (12. April) 50 Jahre alt - aber ihr Leben hat eine traurige Wendung genommen. 2015 teilte die Schauspielerin mit, dass bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde. Seitdem kämpft sie gegen die Krankheit an - explizit öffentlich, um auch um anderen Betroffenen Mut zu machen. Sie veröffentlicht Bilder, die sie mit rasiertem Kopf zeigen, dazu regelmäßig Neuigkeiten darüber, wie es ihr im Kampf gegen die Krankheit geht.

Ihre Kollegen stehen Doherty öffentlich zur Seite. Die frühere «Beverly Hills, 90210»-Crew musste schon 2019 den frühen Tod von Co-Star Perry verkraften, der im Alter von nur 52 Jahren nach einem Schlaganfall starb. 2019 konnte die Schauspielerin bei einer Neuauflage der Serie mitmachen, gemeinsam mit vielen ihrer Kollegen von damals. Aber Anfang 2020 gab die Schauspielerin bekannt, dass der Krebs zurück sei. «Es ist in vielerlei Hinsicht eine bittere Pille, die ich schlucken muss.»

Geboren wurde Doherty 1971 in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Ihre Mutter besaß einen Schönheitssalon, ihr Vater arbeitete in der Finanzbranche. Doherty interessierte sich schon früh für die Schauspielerei und bekam bald erste kleine Rollen, unter anderem in der Serie «Unsere kleine Farm». 1990 schaffte sie dann als Brenda Walsh in «Beverly Hills, 90210» den Durchbruch.

Aber mit dem Ruhm kamen auch Probleme. Berichten zufolge gab es immer wieder Streit am Set. Doherty schien sich mit ihren Kollegen damals Medienberichten zufolge überhaupt nicht zu verstehen. «Je mehr Geschichten über mich geschrieben wurden, desto defensiver und verschlossener wurde ich», sagte die Schauspielerin dem Magazin «Elle» jüngst. «Und desto größer wurden die Mauern, die ich um mich herum errichtet habe. Ich hatte viel Groll in mir.» Aber die Berichte seien auch nicht ganz falsch gewesen, gibt Doherty zu. «Mit 19 Jahren ist Diplomatie nicht etwas, von dem man etwas versteht.»

1994 verließ sie die Serie, laut Berichten wurde sie von Produzent Aaron Spelling persönlich entlassen. Auch ihre nächste Hauptrolle in der Serie «Charmed – Zauberhafte Hexen» verließ sie nach nur wenigen Jahren im Streit. Danach folgten nur noch kleinere Rollen und Gastauftritte.

Gemeinsam mit ihrem dritten Ehemann, dem Produzent Kurt Iswarienko, lebt Doherty inzwischen in Malibu. Iswarienko steht im Kampf gegen den Krebs auch immer fest an ihrer Seite. Natürlich denke sie über den Tod nach, aber sie sei noch nicht bereit dafür, sagte Doherty kürzlich im «Elle»-Interview. «Ich habe noch viel Leben in mir.»

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kennzeichnung im Produktionstempo: Wie Brady die Industrie neu taktet

Produktionslinien laufen schneller denn je, doch die Rückverfolgbarkeit hinkt oft hinterher. Brady setzt genau hier an und zeigt, wie sich...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Aktien legen dank Hoffnung auf Friedensabkommen zu
13.04.2026

Ein überraschendes Signal sorgt für Aufwind an den Börsen – erfahren Sie, warum die Anleger plötzlich wieder optimistisch in die...

DWN
Finanzen
Finanzen USA starten Blockade der Straße von Hormus: Trump setzt Drohungen um, der Ölpreis steigt
13.04.2026

Die Spannungen im Nahen Osten spitzen sich weiter zu: Die USA greifen zu drastischen Maßnahmen in einer der wichtigsten Handelsrouten der...

DWN
Panorama
Panorama Lufthansa-Streik: Diese Rechte haben Passagiere bei einem Pilotenstreik
13.04.2026

Der Lufthansa-Streik bringt den Flugverkehr in Deutschland ins Wanken und sorgt bei Tausenden Reisenden für Unsicherheit. Flugausfälle,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IWF warnt: Schwieriger Weg zurück für die Weltwirtschaft
13.04.2026

Die Ölkrise infolge des Iran-Kriegs verändert die globale Konjunktur nachhaltig. Warum selbst im besten Fall kein schneller Aufschwung...

DWN
Finanzen
Finanzen Autofahren in Deutschland immer teurer: Warum das so ist und was Sie tun können
13.04.2026

Autofahren wird für viele Menschen in Deutschland immer kostspieliger. Steigende Spritpreise, höhere Versicherungen und teurere...

DWN
Politik
Politik Analyse: Irans Führer fordern Trump heraus – wer hat am meisten zu verlieren?
13.04.2026

Die USA und der Iran verhandelten stundenlang, erzielten jedoch in Islamabad keinen Durchbruch. Sowohl die Kontrolle über die Straße von...

DWN
Finanzen
Finanzen BYD-Aktienkurs steigt: Kommt jetzt der Durchbruch?
13.04.2026

Die BYD-Aktie sorgt mit einem frischen Kaufsignal und starkem Auslandsgeschäft für Aufsehen. Gleichzeitig drücken Margenprobleme im...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Entlastungspaket der Bundesregierung: Kritik vom IW an Kosten und Wirkung
13.04.2026

Steigende Energiepreise und Inflation setzen Haushalte und Unternehmen unter Druck. Die Regierung reagiert mit einem umfangreichen...