Finanzen

Das sind die bargeldlosesten Gesellschaften der Welt

Die Corona-Krise hat in einigen Teilen der Welt die Bargeld-Nutzung massiv zurückgedrängt. Die zehn bargeldlosesten Gesellschaften befinden sich nur teilweise in Europa.
28.05.2021 19:06
Aktualisiert: 28.05.2021 19:06
Lesezeit: 1 min
Das sind die bargeldlosesten Gesellschaften der Welt
Eine neue 100-Euro-Banknote im Eurosystem wird mit ultraviolettem Licht beleuchtet. (Foto: dpa) Foto: Peter Endig

Die Webseite „Money.co.uk“ hat mit der Auswertung von Daten der Weltbank und der größten Debit- und Kreditkartenanbieter die bargeldlosesten Volkswirtschaften der Welt aufgedeckt.

Der Bericht hat die folgenden fünf Faktoren analysiert, um aufzuzeigen, welche Länder die meisten bargeldlosen und kontaktlosen Zahlungsmethoden verwenden:

Anteil der Bevölkerung (ab 15 Jahren) mit Kreditkarte

Prozentsatz der Bevölkerung (ab 15 Jahren) mit einer Debitkarte

Anzahl der Geldautomaten pro 100.000 Erwachsene

Kontaktloses Zahlungslimit

Anzahl der wichtigsten verfügbaren E-Wallet-Betreiber

Anhand dieser Faktoren wurde eine Messung auf einer Skala von 100 durchgeführt.

Kanada ist weltweit das bargeldloseste Land der Welt. Etwa 83 Prozent der Bevölkerung nutzt Kreditkarten, was weltweit den höchsten prozentualen Anteil darstellt. Das Land erreicht auf der Bargeldlosigkeits-Skala 79,1 Punkte. Es hat außerdem das weltweit höchste kontaktlose Zahlungslimit von 250 kanadischen Dollar (CAD).

Hongkong belegt mit mit 76,8 Punkten den zweiten Platz, wobei die neuesten Zahlen zeigen, dass 83 Prozent der Bürger Hongkongs (ab 15 Jahren) eine Debitkarte besitzen und vier große E-Wallets in Betrieb sind – Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay und Alipay.

Darauf folgen Singapur mit 76,2 Punkten, Neuseeland mit 75,0 Punkten, Japan mit 74,1 Punkten, Australien mit 72,3 Punkten, Norwegen mit 72,2 Punkten, die Vereinigen Arabischen Emirate (VAE) mit 72,1 Punkten, die Schweiz mit 70,9 Punkten und Finnland mit 70,0 Punkten.

„Schon vor der Coronavirus-Pandemie sahen wir eine globale Verschiebung weg von Papiergeld hin zu elektronischen Zahlungen. Die Coronavirus-Pandemie hat dies jedoch zweifellos beschleunigt“, so James Andrews, leitender persönlicher Finanzexperte bei „Money.co.uk“.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Der wachsende Trend zu digitalen Zusatzeinkommen im deutschen Mittelstand

Wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Lebenshaltungskosten verändern das Verhältnis vieler Beschäftigter und Selbstständiger zu...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Immobilien
Immobilien Ein Paar hat ChatGPT gebeten, den Hauskauf und die finanzielle Freiheit durchzurechnen: Hier ist der Plan
09.07.2026

Ein Paar auf Wohnungssuche hat ChatGPT genutzt, um berechnen zu lassen, wie ein künftiger Hauskauf ihnen mehr finanzielle Freiheit geben...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
09.07.2026

Fast 5.000 Insolvenzen in nur drei Monaten. Nahezu alle Branchen und Regionen sind laut Wirtschaftsforschern betroffen. Und ein Ende der...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie: Warum der Rüstungsstar plötzlich Rost ansetzt
09.07.2026

Rheinmetall war der große Gewinner der europäischen Aufrüstung, doch nun zeigt der Börsenstar Schwächen. Nach dem Aus für das...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Moderna will gegen Krebs impfen
09.07.2026

Der amerikanische Pionier im Bereich der mRNA-Impfstoffe, der während der Pandemie weltweite Bekanntheit erlangte und Milliarden...

DWN
Politik
Politik Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA
09.07.2026

Die US-Regierung hat der vereinbarten Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern unter Trump eine Absage erteilt. Nun gibt es eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Umfrage: Deutsche sorgen sich um finanzielle Zukunft
09.07.2026

Inflation und Krisen setzen viele Menschen unter Druck: In einer Umfrage gibt mehr als die Hälfte der Deutschen an, künftig mehr sparen...

DWN
Politik
Politik Wird Montenegro das nächste EU-Mitglied? Brüssel zählt die Tage, Zagreb stellt Bedingungen
09.07.2026

Nach Jahren der Erweiterungsmüdigkeit zählt Brüssel wieder herunter: Montenegro soll bis 2028 EU-Mitglied werden. Doch vor dem Beitritt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliarden-Zukauf: Deutz möchte Rüstungsfirma FFG kaufen
09.07.2026

Der Motorenbauer Deutz setzt seinen Expansionskurs fort und hat zuletzt eine Akquisition nach der anderen verkündet. Nun plant das...