Politik

Kokain-Pandemie: Konsum des weißen Pulvers nimmt unter Deutschen deutlich zu

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat der Kokain-Konsum unter den Deutschen deutlich zugenommen. Deutschland verkommt zu einer Republik von Kokain-Abhängigen. Das weiße Gift greift vor allem in den Metropolen um sich.
20.06.2021 22:49
Aktualisiert: 20.06.2021 22:49
Lesezeit: 1 min
Kokain-Pandemie: Konsum des weißen Pulvers nimmt unter Deutschen deutlich zu
Kokain aus einem großen Kokainfund wird vorgestellt. (Foto: dpa) Foto: Christian Charisius

Die „Tagesschau“ berichtet: „Der Kokainkonsum hat während der Corona-Pandemie offenbar weiter zugenommen. Das ergaben Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste.So deuten Analysen des Berliner Abwassers, durchgeführt von den Berliner Wasserbetrieben und der TU Dresden im Auftrag von Kontraste, auf einen signifikanten Anstieg des Kokainkonsums in der Hauptstadt hin. Ließen sich 2017 noch 300 Milligramm Kokain-Abbauprodukte auf 1000 Personen pro Tag im Abwasser nachweisen, waren es im Mai 2021 doppelt so viele.“

In zahlreichen anderen deutschen Städten ist der Kokain-Konsum ebenfalls angestiegen. „Dazu zählen Chemnitz, Dresden, Erfurt oder Nürnberg“, so Björn Helm, der Projektleiter für Siedlungshydrologie an der TU Dresden. „Hamburg gilt traditionell als Stadt mit Spitzenwerten beim Kokainkonsum. Auch dort nahm, ähnlich wie in Berlin, der Konsum weiter deutlich zu“, so die „Tagesschau“.

Internationale Drogenhändler fluten nach Recherchen der Deutschen Wirtschaftsnachrichten den europäischen Markt mit Kokain, weil sie auf dem alten Kontinent die höchsten Preise erzielen können. Das weiße Pulver wird vor allem in Containern verschifft. Zwei europäische Häfen spielen eine wichtige Rolle. Die Kontrollen sind lax.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft VW ID. Buzz im Test: Übernachten im Elektroauto wird zum Geduldsspiel
19.10.2026

Im Elektroauto schlafen, morgens Kaffee kochen und dabei unabhängig vom Campingplatz bleiben. Der neue Campingmodus des VW ID. Buzz soll...

DWN
Finanzen
Finanzen Was wäre, wenn ich statt des S&P 500 einfach seine Mutter kaufen würde?
19.10.2026

Ohne das Unternehmen S&P Global könnten die Finanzmärkte nur schwer funktionieren. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr jedoch auf ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin und Co.: Sparkassen starten schrittweise Kryptohandel
19.10.2026

Der Wettbewerb im Kryptohandel nimmt zu: Nun wollen auch die Sparkassen mit einem eigenen Angebot Privatkunden ansprechen. Sie rollen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Anthropic: Milliardenverluste, Millionengehälter und ein gigantischer Börsenplan
19.10.2026

18 Millionen Dollar Vergütung für den Chef, fast 42 Milliarden Dollar Verlust für das Unternehmen: Beim KI-Entwickler Anthropic liegen...

DWN
Politik
Politik Heil statt Klingbeil? Ex-Arbeitsminister schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
19.10.2026

Bekommt Lars Klingbeil jetzt Konkurrenz? Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil bekommt nach eigenen Worten aus der SPD viele Ermutigungen, für...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Generationenkaufgelegenheit? Weniger Technologie, mehr Gesundheit
19.10.2026

Der S&P 500 verzeichnet zwar ein Plus von zwölf Prozent, doch unter der Oberfläche zeichnet sich ein weitaus schwächeres Bild ab. Der...

DWN
Politik
Politik Steuerzinsen 2027: Nachzahlungen sollen doppelt verzinst werden
19.10.2026

100.000 Euro Steuernachzahlung, zwei volle Zinsjahre: Heute können daraus 3.600 Euro Zinsen werden. Unter dem geplanten neuen Satz wären...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
19.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...