Deutschland

Private Haushalte müssen deutlich mehr Nebenkosten zahlen

Die Nebenkosten beim Wohnen werden in Zeiten von Corona deutlich teurer. Denn wer mehr Zeit zuhause verbringt, verbraucht mehr Energie und Wasser.
24.06.2021 18:06
Lesezeit: 1 min

Vielen Haushalten in Deutschland könnte coronabedingt eine Nachzahlung bei den Nebenkosten drohen. Der Energieverbrauch in privaten Haushalten sei deutlich gestiegen, da die Menschen mehr zuhause waren, teilte die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online am Donnerstag mit. Für Strom müsse ein Haushalt im Jahr mit Mehrkosten von 50 Euro rechnen (fünf Prozent), beim Wasser sind es zehn Euro (rund sieben Prozent).

Co2online hatte rund 13.000 Daten aus den Jahren 2019 und 2020 verglichen. Auch die Heizkosten sind der Gesellschaft zufolge im Jahresvergleich gestiegen - um rund zwei Prozent (30 Euro). Dieser vergleichsweise geringe Anstieg erkläre sich dadurch, dass für den Großteil der Heizperiode noch keine Corona-Beschränkungen gegolten und der Herbst 2020 besonders mild gewesen sei.

Die Analyse von Co2online zeigt, dass nicht alle Haushalte von den zusätzlichen Kosten durch die Pandemie betroffen sind. Mit 75 Prozent hätten die meisten der untersuchten Haushalte mehr Wasser verbraucht, hieß es in der Mitteilung. Beim Strom seien es 71 Prozent, beim Heizen rund 59 Prozent.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Technologie
Technologie Musks Flugauto: Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen
18.10.2026

Seit Jahren stellte Elon Musk ein Raketen-Auto in Aussicht - und der nun gezeigte Tesla Roadster kann dank Kaltgas-Düsen ein wenig...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
18.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Entsorgungswirtschaft warnt: mehr Brände durch Batterien
18.10.2026

Immer mehr Alltagsgegenstände enthalten fest verbaute Batterien, die nicht jeder überhaupt erkennt. Im Müllauto oder der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bald treffen die Giganten aufeinander: Die Wette auf Indien könnte lukrativer sein als die auf China
18.10.2026

Wenn nur zehn Prozent der Inder, die heute kein Auto besitzen, in den kommenden Jahrzehnten Eigentümer eines Neuwagens würden, sprächen...

DWN
Politik
Politik Regierungsbildung in Berlin: Das planen Linke, Grüne und SPD für die Hauptstadt
17.10.2026

"Mehr gemeinsam, mehr Berlin": Das Sondierungspapier von Linke, Grünen und SPD umfasst inklusive Anlagen etwa 30 Seiten. So wollen die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deal mit Nvidia: Bundesregierung plant Kooperation mit US-Chiphersteller
17.10.2026

Deutschland will die Lücke beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie schließen. Viele deutsche KMU hinken bei der digitalen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau in Deutschland: Angebot an Zeitarbeit schrumpft
17.10.2026

Früher war Zeitarbeit ein boomendes Geschäft: 2017 arbeiteten noch mehr als eine Million Deutsche als Zeitarbeiter. Heute kämpft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ausweg aus russischen Rohstoffen? „Eine Alternative gibt es, aber sie könnte uns nicht gefallen“
17.10.2026

Wie Deutschland und viele weitere EU-Staaten will auch Estland seine Abhängigkeit von russischen Rohstoffen reduzieren oder sogar beenden....