Politik

Über 8.000 Demonstranten: Berliner Polizei löst Corona-Demo auf – Mehr als 40 Festnahmen

Die Berliner Polizei hat die heutige Corona-Demo in Berlin, an der mindestens 8.000 Menschen teilnehmen, offiziell aufgelöst. Es soll mehr als 40 Festnahmen gegeben haben.
21.04.2021 13:06
Aktualisiert: 21.04.2021 13:06
Lesezeit: 1 min
Über 8.000 Demonstranten: Berliner Polizei löst Corona-Demo auf – Mehr als 40 Festnahmen
Die Corona-Demo in Berlin (21. April 2021). (Screenshot)

Der Journalist der „Berliner Morgenpost“, Julian Würzer, teilt über Twitter mit: „Die @polizeiberlin hat die Kundgebung aufgelöst. Die ehemaligen Teilnehmer marschieren nun aber in Richtung Brandenburger Tor.“

Die Berliner Polizei teilt über Twitter mit: „Da die Versammlungsleiterin der Versammlung auf der Straße des 17. Juni trotz mehrfacher Aufforderung nicht im erforderlichen Maß auf die Teilnehmenden der Versammlung einwirken konnte, wird die Versammlung durch unseren Einsatzleiter aufgelöst.“

Die „Berliner Morgenpost“ führt in einem gesonderten Bericht aus: „An Protestdemos gegen die Corona-Politik in Berlin haben sich nach Schätzungen der Polizei am Mittwoch im Regierungsviertel mindestens 8000 Menschen beteiligt. Der Sprecher der Polizei, Thilo Cablitz, sagte, Schwerpunkt sei rund um die Straße des 17. Juni.“

Die „Berliner Zeitung“ berichtet: „Mehr als 40 Demonstranten seien bereits wegen Verstöße gegen die Corona-Regeln vorübergehend festgenommen worden. Wasserwerfer stehen am Platz der Republik bereit. Sie könnten „im Bedarfsfall eingesetzt werden“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz.“

Die „B.Z.“ wörtlich: „Die Berliner Polizei hatte zuvor Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen, Bremen, Brandenburg, Sachsen und von der Bundespolizei angefordert. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor wurden weiträumig abgesperrt.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Industrie: Fertigungssektor verzeichnet historischen Höchststand bei Auftragsreserven
17.09.2026

Der krisenerschütterte Industriesektor blickt dank prall gefüllter Orderbücher optimistischer auf eine mögliche Überwindung der...

DWN
Politik
Politik Kanada offen für EU-Vorschlag - Trump reagiert mit Drohungen
17.09.2026

Kanada rückt näher an die EU – und Donald Trump reagiert mit einer deutlichen Warnung. Der US-Präsident droht mit hohen Zöllen, falls...

DWN
Technologie
Technologie Blackout? Was die Hitze mit unserem Stromnetz macht
17.09.2026

Hitze, Dürre und wenig Wind könnten Deutschlands Stromsystem künftig gleichzeitig belasten. Noch droht kein Blackout – doch die...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Zinsentscheid: Höhere Zinsen treffen auch Deutschland
17.09.2026

Die Fed dreht wieder an der Zinsschraube und macht klar, dass weitere Erhöhungen folgen könnten. Das verteuert Kredite, setzt Aktien und...

DWN
Finanzen
Finanzen Platzt die KI-Blase aufgrund des überhitzten Anleihemarktes?
17.09.2026

Ist der KI-Boom nur ein überzogener Hype? Wann ziehen die Investoren die Bremse - oder werden alle Erwartungen an die Einnahmen durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Bilfinger-Aktie bricht ein: 1.500 Stellen gefährdet
17.09.2026

Die Bilfinger-Aktie stürzt ab, nachdem der Konzern seine Prognose erneut senkt und bis zu 1.500 Stellen streicht. Für die Bilfinger-Aktie...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienmarkt kühlt ab: Bauzinsen durchbrechen neue Marke
17.09.2026

Ob Eigenheim oder Wohnung: Viele Menschen wollen in die eigenen vier Wände. Doch stark steigende Bauzinsen machen für viele die Rechnung...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zweite Meerenge Bab al-Mandab zu: Dieselpreis schon jetzt auf Rekordhoch
17.09.2026

Die Huthi haben die strategisch wichtige Insel Perim im Bab al-Mandab erobert und ihre Stellungen an der Meerenge ausgebaut. Neben der...