Technologie

Nächste Kältewelle rollt an: Texas fordert Bürger auf, Strom zu sparen

Wenige Wochen, nachdem eine Kältewelle zu einem mehrtägigen Stromausfall führte, warnt der Energieversorger von Texas vor neuen Komplikationen.
14.04.2021 13:49
Aktualisiert: 14.04.2021 13:49
Lesezeit: 1 min
Nächste Kältewelle rollt an: Texas fordert Bürger auf, Strom zu sparen
Menschen versuchen am 17. Februar an einer Straße ein Auto aus dem Schnee zu schieben. (Foto: dpa) Foto: Sandra Dahdah

Wenige Wochen, nachdem eine Kältewelle zu einem mehrtägigen Stromausfall in weiten Teilen des US-Bundesstaates Texas führte, warnt der Energieversorger ERCOT vor neuen Komplikationen.

Das Unternehmen schrieb auf Twitter:

Warnung: Aufgrund einer Kombination aus im April typischen Ausfällen bei der Stromgenerierung und einer über den Prognosen liegenden Nachfrage, welche durch eine stehende Kaltfront über Texas verursacht wird, könnte ERCOT in Notsituationen geraten. Wir erwarten keine Kundenausfälle. Die Erklärung eines Notfalls würde es uns ermöglichen, auf zusätzliche Ressourcen zuzugreifen.

ERCOT fordert die Bürger auf Strom zu sparen, wie aus einer weiteren Meldung hervorgeht:

ERCOT fordert derzeit Energieeinsparung. Verbraucher und Unternehmen werden aufgefordert, ihren Stromverbrauch heute Nachmittag und bis in den Abend hinein zu reduzieren.

Hauptursache für den großflächigen Stromausfall, welcher Mitte Februar weite Teile des Bundesstaates lahmlegte, waren zugefrorene Windräder, welche einen signifikanten Teil des Energiemixes darstellen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama Ozempic und Mounjaro: Die gefährliche Wahrheit über den schnellen Gewichtsverlust
10.08.2026

Ozempic und Mounjaro lassen die Kilos purzeln und bringen selbst quälende Gedanken ans Essen zum Schweigen. Doch der schnelle Erfolg kann...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street gibt angesichts anhaltender Hormus-Unsicherheit leicht nach
10.08.2026

Erfahren Sie, welche geopolitischen Entwicklungen und Marktschwergewichte die Wall Street heute bewegen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Yen-Intervention erschüttert die EZB und stellt Europas Vertrauen auf die Probe
10.08.2026

Washington stützt den Yen und greift dafür ausgerechnet auf Euro zurück. Dass die EZB erst nach der Intervention informiert wurde,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europa erhitzt sich: Wegen sinkender Flüsse werden Kraftwerke gestoppt
10.08.2026

Über Europa zieht bereits die vierte Hitzewelle dieses Jahres hinweg. Die Hitze wird nicht nur mit Tausenden zusätzlichen Todesfällen in...

DWN
Politik
Politik Rente, Haushalt, Wahlen - welche Probleme auf Merz warten 
10.08.2026

Das Regierungsviertel in Berlin döst noch vor sich hin. Doch ein stürmischer Herbst kündigt sich an: Auf den Kanzler warten nicht nur...

DWN
Finanzen
Finanzen Bankenkrise Europa: Krieg wird zur größten Gefahr für das Finanzsystem
10.08.2026

Europas größte Banken halten militärische Konflikte inzwischen für die gefährlichste Bedrohung ihrer Bilanzen. Eine neue Untersuchung...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Unternehmer Stihl vor Tarifrunde: 35-Stunden-Woche nicht mehr zeitgemäß
10.08.2026

Rückkehr zur 40-Stunden-Woche – für dasselbe Gehalt? Nikolas Stihl sieht die 35-Stunden-Woche als Luxus vergangener Tage. Wie seine...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungsmangel treibt Preise: Mieten in Deutschland steigen deutlich
10.08.2026

Für Mieter gibt es weiter kaum eine Atempause: Ihre Wohnkosten ziehen kräftig an. Auch bei den Immobilienpreisen geht es bergauf. Die...