Deutschland

Verbote für zwei Corona-Gegner-Demos in Berlin mit 32.000 Teilnehmern

Zwei Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen in Berlin mit je 16 000 angemeldeten Teilnehmern am Pfingstwochenende sind von der Versammlungsbehörde verboten worden.
19.05.2021 22:52
Aktualisiert: 19.05.2021 22:52
Lesezeit: 1 min

Zwei Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen in Berlin mit je 16 000 angemeldeten Teilnehmern am Pfingstwochenende sind von der Versammlungsbehörde verboten worden. Ein Polizeisprecher sagte am Mittwochabend, die Verbote fußten «primär auf dem Infektionsschutz und der prognostizierten Versammlungslage». Zuvor hatten der RBB und der «Tagesspiegel» über das Thema berichtet.

Das Verbot gelte zum einen für die Demonstration unter dem Motto «Pfingsten in Berlin» am Samstag. Dabei wollten Teilnehmer aus vier Richtungen zum Großen Stern und der Straße des 17. Juni im Zentrum der Bundeshauptstadt laufen. Ebenfalls verboten wurde die geplante Demonstration mit dem gleichen Motto und der gleichen Teilnehmerzahl, die am Sonntag am S-Bahnhof Tiergarten starten sollte, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Auch für drei weitere Protestkundgebungen in der Bundeshauptstadt über Pfingsten wurde ein Verbot ausgesprochen. Dazu zählen den Angaben zufolge zwei Veranstaltungen, die ebenfalls das Motto «Pfingsten in Berlin» haben. Die eine mit 600 angemeldeten Teilnehmern war ab 13 Uhr am Alexanderplatz geplant, die andere zeitgleich mit 1000 Teilnehmern am Potsdamer Platz.

Ebenfalls verboten wurde eine Demonstration am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor, die von 15 bis 21 Uhr mit 500 Teilnehmern unter dem Motto «Schutz unserer Grundrechte! Für Volksentscheide, damit das Volk entscheidet» angemeldet war.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Festkörperbatterien lassen auf sich warten – könnte die Halbfestkörper-Technologie zur Brückentechnologie der Energiespeicherung werden?

Die Batteriewirtschaft befindet sich derzeit in einer bemerkenswerten Übergangsphase. Während nahezu alle großen Hersteller langfristig...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Chiphersteller Micron und Intel unter Druck, da OpenAI Berichten zufolge IPO-Verzögerung erwägt
26.06.2026

Spannende Verschiebungen an der US-Börse: Was die jüngsten Marktbewegungen für Ihr Portfolio bedeuten könnten.

DWN
Panorama
Panorama Imperien abseits des Rasens: Das verdienen die WM-Stars als Unternehmer
26.06.2026

Die bestbezahlten Fußballer der Welt definieren Reichtum neu. Längst reicht das Einkommen aus ihren Profiverträgen nicht mehr aus –...

DWN
Technologie
Technologie IT-Riese zerstreut Panik wegen gefürchtetem KI-Modell
26.06.2026

Der US-amerikanische IT-Riese Cisco ist eines der wenigen Unternehmen, denen es gestattet wurde, das berüchtigte KI-Modell Mythos zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Tagesgeld-Vergleich (07/2026): Diese Banken bieten die besten Tagesgeld-Zinsen
26.06.2026

Ein Tagesgeld-Konto gilt als sichere und flexible Geldanlage. Doch hinter manchem Spitzenangebot verbergen sich nicht selten Bedingungen,...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Sensoren-Hersteller Balluff: „Es braucht Mut zu unbequemen Entscheidungen.“
26.06.2026

Balluff hat sich in über 100 Jahren von einer Reparaturwerkstatt zum Global Player für Sensoren und Automatisierungslösungen entwickelt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Schluss mit Billig-Importen: EU stoppt Zoll-Ausnahme für Temu, Shein und Co.
26.06.2026

Wer schnellen Schnäppchen aus Fernost nachjagt, muss sich ab Sommer auf höhere Preise einstellen. Die Europäische Union schafft die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Millionenspritze für Galeria: Rettung auf Zeit oder echte Kehrtwende?
26.06.2026

Galeria steht vor der nächsten Sanierungswelle. Nach zähen Verhandlungen erhält die angeschlagene Warenhauskette einen neuen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld bedroht? Bundesfinanzministerium kündigt Gesetze gegen Steuerbetrug an
26.06.2026

Das Bundesfinanzministerium geht gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche vor. Wie Staatssekretär Michael Schrodi (SPD) nach einem...