Technologie

Liste der beliebtesten Passwörter veröffentlicht: So sorglos sind die deutschen Nutzer

Im Prinzip fürchtet sich jeder vor einem Hackerangriff. Doch trotzdem suchen sich viele Nutzer sehr einfache Passwörter aus, die eigentlich jeder knacken kann.
02.05.2021 15:19
Lesezeit: 1 min
Liste der beliebtesten Passwörter veröffentlicht: So sorglos sind die deutschen Nutzer
Genau das mache viele Deutsche ja gerade nicht, hat eine Technologiefirma herausgefunden. (Foto: dpa) Foto: Fabian Strauch

Eigentlich wissen es alle: Hacking verursacht jedes Jahr Milliarden an Euro Schäden für Konsumenten, Unternehmen, aber auch für Behörden und andere staatliche Einrichtungen. Und 90 Prozent der Nutzer fürchten sich davor, dass sich ein Unbekannter illegal Zugang zu ihrem Computer verschafft und Daten stiehlt, wie einmal der tschechische Antiviren-Hersteller Avast in einer Umfrage herausgefunden hat.

Doch trotzdem bleiben viele bei der Auswahl ihres Passwords sehr sorglos: Die beliebtesten drei Kombinationen sind „123456“, „123456789“ und „12345678“, die leicht für professionelle Hacker, aber auch sogar für Durchschnitts-Nutzer zu erraten sind. Das hat NordPass herausgefunden – ein deutsches Technologieunternehmen.

Es hat gemeinsam mit einem Drittanbieter, der eine Datenbank mit geleakten Passwörtern ausgewertet hat, eine Liste der 20 beliebtesten Kombinationen erstellt. „Dies sind die Wörter, die man definitiv nicht nutzen sollte“, schreiben die Experten.

Trotz der permanenten Erinnerung von Cybersecurity-Experten nutzen viele Menschen sehr schwache Passwörter wie “hallo123”, „passwort“ und andere. Oft werden auch Namen als Passwort verwendet — beispielsweise "Daniel", der meistgenutzte in der Liste.

Der Cybersicherheitsexperte bei NordPass, Chad Hammond rät, es direkt zu ändern: „Die meisten dieser Passwörter können in wenigen Sekunden gehackt werden. Außerdem wurden sie schon mehrfach gehackt. Zum Beispiel wurde das beliebteste Passwort “123456” bereits 23.597.311-mal gehackt.“

Gordon Herenz, Content Marketing Manager bei Peak Ace AG, einer Berliner IT-Agentur, hat dazu einmal drastisch, aber treffend gesagt:

„Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und sollst sie nicht mit Fremden tauschen.“

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Russland-Sanktionen: EU hebt Sanktionen gegen russische Milliardäre auf
23.09.2026

Sie sorgten für viel Zoff unter den EU-Ländern, doch nach langem Ringen steht fest: Zwei milliardenschwere russische Oligarchen sind...

DWN
Technologie
Technologie Branchenmesse Innotrans: KI soll Bahnreisen effizienter machen
23.09.2026

Künstliche Intelligenz wird auch im Zugverkehr eine große Rolle spielen, sind sich Fachleute sicher. Einen Eindruck davon bekommt man auf...

DWN
Finanzen
Finanzen Trotz Bargeldliebe: Deutschland holt beim Digitalzahlen auf
23.09.2026

Bargeld spielt in Deutschland traditionell eine große Rolle, doch Verbraucher zahlen immer öfter elektronisch oder per Karte, zeigt eine...

DWN
Politik
Politik Deutschland in der Nato: General Breuer wird Vorsitzender des Nato-Militärausschusses
23.09.2026

Deutschland trägt erheblich zur Steigerung der Verteidigungsfähigkeit Europas bei. Nun wird der ranghöchste Soldat der Bundeswehr...

DWN
Technologie
Technologie Deutscher KI-Markt verdoppelt Ausgaben für generative KI
23.09.2026

KI-Software bleibt Wachstumstreiber: Deutsche Unternehmen investieren 2026 deutlich mehr, um Prozesse zu beschleunigen und Produkte zu...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gold für mehr als acht Milliarden Dollar: Russland meldet weitere Verkäufe
23.09.2026

Russlands Zentralbank verkauft seit Jahresbeginn kontinuierlich Gold. Fast 56 Tonnen verschwanden bereits aus den offiziellen Reserven, ihr...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: US-Indizes schließen uneinheitlich, da Trump ein Iran-Abkommen nach den Zwischenwahlen für möglich hält
22.09.2026

Politische Signale und starke Einzelwerte bewegen die Märkte im späten Handel.

DWN
Politik
Politik Mehrheit fordert Rücktritt von Kanzler Merz
22.09.2026

Mehr als die Hälfte der Befragten spricht sich für einen Rücktritt des Kanzlers aus. Unter den Anhängern einer Partei ist der Anteil...