Finanzen

Dax: Börsianer warten auf neue Rekorde

Die Märkte bewegen sich heute Morgen kaum. Nachmittags kommen ein paar Konjunkturdaten aus den USA.
08.06.2021 11:07
Aktualisiert: 08.06.2021 11:07
Lesezeit: 1 min
Dax: Börsianer warten auf neue Rekorde
Die schwächere Gesamtproduktion in Deutschland hat die Anleger enttäuscht. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex hat bis 11 Uhr bei Niveaus um 15.670 Punkten stagniert, nachdem er am Montag mit 15.732 Punkten einen neuen Rekord aufgestellt hatte. Allerdings war der Index nicht in der Lage gewesen, diesen Wert bis Handelsschluss zu halten.

Heute Morgen haben Konjunkturdaten aus Deutschland, die vorbörslich veröffentlicht worden waren, die Anleger nicht überzeugt. So war im April die Gesamtproduktion schwächer ausgefallen. Und das, obwohl die Volkswirte mit einem Zuwachs gerechnet hatten.

Später kommen wieder Konjunkturdaten aus den USA: Um 12 Uhr MEZ wird der Geschäftsklimaindex der NFIB Research Foundation publiziert. Die Volkswirte gehen davon aus, dass im Mai das Niveau bei 101 Zählern gelegen hat. Im Vormonat hatte der Wert noch 99,8 Einheiten betragen. Sollten die Ökonomen Recht behalten, dann würde sich die Stimmung verbessern.

Dann werden die Warenhandelsbilanz, die Handelsbilanz und die Umsätze der größten Einzelhändler veröffentlicht, die vom Redbook-Index abgebildet werden. Zusätzlich gibt es Informationen darüber, wie sich die Außenhandelsvolumina im April entwickelt haben.

Der Dax hat gestern 0,1 Prozent auf 15.677 Zähler verloren, sich also so ähnlich wie heute Morgen entwickelt. Die Top-Aktie war Continental, die 2,2 Prozent auf 131,56 Euro gewann. Auf dem zweiten Platz landete MTU, das mit einem Plus von 1,6 Prozent auf 211 Euro aus dem Rennen ging. Danach platzierte sich BMW, das einen Gewinn von 1,4 Prozent auf 95,69 Euro aufwies.

Darüber hinaus gab es zahlreiche Verlierer: Linde büßte 3,2 Prozent auf 207,60 Euro ein, während Siemens Energy 1,2 Prozent auf 25,09 Euro verlor. Die Nummer drei auf der Liste war Infineon, das ein Minus von 0,9 Prozent auf 33,09 Euro verzeichnete.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Investmentchancen: Korea, Luxus, Wasser – wo jetzt Rendite lockt
20.09.2026

Die Börsen stehen nahe ihren Rekorden, doch einige Anleger suchen ihre Chancen ausgerechnet dort, wo es zuletzt besonders wehgetan hat....

DWN
Panorama
Panorama KI-Kunst: Kreative Revolution oder seelenlose Kopie?
20.09.2026

Zurzeit gibt es viel Kritik an KI-generierter Kunst. Die Argumente klingen vertraut: „seelenlos“, „bloße Reproduktion des...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeiten im Alter: Was Senioren wirklich im Job hält
20.09.2026

Ältere Beschäftigte werden auf dem Arbeitsmarkt plötzlich dringend gebraucht. Doch wer Senioren länger im Job halten will, kommt mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arktis-Korridor: Wird Russlands Nordroute zur Gefahr für europäische Häfen?
20.09.2026

Der Chef von Rosatom sagt: Russland müsste etwa 100 Milliarden Euro investieren, wenn es die Arktisroute in einen echten Logistikkorridor...

DWN
Politik
Politik Merz unter Druck: Öffnet sich für Söder das Kanzleramt?
20.09.2026

Markus Söder hat Kanzlerambitionen mehrfach ausgeschlossen. Doch nach dem CDU-Debakel in Sachsen-Anhalt und wachsendem Druck auf Friedrich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Preiskrieg in der Autoindustrie: Warum Rabatte die Zukunft gefährden
20.09.2026

Europas Autobauer liefern sich einen Preiskampf ausgerechnet in einer Phase, in der sie Milliarden für ihre technologische Zukunft...

DWN
Immobilien
Immobilien Schlafen überm Edeka: Wie das Baurecht Wohnen im Gewerbegebiet blockiert
20.09.2026

Obwohl bundesweit 1,4 Millionen Wohnungen fehlen und Millionen Quadratmeter Gewerbefläche leer stehen, verbietet die Baunutzungsverordnung...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Rhein Group: Draghi versammelt Europas Machtelite
19.09.2026

Mario Draghi hat Europas wirtschaftliche Schwächen analysiert. Jetzt will er handeln: Mit der Rhein Group versammelt der frühere...